12274

Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

MissLilly
Zitat von Deejay:
Sich zu lieben ist ja wunderbar, aber muss man diese Liebe denn unbedingt zementieren mittels der Ehe,

Entschuldige bitte wenn ich da noch einmal nachfragen muss, aber wer genau wird hierzulande dazu gezwungen die Ehe mit jemanden einzugehen?

x 7 #3466


MissLilly
Zitat von Deejay:
Auf der anderen Seite kann es ganz schön stressen, wenn eine Verbindung nicht ohne weiteres aufgelöst werden kann. Das kann, glaube ich, jeder bestätigen, der sich trennen will, aber erstmal das Prozedere einer Scheidung durchlaufen muss. Oder einen Partner/-in hat, der sich einer einvernehmlichen Scheidung in den Weg stellt.

Na wenn das so ist, dann wäre es aus einer Perspektive wie der deinen dann doch das beste wenn wir den Sozialstaat vollkommen abschaffen und jeder nur noch Steuerklasse 1 hat. Mal sehen wie viele Frauen dann noch bereit dazu sind mit einem Mann ein Haus zu kaufen und Kinder zu gebären.

x 5 #3467


A


Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

x 3


B
@nalea
?
Verstehe ich nicht.

#3468


B
Nüchtern betrachtet ist die Ehe ein Vertragswerk, welches durch Gesetze die Einzelheiten regelt.
Und Verträge lässt sich auflösen und haben wie üblich auch Konsequenzen. Darüber zu schimpfen - schwierig.

x 2 #3469


B
@MissLilly
Der Vollständigkeit halber sollte man erwähnen, dass es Subkulturen hier gibt, die immer noch die zwangsehen praktizieren und zusätzlich noch eine eigene Rechtssprechung haben.
Aber das ist ein eigenes Thema.
In aller Regel muss man nicht heiraten.

x 1 #3470


B
Wir Menschen sind wankelmutig. So wie ich letztens einen Kandidaten im Jobinterview erlebt habe, der sich nirgendwo auch mal durchgebissen hat, ist eine gewisse Verbindlichkeit gar nicht so schlecht.
Wenn es nicht mehr geht, kann man den Vertrag auch aufkündigen, aber es gibt Kündigungsfristen.

x 1 #3471


Fenjal
mAn drängt Ehe Frauen in abhängige Rollen und verstärkt dadurch das gesellschaftliche Ungleichgewicht, besonders hier in Deutschland.
Kann eine verheiratete Frau ihre persönlichen Ziele verfolgen, ist sie finanziell gleichberechtigt?
Es ist doch nicht zu leugnen, dass die Ehe ein historisch partriachalisches Konstrukt ist, ..man denke nur etwas zurück, als die Ehefrau die Erlaubnis des Galans benötigte um erwerbstätig werden zu können, nur 1 Beispiel das darauf hinweist welche Privilegien der Mann hatte.

Wer entscheidet denn auch heute noch größtenteils in der Ehe über Geld, Eigentum und die Jobs.
Ihr tut immer so, als seien das Haus, das Geld gleichberechtigt auf beide Schultern verteilt.
Das Gegenmodell zum traditionellen Rollenverständnis wie ( Frau nimmt Elternzeit, arbeitet in TZ, steckt persönliche Ziele zurück, entscheidet weniger über grössere finanzielle Anschaffungen...) leben doch nur wenige Eheleute.
Für mich persönlich ist die traditionelle Ehe eben nicht partnerschaftlich gleichberechtigt, sondern unterstützt alte Rollenbilder.

Zitat von MissLilly:
Mal sehen wie viele Frauen dann noch bereit dazu sind mit einem Mann ein Haus zu kaufen und Kinder zu gebären.

Klar, weil wenn sie ihr Leben allein stemmen sollten, Feminismus und Emanzipation nur noch vorbeigewunken werden. Das Polster, dass mancher Galan bietet ist dann näher als Gleichberechtigung, das sind genau solche Frauen, die absolut nix tun, um gesellschaftliche Gleichberechtigung zu forcieren, ganz im Gegenteil.

Nur, wenn ein Galan zur Seite steht, kann eine Frau ein Haus kaufen, nur, wenn ein Galan die Hand hält, kann eine Frau glücklich werden,...... geschenkt, diese Denke geht und geht nicht unter.

#3472


B
Zitat von Fenjal:
Kann eine verheiratete Frau ihre persönlichen Ziele verfolgen, ist sie finanziell gleichberechtigt?

Natürlich.
Welch Frage.

x 2 #3473


Balu85
Zitat von Fenjal:
nur 1 Beispiel das darauf hinweist welche Privilegien der Mann hatte.

Ja....aber halt in der Vergangenheit.
Zitat von Fenjal:
Das Gegenmodell zum traditionellen Rollenverständnis wie ( Frau nimmt Elternzeit, arbeitet in TZ, steckt persönliche Ziele zurück, entscheidet weniger über grössere finanzielle Anschaffungen...) leben doch nur wenige Eheleute.

Das Gegenmodell hat aber auch nichts mit Gleichberechtigung zu tun.
Zitat von Fenjal:
Für mich persönlich ist die traditionelle Ehe eben nicht partnerschaftlich gleichberechtigt, sondern unterstützt alte Rollenbilder.


Und noch einmal die Frage, warum wird Ehe immer wieder gleich mit dem Traditionellen Rollenbild gleichgesetzt?

x 2 #3474


Fenjal
@BernhardQXY aber sicher, wieviel Prozent der verheirateten Frauen arbeiten in VZ?
Karriere, Sport, Reisen oder gesellschaftliches Engagement... kann Frau das in einer Ehe nach ihren Wünschen umsetzen?
Schönen Sonntag noch, Wertungslauf,.. ein schöner Trail steht an..... super wetter, zwar die Nacht unterwegs gewesen,... aber... gemeldet und dann steht Fenjal am Start, Trägheit ist nicht .

x 1 #3475


Balu85
Zitat von Fenjal:
Karriere, Sport, Reisen oder gesellschaftliches Engagement... kann Frau das in einer Ehe nach ihren Wünschen umsetzen?

Um das gerecht zu betrachten muss aber auch geschaut werden ob und wenn ja welche Einschränkungen der Mann hat. Familie bedeutet ja immer Einschränkung...klar das man mit Kindern, besonders kleinen eben nicht mal spontan bis spät nachts unterwegs ist. Also der Zeitfaktor spielt da ja einfach eine Rolle.

x 1 #3476


F
Zitat von Fenjal:
Karriere, Sport, Reisen oder gesellschaftliches Engagement... kann Frau das in einer Ehe nach ihren Wünschen umsetzen?

Kann sie, denn sie wird sich hoffentlich einen Mann suchen, der ähnlich tickt und sie unterstützt.

x 3 #3477


ElGatoRojo
Zitat von Deejay:
Der Kirche zum Beispiel.

Die Kirche (vermutlich die katholische) als dämonischer Hintergrundakteur ist heutzutage ja schon eine irgendwie romantische Vorstellung - und in real eher ein Papiertiger, aufgebaut zum größten Teil von den Gegnern der Kirche. Kämpfe der Vergangenheit gegen einen sterbenden Gegner. Es gibt Wichtigeres als Antikirchenromantik.
Zitat von Deejay:
Auf der anderen Seite kann es ganz schön stressen, wenn eine Verbindung nicht ohne weiteres aufgelöst werden kann.

Man sollte eben keine Verpflichtungen vollmundig versprechen, die man nicht einhalten kann. Dann muss man eben im Larifari-Modus agieren
Zitat von Deejay:
Zusammenfassend war die Einführung der Zivilehe ein politischer Akt, um die staatliche Autorität zu festigen, die Macht der Kirche zu begrenzen und die Verwaltung des modernen Staates zu zentralisieren und zu modernisieren.

Hört sich nach Wikipedia an. Allerdings - die Zivilehe war eine Errungenschaft der französischen Revolution. Eben dadurch hat die Zivilgesellschaft der Kirche Raum und Einfluss genommen. Und die staatliche Autorität? Nun - die meisten Leute seit etwa 1800 fanden die Herrschaft des Volkes besser als die von Kirche und Fürst.
Zitat von Fenjal:
wieviel Prozent der verheirateten Frauen arbeiten in VZ?

Viele, die keine kleinen Kinder haben.

x 3 #3478


F
Zitat von Fenjal:
wieviel Prozent der verheirateten Frauen arbeiten in VZ?

Es gibt auch Frauen, mich eingeschlossen, die nicht VZ arbeiten, weil sie in TZ genug verdienen

Und nun?

Ich sehe das so: man entscheidet sich für ein Leben. Das ruckelt auch mal.
Abzuhauen scheint in unserer Gesellschaft ein neuer Trend für Menschen zu sein, die Belastungen nicht aushalten oder feige sind.

Ist ja auch ok. Mein Lebensmodell war und ist es nicht.

x 6 #3479


Balu85
[url=/post3961557.html#p3961557]Zitat von Felica2024[/url]
Es gibt auch Frauen, mich eingeschlossen, die nicht VZ arbeiten, weil sie in TZ genug verdienen
zum Bleistift. Ebenso kann es sein das beide Vollzeit arbeiten und es trotzdem einen signifikanten Einkommenunterschied gibt. Branchenbedingt (auch da hat man die freie Wahl) oder eben als Folge unterschiedlier Interessen oder Qualifikationen. Nicht alle hätten ohne Mann/Kinder ein Studium gepackt und danach eine steile Karriere hingelegt....aber fast alle tun als ob dem so wäre. Wurde mir ja auch vorgeworfen.....2 1/2 Jahre nach der Trennung macht meine Exfrau die gleiche Arbeit angeblich zu den gfleichen Konditionen nur bei einem anderen Arbeitgeber und hat meines Wissens nach sogar einen besser bezahlten Job nicht angenommen. Also da frag ich mich schon lag es wirklich an mir das die Karriere nicht so verlief wie erträumt?

#3480


A


x 4