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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

Wurstmopped
Zitat von Balu85:
Wer zahlt dann den Unterhalt? Da gibt es günstiger Wege.

So bald Mann verheiratet ist, ist er immer der gesetzliche Vater eines Kinder aus dieser Ehe.
Da macht sich der Staat nen schlanken Fuss unabhängig wer jetzt wirklich der biologische Vater ist.

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Balu85
Zitat von Wurstmopped:
So bald Mann verheiratet ist, ist er immer der gesetzliche Vater eines Kinder aus dieser Ehe.
Da macht sich der Staat nen schlanken Fuss unabhängig wer jetzt wirklich der biologische Vater ist.

Das stimmt, aber ich dachte eher in die Richtung das Frauen auch Mutter werden können und den lästigen Umweg über den Mann nicht gehen müssen. Gleichgeschlechtliche Paare z.B. (also Frauen, bei Männern ist das noch immer irgendwie...naja schwierig mit der Geburt).
Aber es gibt ja bestimmt auch Frauen die halt Kinder wollen aber keinen passenden Mann finden. Diese könnten dann ja den Weg gehen ohne jemanden als Samenspender (ohne dessen Kenntnis) zu benutzen.

#3707


A


Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

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Wurstmopped
Zitat von Balu85:
Das stimmt, aber ich dachte eher in die Richtung das Frauen auch Mutter werden können und den lästigen Umweg über den Mann nicht gehen müssen. ...

Wenn die Frauen ins europäische Umland gehen, wird dass mit dem Spenden einfacher, auch für gleichgeschlechtliche Paare

#3708


M
Zitat von SchlittenEngel:
Weil schon spannend zu sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit ein Thread zum Thema Feminismus hier von Männern für ihre Befindlichkeiten genutzt wird.

Ich wusste gar nicht, dass es um Feminismus geht, der Threadtitel heisst doch Geschlechterdebatten.. xyzabc...? Soweit ich weiss gibt es auch das maskuline Geschlecht. Ist es also für dich eine Selbstverständlichkeit bei so einem offensichtlichen Threadtitel daraufzuschliessen, dass es ausschliesslich um dein Geschlecht geht? Finde die Sichtweise spannend und irgendwie ein Spiegel der Gesellschaft.

Zitat von SchlittenEngel:
Vielleicht wäre ja mal ein extra Thread zum Thema “Fragilität der Männlichkeit” gut?

Weil Du davon ausgehst, dass in diesem Thread um die Fragilität der Frau geht?

Irgendwo müssen sich einige Damen dann auch mal entscheiden. Wollen sie Eigenverantwortung mit Gleichberechtigung oder wollen sie die jammernde Opferrolle im ach so bösen Patriarchat... Beides scheint mir auf die schnelle nicht machbar und auch nicht erstrebenswert...

x 3 #3709


MissLilly
Zitat von Balu85:
Wer zahlt dann den Unterhalt?

Wer zahlt den Unterhalt für ein Kind dessen Vater unerwartet stirbt und in einem Land indem es zum Beispiel keinerlei soziale Absicherung gibt?

x 1 #3710


S
@Mann1989
Zitat von Mann1989:
Ich wusste gar nicht, dass es um Feminismus geht, der Threadtitel heisst doch Geschlechterdebatten.. xyzabc...?

In so einem Fall könnte es sicher helfen, zumindest die erste Zeile des ETs zu lesen, am besten, vor dem Mitdiskutieren, damit man eben weiß, was das Thema ist:
Zitat von QueenA:
Mein Verständnis von Feminismus

Feminismus bedeutet für mich, dass Frauen und Männer in allen Lebensbereichen die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten haben.

Zitat von Mann1989:

Weil Du davon ausgehst, dass in diesem Thread um die Fragilität der Frau geht?


Nein, weil ich , ganz offenbar im Gegensatz zu Dir, den ET gelesen habe und daher weiß, ( und nicht von irgenwas ausgehen muss) dass es hier um das Thema Feminismus geht.
Ein Thema das aber ganz selbstverständlich von einigen Männer genutzt wird, um hier, so wie Du gerade, ihre Befindlichkeiten auszuleben.

Daher, da es da ja offenbar großen Bedarf gibt, die Empfehlung eines Themas extra dafür.

Ansonsten hat es Nalf ja schon schön erklärt
Zitat von Nalf:
Dass Teil des Male Privilegs ist, dass man(n) wie selbstverständlich Räume besetzt und auch argumentlos Recht behalten kann, wurde im Video beschrieben.


Ich hoffe, das war nun verständlicher?

x 2 #3711


Balu85
Zitat von MissLilly:
Wer zahlt den Unterhalt für ein Kind dessen Vater unerwartet stirbt und in einem Land indem es zum Beispiel keinerlei soziale Absicherung gibt?

ach komm...es geht hier ersten um Deutschland und nicht irgendein anderes Land. Und dann ist es ja wohl ein Unterschied ob ein Elternteil unerwartet stirbt oder ob von vornherein klar ist da kann es niemanden geben.
Jetzt wäre die Frage ob das überhaupt ein Thema bei der Gleichstelltungsproblematik ist? Ich weiß es nicht...ist es eins?
Ich nin mit nicht sicher ob es auch hier greift...Unterhaltsvorschuss vom Staat? Bei einer Frau dessen Partner unerwartet stirbt (mögliches Erbe mal völlig außen vorgelassen) würde ich da jetzt nicht das Problem sehen. Wird aber grundsätzlich davon ausgegangen naja...ich bekomme ein Kind ohne Mann dazu und der Staat gibt mir noch bissl was dazu.Da hätte ich so meine Fragen.

x 1 #3712


NurBen
Zitat von Nalf:
Nachdem Dir das Medium jetzt nicht so gefallen hat, hast Du doch bestimmt noch was zum Inhalt zu sagen, oder?

Was soll man dazu sagen. Grundsätzlich haben beide Geschlechter ihre Vor- und Nachteile.
Wenn man sich lediglich auf die Vorteile eines Geschlechts konzentriert, kann man auch ein Video über female privilege machen.

Ebenso die Doppelstandard-Diskussion finde ich sehr einseitig. Doppelstandards gibt es auf beiden Seiten.
Sein Beispiel mit der Kindererziehung. Das er dafür Anerkennung bekommt, liegt ja daran, weil es in den eben nicht der klassischen Norm Mutter kümmert sich ums Kind, Vater arbeitet. entspricht.
Diese Anerkennung gibt es ebenfalls für eine Frau, die bespielsweise finanziell unabhängig vom Mann ist.
Als Mann ist es völlig normal finanziell unabhängig von einer Frau zu sein. Da klatscht ebenfalls niemand.

Er spricht zwar davon, dass Männer für die Kindererziehung bejubelt werden, allerdings vergisst er hier die Nachteile. Denn wenn etwas ist, ist nicht er der Ansprechpartner, sondern die Mutter. Denn auch wenn Männer in dem Fall beklatscht werden, werden sie trotzdem noch als schlechter Mutterersatz gesehen.

Auch hat er im Video generell die Nachteile der Privilegien vergessen.
Denn als Mann wirst du eben anhand von Status, Erfolg, Geld und Job beurteilt. Als Mann mit Masterabschluss wird das für ihn natürlich weniger ein Problem sein.
Das bedeutet aber eben auch im Umkehrschluss, dass du dafür eben auch verurteilt wirst.

Die angeblichen Privilegien haben nämlich ganz andere Auswirkungen, wenn es plötzlich ums Scheitern geht.

Auch der Sicherheitsaspekt ist ziemlich einseitig, denn als Mann ist man mehr als doppelt so häufig Opfer einer Gewalttat.
Sicher, s3xuelle Belästigung wird weniger das Problem sein. Aber in allen anderen Gewalttaten ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher Opfer von Gewalt zu sein.

x 3 #3713


NurBen
Zitat von NurBen:
Was soll man dazu sagen. Grundsätzlich haben beide Geschlechter ihre Vor- und Nachteile.

PS: Ich denke, dass er als neuer Mann, noch viel zu sehr sein Fokus auf die Vorteile gelegt hat.
Das ist, als wenn jemand gerade 18 und volljährigen wird und über die Vorteile der Volljährigkeit spricht.
Aber noch nicht weiß, was das genau heißt, was es mit sich bringt und was noch auf ihn zukommt.

x 2 #3714


N
@Balu

Als Gründe für den Kinderlosenzuschlag werden genannt, dass Kinder später die Eltern pflegen und dass Kinder Beitragszahler in der Solidargemeinschaft werden. - Beides ist nicht garantiert. Hat ein paar mehr als ein Kind, werden nicht alle pflegen, sondern meistens nur eins, das auch die Vollmachten erhält. Gleichzeitig ist nicht garantiert, dass das Kind ein Beitragszahler - und kein Empfänger wird. Es ist also kein Verpflichtungsmodell, sondern Glücksspiel.

Verpflichtet werden lediglich Kinderlose, von denen ebenfalls nicht gesagt ist, ob sie eine Pflegebedürftigkeit erleben und die meistens für das Alter anders vorsorgen, weil sie keine Kinder haben.

Die Familien sollen tatsächlich so entlastet werden, weil sie ihre eigenen Kinder Geld kosten. Diese Entlastung findet jedoch bereits steuerlich, bei den Versicherungen, KG, freie Bildung, Infrastruktur für Kinder, Familienversicherungen usw, usw statt. Es geht eigentlich darum einen Anreiz zu schaffen Kinder zu bekommen. Kann man das nicht und bleibt kinderlos ist man gelackmeiert und abgezogen.

x 1 #3715


E-Claire
Zitat von NurBen:
Aber in allen anderen Gewalttaten ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher Opfer von Gewalt zu sein.

in der überwiegenden Anzahl durch andere Männer.

x 2 #3716


NurBen
Zitat von E-Claire:
in der überwiegenden Anzahl durch andere Männer.

Welche Rolle spielt das Geschlecht des Täters für das Opfer? Gar keine.

x 2 #3717


E-Claire
Zitat von NurBen:
Welche Rolle spielt das Geschlecht des Täters für das Opfer? Gar keine.

ich glaube nicht, daß das so stimmt.

Ein heterosexueller Mann, der von einem anderen Mann vergewaltigt wird, erlebt dies als noch schambehafteter.
Männer zeigen Gewalttaten durch Frauen weniger häufig an.

Auch für Frauen spielt die Frage durchaus in bestimmten Konstellationen eine Role.

Was ich aber eigentlich sagen wollte, war, daß der Großteil der Gewaltdelikte nach wie vor von Männer verübt wird.

x 2 #3718


Wurstmopped
Zitat von NurBen:
Welche Rolle spielt das Geschlecht des Täters für das Opfer? Gar keine.

Sehe ich ähnlich, Männer sind von Natur! aus oftmals gewalttätiger, stehen in den Kriegen im Schützengraben und verteidigen Haus, Hof und Familie.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann durch einen Mann umkommt somit wesesentlich größer als durch eine Frau.
Nun kann man beklagen, dass die Natur es bei den Menschen nicht so angelegt hat, dass sie Zweigeschlechtlich sind und sich selbst befruchten können, ist aber nicht besonders zielführend.
Müssen halt mit dem was uns Natur und Evolution beschert haben, leben.

x 1 #3719


Ema
Zitat von NurBen:
Welche Rolle spielt das Geschlecht des Täters für das Opfer? Gar keine.

Für das einzelne Opfer spielt es möglicherweise keine Rolle.

Gesamtsgesellschaftlich gesehen spielt es eine immense Rolle. Wenn man weiß, dass etwa 95% der Gewalttaten von Männern ausgeht (egal, ob gegen andere Männer oder gegen Frauen) und die Besetzung von Gefängnissen das wiederspiegelt, dann kann und muss man daraus Schlüsse und Konsequenzen ziehen.

Das fängt schon bei etwaig notwendigen Präventionsmaßnahmen an.

x 2 #3720


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