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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

M
Zitat von SchlittenEngel:
In so einem Fall könnte es sicher helfen, zumindest die erste Zeile des ETs zu lesen, am besten, vor dem Mitdiskutieren, damit man eben weiß, was das Thema ist:

Da musste ich jetzt schmunzeln

Lies bitte den Threadtitel. Queen schreibt bewusst. für mich ist Feminismus...

Das wäre wie wenn ich einen Threadtitel eröffnen würde mit Debatten über Fahrzeuge...... Dann starte ich meinen ersten Beitrag mit den Worten: Ich liebe meinen Audi RS6... Nun, geht es jetzt um Fahrzeuge oder explizit nur um den RS6? Darf dann der Besitzer eines Motorrades nicht mitschreiben und über sein Motorrad erzählen, weil ich mit den Worten RS6 gestartet bin? Oder darf er mitschreiben, weil sein Motorrad halt auch ein Fahrzeug ist?

Zitat von SchlittenEngel:
Nein, weil ich , ganz offenbar im Gegensatz zu Dir, den ET gelesen habe und daher weiß, ( und nicht von irgenwas ausgehen muss) dass es hier um das Thema Feminismus geht.
Ein Thema das aber ganz selbstverständlich von einigen Männer genutzt wird, um hier, so wie Du gerade, ihre Befindlichkeiten auszuleben.

Zum Thema, ja ich habe den ET ebenfalls gelesen. Manchmal hilft es auch, wenn man auch versteht was man liest

Also für mein Verständnis geht es um Geschlechterdebatten, wie dies im Titel steht und Queen hat sich nunmal zum Thema Feminismus geäussert, da sie 1. Eine Frau ist und 2. Der Feminismus ein Teil der Geschlechterdebatte darstellt. Eigentlich logisch, nicht?

Zitat von E-Claire:
in der überwiegenden Anzahl durch andere Männer.

Klassisch den Beitrag von @NurBen aus dem Kontext gerissen.

Er schrieb explizit, dass Männer häufiger Opfer von Gewalt sind und aber auch, dass dies nicht für sechsuelle Gewalt gilt...

x 2 #3721


Wurstmopped
Zitat von Ema:
Für das einzelne Opfer spielt es möglicherweise keine Rolle. Gesamtsgesellschaftlich gesehen spielt es eine immense Rolle. Wenn man weiß, dass ...

Selbstmordrate bei Männern übrigens wesentlich höher als bei Frauen...

x 1 #3722


A


Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

x 3


Ema
Zitat von Wurstmopped:
Selbstmordrate bei Männern übrigens wesentlich höher als bei Frauen...

Ja.
Und was willst du damit sagen? Macht das irgendwas besser oder schlechter, wenn daraus hervorgeht, dass Männer auch dann vorne dabei sind, wenn es um Gewalt gegen sich selbst geht?

#3723


Worrior
Wie viele % aller Männer fallen durch Gewaltstraftaten auf?

x 1 #3724


Wurstmopped
Zitat von Ema:
Ja. Und was willst du damit sagen? Macht das irgendwas besser oder schlechter, wenn daraus hervorgeht, dass Männer auch dann vorne dabei sind, wenn ...

...und ca. 80% der Obdachlosen auch Männer

#3725


Ema
Zitat von Wurstmopped:
und ca. 80% der Obdachlosen auch Männer

Ja, auch das ist unschön und tragisch.

Aber was ändern diese unschönen Tatsachen an der ebenfalls sehr unschönen Tatsache, dass 95% der Gewalttaten von Männern verübt werden?

Hilf mir dabei, einen Zusammenhang zu finden. Sonst muss ich das als Whataboutism in Reinkultur verstehen.

x 1 #3726


Wurstmopped
Zitat von Ema:
Hilf mir dabei, einen Zusammenhang zu finden. Sonst muss ich das als Whataboutism in Reinkultur verstehen.

... ist Fakt mehr nicht

#3727


E-Claire
Zitat von Mann1989:
dass dies nicht für sechsuelle Gewalt gilt...

Da bin ich mir nicht sicher.

Meiner Meinung nach gibt es kein ausreichend belastbares Zahlenmaterial, was eine solche Aussage rechtfertigen würde. Se*uelle Gewalt an Männern kommt schlicht nicht genug zur Anzeige.

So weit ich weiß gab oder gibt es so ein paar Dunkelziffer/Vermutungen aus dem Bereich Inhaftierter, aber auch da snitches get stitches, niemand weiß wirklich, wie da die Geschlechter verteilt sind bei den Tätern.

Einfach so zu behaupten, daß diese Form von Gewalt gegenüber Männern größtenteils von Frauen verübt wird, ist eben genau das, eine Behauptung.

x 1 #3728


Worrior
Wie viele Frauen gibt es in Deutschland und wie viele davon sind auffällig bei Gewalttaten?

x 1 #3729


S
@Mann1989
Zitat von Mann1989:
Da musste ich jetzt schmunzeln

Lies bitte den Threadtitel. Queen schreibt bewusst. für mich ist Feminismus...

Dann schmunzel halt, weil du brauchst das ja anscheinend

Es steht dir doch völlig frei reinzuinterpretieren was immer du willst, und deine Themen zu platzieren und ich hab dir hiermit alles dazu gesagt, was es mir an Reaktion wert wäre.

x 3 #3730


Wurstmopped
Zitat von Worrior:
Wie viele Frauen gibt es in Deutschland und wie viele davon sind auffällig bei Gewalttaten?

Gegenüber Kindern oder Frauen und Männern?
Die zur Anzeige kommen oder unter dem Radar laufen?
Psychische oder körperliche Gewalt?

x 1 #3731


E-Claire
Zitat von Wurstmopped:
Selbstmordrate bei Männern übrigens wesentlich höher als bei Frauen...

Dazu wiederum gibt es, so weit ich weiß, Zahlen.

Woran das liegt, ist aber auch nicht abschließend geklärt. Es gibt aber durchaus einiges, was dafür spricht, daß Männer an der Stelle weniger gut vom Gesundheitssystem erreicht werden. Die Ursachen dafür dürften verschiedener Natur sein, angefangen beim nach wie vor vorherrschenden Stigma bis hin zu Hilfsangeboten, die zwar Frauen erreichen aber nicht Männer.

Vor einigen Seiten ist ja mal über die Genderproblematik in der Medizin gesprochen worden, bei Mental Health scheint es eine umgekehrte Situation zu geben.

x 2 #3732


Worrior
Zitat von Wurstmopped:
Gegenüber Kindern oder Frauen und Männern?
Die zur Anzeige kommen oder unter dem Radar laufen?
Psychische oder körperliche Gewalt?

Ich meinte unter den gleichen Gesichtspunkten wie auch die Statistiken für Männer erfasst werden.
Ich habe da kein aussagekräftiges Material gefunden.

x 1 #3733


K
https://www.welt.de/gesundheit/psycholo...r-ist.html

Ad Suizidrate bei Männern.
Auch hier wieder: Ehe schützt Männer, Frauen aber nicht.
Männer haben tendenziell weniger soziale Netze und können eigene Emotionen weniger gut erkennen und benennen, gehrn seltener zum Arzt etc..

x 3 #3734


MissLilly
Zitat von Balu85:
ach komm...es geht hier ersten um Deutschland und nicht irgendein anderes Land. Und dann ist es ja wohl ein Unterschied ob ein Elternteil unerwartet stirbt oder ob von vornherein klar ist da kann es niemanden geben.
Jetzt wäre die Frage ob das überhaupt ein Thema bei der Gleichstelltungsproblematik ist? Ich weiß es nicht...ist es eins?
Ich nin mit nicht sicher ob es auch hier greift...Unterhaltsvorschuss vom Staat? Bei einer Frau dessen Partner unerwartet stirbt (mögliches Erbe mal völlig außen vorgelassen) würde ich da jetzt nicht das Problem sehen. Wird aber grundsätzlich davon ausgegangen naja...ich bekomme ein Kind ohne Mann dazu und der Staat gibt mir noch bissl was dazu.Da hätte ich so meine Fragen.


Vielleicht liegt es ja nur am mir, aber irgendwie habe das Gefühl das du meine Beiträge, Ansichten oder Fragen womöglich in den falschen Hals bekommst.
Vielleicht hilft es dir mich besser zu verstehen, wenn ich dir sage, dass ich ein Mensch bin der zwar immer gerne auf andere vertraut hat, aber sich im Hinterkopf immer die was wäre wenn Frage gestellt hat. Einer meiner größten Albträume war es vor bald 20 Jahren mal ungeplant schwanger zu werden und am Ende mit dem Kind komplett alleine dazustehen. Mir war damals leider nur noch nicht bewusst, dass die bloßen Gedanken daran und ohne jede offenkundige Gefahr innerhalb der gelebten Realität dennoch wahr werden könnten;-) Er und ich waren bereits mehrere Jahre ein Paar, wohnten zusammen, arbeiteten teilweise sogar zusammen und waren uns von Anfang an einig irgendwann einmal ganz klassisch zu heiraten und Kinder zu bekommen. Tja und dann kam alles anders. Ich wurde zu dem denkbar schlechtesten Zeitpunkt ungeplant schwanger. Während für mich die halbe Welt zusammenbrach und ich nur noch 2,5 Wochen Zeit hatte eine endgültige Entscheidung diesbezüglich zu treffen, jubelte er und schmiss ganze Lokalrunden. Als ich ihm sagte, dass er sich unter keinen Umständen zu irgendwas gezwungen fühlen müsste, sondern erstmal ein paar Nächte drüber schlafen soll, hatte er offensichtlich viel Mühe damit, mich nicht als krankhaft misstrauische und paranoide Irre abzustempeln!
Ich wollte ihm daher gerne glauben und mich vertrauensvoll darauf ausruhen, als er vor mir auf die Knie fiel, mir einen Antrag machte und mir obendrein auch noch ne EC-Karte für ein neues (fortan leeres) Bankkonto in die Hand drückte (ja, heute kann ich darüber lachen, damals hingegen dachte ich so manches Mal ob ich nicht tatsächlich irre wäre und mir meine negativen Gedanken nur einbilden würde). In den 2 Wochen die ich noch Zeit hatte, ging ich viel spazieren und versuchte mir mein Leben jeweils mit und ohne das Baby in mir vorzustellen. Dabei war die zentrale Frage immer : Werde ich finanziell und emotional im Stande dazu sein, dass notfalls auch alleine zu packen? Werde ich damit leben können, wenn ich mich meinen Lebtag daran erinnern werde, dass es das erste Kind schon einmal gab? Was passiert, wenn mir bei der Geburt oder später etwas zustößt? Wer kümmert sich dann mit all seiner Hingabe und Kraft um mein Kind?
Auf alle diese Fragen hatte ich selbstverständlich nur bedingt Antworten, aber eins wusste ich dann sehr genau. Nämlich das ich alles in meiner Macht stehende und darüber hinaus tun würde, um dem Baby ein glückliches und sorgenfreies Leben ermöglichen zu können. Auch dann wenn der Vater seine Meinung ändern sollte. Spoiler...der Vater änderte seine Meinung, vergaß aber mir das auch genau so zeitnah mitzuteilen.

Um das Ganze mal abzukürzen.. Ich habe es damals und trotz der Situation als absolutes Privileg empfunden eine Frau im muckeligen Deutschland zu sein, die ganz frei und allein darüber entscheiden konnte, ob sie ein ungeplantes Kind bekommt oder nicht. Männern steht dieses Privileg nun einmal nicht zu, wenn eine ungeplante Schwangerschaft im Raum steht. Im Sinne der Gleichberechtigung des Kindes finde ich, dass es daher nur fair ist, wenn jeder das leistet zu dem er selbst eben auch beigetragen hat

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A


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