Sorry, wenn ich jetzt nochmal an einem früheren Thema anknüpfe, aber diesem Thread in Echtzeit zu folgen, ist ja ein Vollzeitjob
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Zitat von Ema: Nicht im Traum käme ich auf die Idee, vor völlig spinnerten Durchgeknallten in Sicherheit zu sein oder solche Situationen tatsächlich auch nur im Ansatz unter Kontrolle zu haben.Ich würd das an deiner Stelle auch noch mal überdenken. Zu denken, man hätte Kontrolle und Sicherheit birgt nämlich auch wieder so einige Gefahren.
Die spinnerten Durchgeknallten sind das eine und da kann man sich vielleicht (noch) optimistisch denken, dass die Wahrscheinlichkeit auf einen zu treffen gering ist.
Hatte kürzlich im Focus dazu einen recht erschreckenden Artikel gelesen, und nochmal rausgesucht, dazu wie hoch der Anstieg der Gewalttaten bei Schulkindern ist, wie stark generell, nach einem kontinuierlichen Rückgang bis 2015, seitdem die Jugendkriminalität ansteigt.
Bei Kindern unter 14 Jahren bspw. um 11,3% zum Vorjahr, und bei 13 755 Tatverdächtigen kann man da auch nicht mehr von selten und unwahrscheinlich sprechen - und v.a. mit einer, so von der Polizei benannten " vorher ungekannten Heftigkeit", insb. immer mehr Messerdelikte ( mit schweren Folgen) und einen Trend zu Bewaffnung.
Daher könnte ich mir vorstellen, dass es zum Teil auch einfach daran liegt, dass Präventionsmaßnahmen und Expertenempfehlungen eher zu einer Realität von früher passen und nicht dazu, wie das Gefahrenpotential sich heute, auch außerhalb der Schule, darstellt.
Bei einer normalen Schulhofstreitigkeit ist es sicher eine gute Idee, einen der Kontrahenten anzusprechen und aus dem Spiel zu nehmen. Wenn ein 13jährigen , wie in den berichteten Beispielen, seine Mitschüler mit Messer, Schlagstock und Pfefferspray angreift und ihnen droht, "ihnen die Kehle aufzuschlitzen" braucht es eine andere Strategie.