NurBen
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Zitat von nalea:Für jede Arbeit oder Organisationstätigkeit unter diesem Euphemismus gibt es Personen oder Firmen, die die Aufgabe entgeltlich übernehmen würden. Vom Essensbringdienst, über babysitting, bügeln, bis hin zum Fensterputzen.
Ja, muss ich auch. Wen stell ich das jetzt in Rechnung?
Zitat von nalea:In der Ehe mit traditioneller Rollenverteilung soll meist die Frau die Partnerschaft oder Familie von den sonst horrenden Kosten für Externe befreien, indem sie den Kuhhandel, er arbeitet Vollzeit mit Aufstiegschancen, sie max TZ mit Karriereeinbruch eingeht.
Die horrenden Kosten trägt doch der Mann, er muss dich und das Kind durchfüttern.
Und natürlich erwarte ich von einer Frau, die zu Hause ist oder halbtags zu Hause ist, dass sie den Haushalt führt, während ich bei der Arbeit bin. Das nennt man Arbeitsteilung.
Abgesehen davon, du sagst doch selbst, dass es Leute gibt, die es entgeltlich übernehmen. Was hält dich davon ab wieder vollzeit zu arbeiten und ein Babysitter für die Zeit einzustellen.
Oder such dir einen Mann der weniger verdient und Hausmann sein möchte.
Zitat von nalea:Gleichzeitig hat die Careworkerin sich über die neugewonnene flexible Tätigkeit zu freuen und sich über Einkommens- und Rentenverlusst nicht zu beklagen.
Den Einkommensverlust hat der Mann doch auch, der plötzlich eine Familie ernähren muss. Und für Kinderzeit gibt es auch Rentenpunkte.
Zitat von nalea:Würde die Careworkerin mal die Ersparnis durch ihre Tätigkeit für die Familie ausrechnen ( der arbeitende Partner darf das für seine on tops auch), dann gäbe es zu Muttertag 'nen fetten Scheck und kein Frühstück ans Bett.
Blödsinn, ich kann bequem zwei Haushaltshilfen einstellen und die wären immer noch günstiger als eine Frau mit Kind.