Zitat von nalea: Ich habe das Gefühl in die Wüste zu rufen. Es geht NICHT um das Auszahlen. Es wird auch NICHTS ausgezahlt. Es geht um das Wissen um den finanziellen Wert von unendgeldlicher Arbeit. Damit die Position des Zuhausegebliebenen klarer definiert und gestärkt ist.
Was bringt einen dann der theoretische Wert?
Ich sitz ja nicht zu Hause und denke "oh, ich putze selbst die Fenster, dafür würde ich normalerweise 20 EUR bezahlen."
Ebenso irgendwelche Alltagsdinge, die jeder machen muss mit Erwerbstätigkeit zu vergleichen, finde ich vollkommen sinnfrei.
Nur weil ich eine Glühbirne austausche, bin ich kein Elektriker. Nur weil ich die Einkommensteuer mache, bin ich kein Steuerberater. Daher brauche ich auch nicht deren Stundenlöhne als Basis nehmen.
Natürlich ist es kostengünstiger etwas selbst zu machen, als jemanden dafür einzustellen.
Sollte unentgeltliche Arbeit gewertschätzt werden. Natürlich. Genauso wie es gewertschätzt werden sollte, dass der andere Part weiterhin das Geld nach Hause bringt. Ein Mann sollte dankbar sein, dass sich die Frau um die Kinder und um den Haushalt kümmert, genauso sollte eine Frau dankbar sein, dass der Mann dafür sorgt, dass die Familie ein Dach über den Kopf hat.