nalea
Gast
Zitat von Fenjal:@Birkai wenn beide Eltern arbeiten und Kinder frembetreut werden, erleben sie, dass sie nicht 24/7 der Mittelpunkt von Mamis Leben sind, sondern sich in das Team der Kita einzugliedern haben. Und, dass man eben nicht machen kann was man will, es Grenzen gibt. Oder, wenn sie zu Hause sind, es lernen müssen sich selbst ...
"Kinder müssen sich in das Team der Kita eingliedern.
Sie können nicht machen was sie wollen.
Sie müssen sich selbst beschäftigen können.Sie müssen mit Enttäuschungen fertig werden."
Du scheinst wirklich gar nichts über die menschliche Natur zu wissen. Kinder möchten dazugehören. Wir sind soziale Tiere und es ist uns ein inneres Bedürfnis mit anderen zusammen zu sein und zu interagieren. Kinder und Jugendliche brauchen auch ihre Auszeiten und beschäftigen sich selbst. Und mit Enttäuschungen umzugehen gehört zur emotionalen Selbstregulation, die uns Menschen als Lebensphasen-Lernen gegeben ist.
Es gibt Ausnahmen - nämlich Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. Diese Störungen sind jedoch nicht grundsätzlich erziehungsbedingt. Was uns Menschen immer hilft selbstbewusste Erwachsene zu werden, die sich sicher in der sozialen Gruppe bewegen, ist Liebe, das Lernen von empathischem Verhalten, die Fähigkeit mit Fehlern umzugehen, Lernbereitschaft und Rücksicht. Wem das fehlt, der steht schnell außerhalb der sozialen Gruppe oder ist ein Störfaktor in ihr.
Ich möchte übrigens gerne die Ü80 kennenlernen, die dich als Ü80 im Alter pflegen werden. Die jüngere Generation wird es ja nicht sein, wenn du sie so vehement ablehnst.