Zitat von Florentine: Wer schreibt denn beruflich regelmäßig noch viel von Hand? Rest macht die Autokorrektur.
Wer dividiert denn heute im Job ernsthaft auf einem Blatt noch schriftlich? Wer "muss" wissen, was ein goldener Schnitt ist oder wie eine Viertelnote aussieht?
Es geht um die Vermittlung einer möglichst breiten Allgemeinbildung, die im besten Falle dazu befähigt, jeden dieser og. Berufe ergreifen und bei Bedarf auch wechseln zu können.
Naja, Einspruch.
Ich finde, auch wenn ich das meiste rechnen lasse, so sollte man stets die Plausibilität checken können. Ergo ist schriftliches und Kopfrechnen ein gutes Training. ( Mal abgesehen davon dass solche Übungen den Geist fit halten) .
Auch Handschrift ist wichtig, zum Beispiel in Meetings, beim Brainstorming.
Und apropos Plausibilität. Wenn ich im ex Physik Unterricht ein Ergebnis mit 6 Nachkommastellen präsentiert bekomme, liegt dass daran, dass der Taschenrechner eben 6 Nachkommastellen anzeigt.
Sehr oft habe ich verwirrte Gesichter gesehen, als ich fragte, was die 6. Stelle einer Meterangabe bedeutet und wie genau man mit dem Zollstock Mikrometer messen will
Das Gefühl für Ergebnisse kommt nur durch Handarbeit.
Und ich widerspreche dass es möglich ist, ohne PC zu leben und zu arbeiten. Spätestens die Steuererklärung erfordert mittlerweile den PC