Zitat von NurBen: Ja, aber dann braucht man sich eben nicht beschweren, dass man seine hypothetische Karriere "geopfert" hat.
Willst du einfach undifferenziert Stimmung machen oder sprichst du aus Erfahrung?
Hast du einer Frau den "Genuss" gegönnt, dass Du normal weiter arbeitest ohne dein Leben zu verändern und ihr täglich großmütig zu offerieren, dass du ihr TZ, Haushalt und die Verantwortung für euer Kind "gönnst"?
Ich vermute mal nicht. Auch wenn es für dich nicht vorstellbar ist, es gibt tatsächlich Väter, die ganz froh sind und Respekt haben vor der Partnerin, welche den Job und Hauptverantwortung vor dem gemeinsamen Nachwuchs übernimmt und es ganz cool findet, wenn dieser gerade in den ersten Jahren behütet und umsorgt wird und der eigene Alltag weiter laufen kann.
Und es gibt tatsächlich Frauen, die diese Verantwortung tragen, ohne von "Opferung" zu schwadronieren.
In den meisten Fällen, wurde die Lebensplanung sogar thematisiert und sich darauf geeinigt.
Das bedeutet nicht, dass Frau manchmal wehmütig an ihre finanzielle und persönliche Unabhängigkeit denkt und auch nicht, dass Mann manchmal wehmütig an die Zeit zurück denkt, als er noch nicht der Hauptverdiener sein musste.
Normal oder nicht?
Dennoch gab es eine Einigung über dieses Konstrukt und wenn man den Nachwuchs sieht und erlebt, weiss man auch wieder, wofür man solch Einigung getroffen hat.
Aber ja, die Kohle ist elementar und beweisbar, emotionale Leistungen eher weniger. Bisschen Anerkennung für Frau scheint für dich nicht machbar, weil? Meist braucht es gar nicht mehr.
Und du kannst dir sicher sein, dass viele Frauen auch Vater und Ehemann anerkennen für das, was er tut.
(D)Eine Frau, die sich deiner Bewertung für Mutterrolle und TZ unterziehen muss, tut mir ehrlich leid.
Oft sind es die kleinen Gesten, die so gross sind, um Augenhöhe herzustellen.