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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

alleswirdbesser
Zitat von NurBen:
Natürlich, aber dadurch ermöglicht er ihr ja, dass sie zuhause bleiben kann. Er finanziert dadurch das Leben von Frau und Kind(er)

Er kann es auch sein lassen und keine Frau und Kinder haben, dann geht er halt so arbeiten ohne sagen zu können, dass er das Leben anderer finanziert. Ich sehe nach wie vor keinen Unterschied/Verdienst/besondere Leistung zwischen arbeiten und arbeiten.

x 2 #5041


F
Zitat von NurBen:
Der Großteil findet es doch gut, wenn sie sich zu Hause um das Kind kümmern können und der gutverdienende Mann ein sorgenfreies Leben ermöglicht

Steile These.
Ich kenne keine einzige.

x 4 #5042


A


Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

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B
Zitat von nalea:
Was? GenZ ist bereits vollends digital native. Die wissen wo sie etwas finden und lernen es selbst. Fremdsprachen früh an den Schulen oft plus international anerkannten Examen. Chinesisch u.A. an der Uni. Viele kids lernen selbstgesteuert ajaoanisch.

Die sind fitter als du denkst.

Manche. Die große Mehrheit ist messbar dümmer geworden. Auf stampfen und sagen stimmt nicht, weil... löst dieses Problem nicht.

Edit: meine Erfahrung lehrt mich, dass sehr viele Kinder nutzen, aber kaum einer checkt die Ergebnisse auf Plausibilität

x 1 #5043


NurBen
Zitat von alleswirdbesser:
Er kann es auch sein lassen und keine Frau und Kinder haben, dann geht er halt so arbeiten ohne sagen zu können, dass er das Leben anderer finanziert. Ich sehe nach wie vor keinen Unterschied/Verdienst/besondere Leistung zwischen arbeiten und arbeiten.

Ja, dann sollten auch Frauen keine Kinder kriegen, wenn sie beruflich Karriere machen wollen. Das haben sie das Problem doch gar nicht.
Zitat von Florentine:
Steile These.
Ich kenne keine einzige.

Tja, hätten wohl besser einen Hausmann heiraten sollen.

#5044


B
Zitat von NurBen:
Tja, hätten wohl besser einen Hausmann heiraten sollen.

Sagen wir so. Noch niemanden ist ein Zacken aus der Krone gefallen, zuzugestehen, dass man sich verrannt hat. Es würde deine Glaubwürdigkeit massiv verbessern, würdest du deine steilen Thesen etwas weniger absolut formulieren.

x 2 #5045


alleswirdbesser
Zitat von NurBen:
Ja, dann sollten auch Frauen keine Kinder kriegen, wenn sie beruflich Karriere machen wollen. Das haben sie das Problem doch gar nicht.

Tun sie doch, nur nicht alle. Frauen und Männer, die eine Familie gründen wollen, machen es hoffentlich freiwillig und da zieht man ein gemeinsames Ding durch, das ist doch genau so gewollt und nicht anders. Mein Ex hat sich nie drum gerissen zu Hause die Kinder zu hüten und die Hausarbeit zum größten Teil zu erledigen, ich tat es, weil ich es so für gut und richtig hielt. Ich sehe aber hier nicht seinen Verdienst, dass er weiterhin berufstätig geblieben ist und ich eine Pause für die Kinder einlegen „durfte“. Wenn man Kinder bekommt ist das ein Muss. Sie laufen ja nicht aus dem Kreissaal und gehen arbeiten.

Mein Chef zum Beispiel hat Riesen Respekt vor der Leistung seiner Frau, die zeitlang zu Hause war und alles managte. Er ist sich dessen bewusst, dass er so, wie er arbeitet, mit einer voll berufstätigen Frau und Kindern, nicht arbeiten könnte.

x 2 #5046


F
Zitat von alleswirdbesser:
ist sich dessen bewusst, dass er so, wie er arbeitet, mit einer voll berufstätigen Frau und Kindern, nicht arbeiten könnte

Dann werden sie es so besprochen haben, und sie wird sich später nicht beklagen, nicht VZ gearbeitet zu haben.

x 1 #5047


NurBen
Zitat von alleswirdbesser:
Tun sie doch, nur nicht alle. Frauen und Männer, die eine Familie gründen wollen, machen es hoffentlich freiwillig und da zieht man ein gemeinsames Ding durch, das ist doch genau so gewollt und nicht anders.

Ja, aber dann braucht man sich eben nicht beschweren, dass man seine hypothetische Karriere "geopfert" hat.

#5048


F
Zitat von NurBen:
Ja, aber dann braucht man sich eben nicht beschweren, dass man seine hypothetische Karriere "geopfert" hat.


....die man mit und nach den Kindern ja auch immer noch machen kann.

Als ich nebenher studiert habe, haben mich meine Kinder (damals Grundschulalter) vollends unterstützt.
Als ich fertig war und meinen Job wechseln konnte, waren sie total stolz.

Kinder an sich sind auf jeden Fall kein Hindernis, nochmal beruflich durch zu starten. Das geht auch noch ü 40.

Voraussetzung ist, dass die Kinder gesundheitlich ok sind.

x 2 #5049


L
Zitat von NurBen:
Ja, aber dann braucht man sich eben nicht beschweren, dass man seine hypothetische Karriere "geopfert" hat.

Willst du einfach undifferenziert Stimmung machen oder sprichst du aus Erfahrung?
Hast du einer Frau den "Genuss" gegönnt, dass Du normal weiter arbeitest ohne dein Leben zu verändern und ihr täglich großmütig zu offerieren, dass du ihr TZ, Haushalt und die Verantwortung für euer Kind "gönnst"?
Ich vermute mal nicht. Auch wenn es für dich nicht vorstellbar ist, es gibt tatsächlich Väter, die ganz froh sind und Respekt haben vor der Partnerin, welche den Job und Hauptverantwortung vor dem gemeinsamen Nachwuchs übernimmt und es ganz cool findet, wenn dieser gerade in den ersten Jahren behütet und umsorgt wird und der eigene Alltag weiter laufen kann.
Und es gibt tatsächlich Frauen, die diese Verantwortung tragen, ohne von "Opferung" zu schwadronieren.
In den meisten Fällen, wurde die Lebensplanung sogar thematisiert und sich darauf geeinigt.
Das bedeutet nicht, dass Frau manchmal wehmütig an ihre finanzielle und persönliche Unabhängigkeit denkt und auch nicht, dass Mann manchmal wehmütig an die Zeit zurück denkt, als er noch nicht der Hauptverdiener sein musste.
Normal oder nicht?
Dennoch gab es eine Einigung über dieses Konstrukt und wenn man den Nachwuchs sieht und erlebt, weiss man auch wieder, wofür man solch Einigung getroffen hat.
Aber ja, die Kohle ist elementar und beweisbar, emotionale Leistungen eher weniger. Bisschen Anerkennung für Frau scheint für dich nicht machbar, weil? Meist braucht es gar nicht mehr.
Und du kannst dir sicher sein, dass viele Frauen auch Vater und Ehemann anerkennen für das, was er tut.
(D)Eine Frau, die sich deiner Bewertung für Mutterrolle und TZ unterziehen muss, tut mir ehrlich leid.
Oft sind es die kleinen Gesten, die so gross sind, um Augenhöhe herzustellen.

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F
Zitat von BernhardQXY:
Manche. Die große Mehrheit ist messbar dümmer geworden.

Dazu:
https://www.focus.de/wissen/mensch/werd...43200.html

x 1 #5051


alleswirdbesser
Zitat von Felica2024:
Dann werden sie es so besprochen haben, und sie wird sich später nicht beklagen, nicht VZ gearbeitet zu haben.

Ich beklage mich auch nicht, ich verstehe nur nach wie vor nicht was sich bei dem Mann ändert, der während der Elternschaft weiter seinem Beruf nachgeht, was ist sein Verdienst dabei? Er arbeitete davor doch auch?

#5052


alleswirdbesser
Zitat von NurBen:
Ja, aber dann braucht man sich eben nicht beschweren, dass man seine hypothetische Karriere "geopfert" hat.

Man hat zurückgesteckt und das ist Fakt. Zwar gewollt und den mütterlichen Instinkten folgend, nur eben mit dem Ergebnis, dass im Berufsleben dadurch ein Knick entstanden ist. Anders bei dem Mann.

x 2 #5053


F
Zitat von alleswirdbesser:
ich verstehe nur nach wie vor nicht was sich bei dem Mann ändert, der während der Elternschaft weiter seinem Beruf nachgeht, was ist sein Verdienst dabei? Er arbeitete davor doch auch?

Naja, er hat schon auch eine größere Verantwortung als temporärer Alleinverdiener.

#5054


alleswirdbesser
Zitat von Felica2024:
Als ich nebenher studiert habe, haben mich meine Kinder (damals Grundschulalter) vollends unterstützt.
Als ich fertig war und meinen Job wechseln konnte, waren sie total sto

Als ich während der Weiterbildung (abends und an den Wochenenden zwei Jahre lang) schwanger wurde und deshalb im Anschluss keine Erfahrungen in diesem Job machen durfte, brauchte ich nach Elternzeit und zwei Kindern mehr gar nicht erst damit anzufangen. Es gibt Berufe da macht es keinen Sinn und die Arbeitgeber wollen dich dann auch nicht. Ich arbeitete dann während und nach der EZ dann einfach in meinem alten Beruf weiter. Den Job, den ich erlernt habe im Zuge der Weiterbildung, gibt es in Teilzeitform kaum. Hätte ich es durchgezogen und keine Kinder mehr bekommen, würde ich monatlich ein paar Tausend mehr verdienen als der Ex. Es war meine persönliche Entscheidung für das Kind und gegen die Karriere/Geld.

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