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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

E-Claire
Zitat von NurBen:
ich lege Zahlen vor, die meine Entscheidung untermauern.


Richtig. Und wenn es eben keine gibt, dann kannst Du auch keine Zahlen vorlegen. Und wenn dann jeder sagt, aber dazu brauchen wir auch keine Zahlen, wird auch das Projekt solche Zahlen zu erheben nicht finanziert.

🤷‍♀

x 2 #5371


B
Zitat von NurBen:
habe ich nichts von mitbekommen, denn noch kann es natürlich einfach nur eine

Nicht alles von dem du nichts mitbekommen hast ist nicht existent.

x 1 #5372


A


Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

x 3


N
@NurBen
und vielleicht auch für euch anderen

Ich habe gerade mal den Teilzeitrechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefunden. Der rechnet das Gehalt bei Voll-und Teilzeit aus

https://www.bmas.de/static/Teilzeit-Net...index.html

Ich bin mal gerade bei euch Männern gespannt, ob ihr den mal mit euren Zahlen durchrechnen lasst, was ihr in TZ erhalten würdet. Und ob ihr für das Gehalt dann noch morgens aufstehen würdet, die TZ Stunden stringent durchzieht, um dann zur unbezahlten Care Arbeit nach Hause zu jagen.

Ich fänds super interessant, dazu mal eure Antwort zu haben.

x 4 #5373


B
@nalea
Ich arbeite seit knapp 6 Jahren 80 Prozent. Mich kostet das mehrere hundert Euro aber es ist es mir wert.

x 3 #5374


NurBen
Zitat von nalea:
Ich fänds super interessant, dazu mal eure Antwort zu haben.

Naja, mit 20 Std/Woche kann ich nicht meinen Lebensunterhalt finanzieren und die "Carearbeit" habe ich ja so oder so, da wir ja nicht zusammen leben.

Würde meine Partnerin dieses Defizit auffangen, würde ich gerne nur 20 Std/Woche arbeiten.

x 2 #5375


S
Zitat von QueenA:
🎯


Und das werden zunehmend mehr werden. Denn egal wie viel Gegenwehr auch kommt, immer mehr Frauen werden die Strukturen bewusster werden und sie werden dementsprechend ihr Verhalten verändern.

x 4 #5376


S
Zitat von SchlittenEngel:
Besser wäre gegenseitige Unterstützung. Und da haben Männer die Nase klar vorne.


Möchte die Aussage so nicht stehen lassen, bzw ergänzen. Es entsteht der Eindruck, Männer würden untereinander weniger oder seltener konkurrieren. Das stimmt aber nicht, sie konkurrieren bloß auf anderer Ebene, um andere Ressourcen.

x 4 #5377


D
Zitat von NurBen:
Naja, mit 20 Std/Woche kann ich nicht meinen Lebensunterhalt finanzieren und die "Carearbeit" habe ich ja so oder so, da wir ja nicht ...

"Der Unterschied zwischen Care-Arbeit und Hausarbeit liegt im Umfang und Fokus: Hausarbeit bezieht sich auf die Aufgaben im Haushalt wie Putzen und Kochen, während Care-Arbeit ein Oberbegriff für alle Tätigkeiten des Sorgens und Kümmerns ist und neben Hausarbeit auch Kinderbetreuung, Altenpflege, familiäre Unterstützung und weitere Sorgearbeiten umfasst, sowohl unbezahlt als auch bezahlt. Care-Arbeit ist also umfassender, da sie das alltägliche Funktionieren einer Person oder eines Haushalts sicherstellen soll und oft auch die organisatorische und psychische Komponente der Fürsorge einschließt."

Um wen musst du dich nach deinem VZ- Job kümmern?

x 7 #5378


C
Zitat von Deejay:
Um wen musst du dich nach deinem VZ- Job kümmern?

Nur mal so: es gibt sie ... die (getrennt lebenden) Väter die sich nach Feierabend um ihr Kind kümmern, die einspringen wenn die Kita ruft (statt der Mutter), die ihren Urlaub gern dann nehmen wenn der/ die Kleine Ferien hat. Und nebenbei noch 2 Nebenjobs an der Backe haben, um alles zu finanzieren.

Es ist doch nicht so, dass ALLE Männer nur in ihrem Chefsessel vor sich hinpupsen und die Kohleberge hin- und hersortieren.

x 3 #5379


NurBen
Zitat von Deejay:
Um wen musst du dich nach deinem VZ- Job kümmern?

Naja um mich, ich arbeite schließlich auch ca 45-50 Stunden die Woche.
Wenn ich dann nochmal den Haushalt etc. mit einrechne, bin ich dicke über 60 Std die Woche.

x 1 #5380


W
Zitat von nalea:
@NurBen und vielleicht auch für euch anderen Ich habe gerade mal den Teilzeitrechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefunden. Der ...

... verstehe die Frage nicht, warum soll ich für 20 Std Arbeit, das Gehalt für 40 Std bekommen?
Care Arbeit, wie schon vorgeschlagen, einfach dem Partner ne Preisliste offerieren und der kann dann auch seine Arbeiten daheim bepreisen, die Differenz geht dann an einem privaten Rentenfonds und schon ist der Drops gelutscht.

x 1 #5381


NurBen
Zitat von cline:
Es ist doch nicht so, dass ALLE Männer nur in ihrem Chefsessel vor sich hinpupsen und die Kohleberge hin- und hersortieren.

Die ganze Care-Geschichte ist sowieso totaler Schwachsinn. Das sieht man nämlich wenn man Carearbeit und Erwerbsarbeit zusammenrechnet.

Frauen im Schnitt: 45:53 Std/Woche
Männer im Schnitt: 44:30 Std/Woche

Das sind im Schnitt 93 Minuten mehr Arbeitsbelastung in der Woche. So dramatisch, wie es immer aufgetischt wird, ist es eben nicht.

#5382


W
Zitat von cline:
es gibt sie ... die (getrennt lebenden) Väter die sich nach Feierabend um ihr Kind kümmern, die einspringen wenn die Kita ruft (statt der Mutter), die ihren Urlaub gern dann nehmen wenn der/ die Kleine Ferien ha

....niemals, alles selbstgerechte A..löcher, die nach Feierabend B. trinken und Fußball gucken...

x 2 #5383


N
@NurBen

Gibst du mir dazu mal die Quelle?

Denn laut Sttistischem Bundesamt
Wenn bezahlte und unbezahlte Arbeit zusammen betrachtet werden, arbeiteten Frauen im Jahr 2022 mit durchschnittlich fast 46 Stunden (alt: 45,5 Stunden) pro Woche mehr als Männer, die im Schnitt 44,5 Stunden (alt: im Schnitt knapp 44 Stunden) arbeiteten.

Merkste was? es geht um bezahlte und unbezahlte Arbeit. 68% der Frauen mit Kindern (73% der unter 3j#hrigen) arbeiten in TZ. Dann rechne mal die unbezahlten Stunden aus.

x 4 #5384


NurBen
Zitat von Wurstmopped:
Care Arbeit, wie schon vorgeschlagen, einfach dem Partner ne Preisliste offerieren und der kann dann auch seine Arbeiten daheim bepreisen, die Differenz geht dann an einem privaten Rentenfonds und schon ist der Drops gelutscht.

Habe ich vor hunderten Seiten schon vorgerechnet. Es wird immer die Erwerbstätigkeit + Carearbeit gerechnet. Und das kippt, sobald der Mann mehr als 10% mit Erwerbstätigkeit verdient, als die Frau.

#5385


A


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