Zitat von Nalf: Ist das so?
Ist also die Arbeit, die sie erledigt, auch Deine Arbeit? Und das Geld,das Du verdienst, auch ihr Geld?
Natürlich und das habe ich bereits mehrmals geschrieben.
Zitat von Nalf: Wie sieht es mit euren Aufstiegschancen aus? Werden die auch geteilt?
Welche Aufstiegschancen? Meine? Da profitiert sie ja z.B. durch ein höheres Haushaltseinkommen.
Zitat von Nalf: Auch nach der Ehe, so wie z.B. das Kind auch nach einer Scheidung weiterhin geteilt wird und nicht ihr gehört,weil sie es während der Ehe erschaffen hat?
Ich halte es für selbstverständlich sich als Vater auch nach einer Scheidung weiterhin um das Kind zu kümmern.
Zitat von Nalf: Hattest Du jemals eine Beziehung zu einer besser verdienenden Frau bzw. hast das angestrebt, um Vater werden zu können?
Nein. Zum Einen natürlich, da Frauen eben Männer bevorzugen, die gleich oder mehr verdienen als sie selbst.
Zum Anderen natürlich, weil mein Einkommen schon recht überdurchschnittlich ist.
Zitat von Nalf: Wenn es nur ums Haushaltseinkommen geht, müsste ja auch die Projektion in die Zukunft eine Rolle spielen.
Die sind ja eher sekundär. Wenn man ein Kind erwartet, spielt ja das jetzige Haushaltseinkommen eine Rolle... nicht das, was sie theoretisch in 20 Jahren bekommt.
Mal abgesehen davon bleiben solche Frauen ja keine 20 Jahre Hausmutti. Eine Unternehmensberaterin, o.Ä. sitzt schon wieder am Schreibtisch bevor das Krankenhaus die Laken gewechselt hat.
Entsprechend ist der "Karriereknick" relativ gering.
Zitat von Nalf: Wenn von 40 auf 20 Stunden reduziert wird, dann sind also theoretisch 20 Stunden auf den gemeinsamen Haushalt und das gemeinsame Kind zu verwenden. Und alles davor und danach wird geteilt?
Es wird wohl niemand mit der Stoppuhr stehen, aber so in etwa.
Zitat von Nalf: Sie arbeitet schwanger doch auch ganz normal weiter und bekommt 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt noch angehende ihr gleiches Gehalt. Also leistet sie für euch Mehrarbeit. Welche Mehrarbeit würdest Du in der Zeit leisten?
Die Schwangerschaft ist ja eher eine Ausnahmesituation. Da wird es ja zwangsläufig so sein, dass ich den Großteil der Hausarbeit erledige.
Zitat von Nalf: Oder würdest Du dann schon auch darauf bestehen, beim Kind mitreden zu dürfen, obwohl Du während der Zeit ja gar nichts geleistet hast?
Verstehe deine Logik nicht. Natürlich, ist ja auch mein Kind. Und wieso habe ich nichts geleistet? Wenn sie schwanger zu Hause ist, nehme ich ihr so gut es geht alles ab.
Zitat von Nalf: Werd doch bitte konkret, wo die Väter unproblematischer waren und was die Mütter also sein lassen müssten, um auch unproblematisch zu werden.
Puh, da gab es so einige Ereignisse.
z.B. hatte mich eine Mutter angerufen, weil sie einkaufen wollte und ob es okay wäre, wenn sie die Kinder kurz allein lässt.
Ja, die war immer in Reichweite, wenn die Kinder gespielt haben.
Dann bekam ich auch mal einen Anruf, warum ich den Kleinen vorbeischicke ohne das vorher anzukündigen.
Ein anderes Mal wollten wir seinen Freund zum Ausflug mitnehmen. Die Mutter bestand darauf mitzukommen.
Grundsätzlich hatte ich den Eindruck, dass die Väter eher froh waren, wenn die Kinder mal außer Haus waren, während die Mütter überall mitmischen wollten.