Zitat von Mann1989: Armee, Rentenalter, Parkplätze, öffentliche Sauna, Scheidung usw usf...
Armee war in D bis Mitte der 90er reine Frauendiskriminierung.
Dass nur Männer wehrpflichtig wurden und sein durften, wurde damit begründet, dass Frauen ja mit Kindern ihren Beitrag zum Vaterland leisten. Daher auch keine Anerkennung und keine Rentenpunkte für diese Leistung.
In D haben Männer im Bundestag die 2/3-Mehrheit, die nötig ist, um diese antiquierten Regeln zu ändern. Warum tun sie es nicht? Warum sehe ich keine Männer auf der Straße für Gleichstellung demonstrieren?
Weil diese Punkte euch mehr nützen, wenn ihr euch wieder und wieder und wieder und dann nochmal darüber beklagen könnt und so tun könnt, als wäret ihr das diskriminierte Geschlecht und nicht das diskriminierende? In D mussten sich Frauen jedenfalls aktiv und gegen den erbitterten Widerstand der Männer in die Armee reinklagen. Da hat kein Mann geholfen oder auf Gleichstellung gepocht. Ganz im Gegenteil.
Rentenalter: In D seit 1992 gleichgestellt. Habt ihr in der Schweiz nicht mehr Männer als Frauen in Regierung und Nationalrat? Warum ändert ihr als herrschendes Geschlecht dann diese Ungleichbehandlung nicht?
Parkplätze: Hier herrscht Gleichstellung. Männer hatten nämlich schon längst Tiefgaragenstellplätze, an denen sie seltener überfallen und vergew. wurden. Durch die drei bis fünf heller beleuchteten, die näher am Ausgang sind, haben 51% der Menschheit jetzt auch etwa 1-10% solcher Parkplätze. Und kein einziger Mann bekommt eine Strafe, wenn er sich dort draufstellt. Wo ist da die Diskriminierung?
Öffentliche Sauna? Meinst Du die 1-2 Abende, an denen die Sauna den Damen vorbehalten bleibt? War aufgrund starrender und sich selbst befr. Männer notwendig. Sobald sich Männer als Kollektiv an normale Umgangsregeln halten können, ist diese Segregation nicht mehr nötig.
Und soll ich mich jetzt im Gegenzug diskriminiert fühlen, weil er keine Saunaclubs gibt, in denen Frauen Kunden sind und Männer arbeiten? Wenn es einen Markt für Saunaclubs für Frauen oder Männerabende in öffentlichen Saunen gäbe, würden die Betreiber das sicherlich einrichten. Was denkst Du, wieviele Männer lieber in die Sauna gehen, wenn keine Frau da ist? Ich halte das für ein an den Haaren herbeigezogenes Argument. Als wären Frauen diskriminiert, weil in ihren öffentlichen Toiletten kein Urinal zu finden ist. Als ob jemals eine Frau nach einem Urinal und jemals ein Mann nach einer reinen Männersauna gebeten hätte. Bzw. die reinen Männersaunen, für die es eine Nachfrage gibt, die gibt es auch. Da hat sich auch noch nie eine Frau reingeklagt. Heteronormative Männer nutzen die nur selten.
Scheidung ist in D geschlechtsunabhängig. Da ich Alleinverdiener war, weiß ich das ganz konkret.
Also nochmal die Frage:
Diskriminierung von Männern wo?
Und @all, ach, wir sind wieder auf Beleidigungslevel angekommen. Na denn.
Ich kenne übrigens einige Männer, die sich als Anhänger von Red Pill Thesen herausstellten. Ich kenne bei Männern im Datingalter mehr praktizierende Red Piller als praktizierende Katholiken. Und beide würden so gerne mal eine eigenständige Frau "knacken". Aber es gibt Grenzen der Simplizität, die noch 6y sind.
Zitat von NurBen: Nein Klaus-Dieter, es liegt nicht daran, dass du als Hausmeister mit 1.60m, halbglatze und 110kg nicht bei den Frauen ankommt.
Das liegt am Selbstbewusstsein, du bist nur unsicher
Schon wieder am Thema vorbei gelesen. Dicke Männer kriegen nichts zum knattern weil auch schlanke Männer nichts zum knattern bekommen. Ganz anders dicke Frauen. Angebot und Nachfrage. Das Angebot an gutem 6 ist für Frauen geringer als für Männer. Entsprechend wenig lohnend ist "das Procurement". Entsprechend hoch im Kurs stehen wirklich gute männliche Liebhaber, die höflichkeitsbegabt, herzensgebildet und intellektuell beschenkt sind. Die können dann auch klein und dick sein. Hab in der Nachbarschaft so ein Beispiel.
Tatsächlich schrieb ich aber von den Vorlieben der Männer bei der Frauenauswahl. Und da gibt es ein Delta zwischen dem, wonach das Herz sich sehnt und dem, womit man bei den anderen Jungs gut ankommt.
Zitat von NurBen: Die Risikoeinschätzung von Männer ist Evolutionär bedingt.
Und kann selbstverständlich nicht durch die Ratio abgemildert werden. Wo kämen wir denn da hin, wenn Männer ihren Verstand einschalten würden und Verkehrssituationen sachlich betrachten würden.
Zitat von NurBen: Ja, aber die Gefahr ist für mich doch größer als für dich Opfer von Gewalt zu werden.
Die Gefahr ist für Dich größer, wenn Du der Provokation oder der Gefahr nicht aus dem Weg gehst. Die Hälfte der Körperverletzungen, die ich bei Männern gesehen habe, hatten ganz viel mit Ego und "sich etwas nicht gefallen lassen" zu tun. Bei Frauen war eher das Thema, dass sie nicht schnell genug vom Aggressor wegkommen konnten. Bei den Männern, dass sie ein Weglaufen gar nicht versucht haben.
Meine Prognose: Könnten Männer in Konflikten, im Straßenverkehr und bei der Arbeit ihre Impulse und Emotionen kontrollieren und ihr Ego schaukeln schicken, wären die Zahlen bei den Gewaltopfern, den Verkehrsunfällen und den Arbeitsunfällen geschlechterausgeglichen. Aber ein Dazulernen von Gefühlskontrolle von Männern zu erwarten kommt ja einer Kastration gleich. Was wäre man für ein Waschlappen, wenn man nicht vor Selbstüberschätzung und Leistungswille vom Baugerüst fiele.
Zitat von FrankM: Das ist eher ein Kampf ohne Regeln.
Die einen kämpfen für Gleichbehandlung und die anderen für das Behalten von Privilegien. Es ist halt attraktiv, den Hundertmeterlauf weiterhin auf Meter 20 beginnen zu dürfen. Während die anderen dafür kämpfen, nicht wegen fehlender Tests und mangelndem Interesse von Medikamenten umgebracht zu werden.