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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt
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Zylinderella Gast
Zitat von sinnet:
Und auch hier noch mal die Gebetsmühle: Die Gewalt gegen Frauen nimmt zu, das ist statistisch belegt. Nix gefühlt.
Das ist wirklich furchtbar. Finde ich auch. Du hast recht. Es ist oder wird ja auch meine Lebensrealität. Da es passiert. Und die Töchter im Land, wie geht es hier zu?
788 Gruppenvergewaltigungen im letzten Jahr. (die rausgekommen sind) Das sind 2 pro Tag, die öffentlich wurden. Unser Land. Hier. Nicht irgendwo in der Ferne.
Ich verstehe also sehr gut, dass Frauen versuchen Taxi zu fahren, die Öffis nicht mehr zu nutzen. Oder zu Hause zu bleiben? Nur noch in männlicher Begleitung von Freunden, Brüdern, Vätern oder Onkeln rauszugehen. Wenn man die hat. Und sie im eigenen Haushalt leben. Mann kann ja nicht für jeden Weg alle Freunde aus der Stadt zusammenrufen, damit Frau nicht die 789. wird. Was können Frauen tun? Ich verlinke mal die Quelle. Seriös. https://www.welt.de/politik/deutschland...l#Comments https://www.welt.de/politik/deutschland...l#Comments
Ich habe auch Angst. Wie wird das erst für ganz junge Frauen sein? Die würden sicher gern mehr ausgehen.
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Razor_cgn Mitglied
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Zitat von sinnet:
Leider doch, Wortwahl und Formulierungen lassen das eindeutig erkennen. Und das ist, was wir die ganze Zeit versuchen, begreiflich zu machen. Es ist eben kein Randphänomen, sondern allgegenwärtig in der Lebensrealität von vielen Frauen. Fast jede Frau hat selbst oder kennt eine Frau, die S. Gewalt erlebt hat. Und ...
Ich habe mir mal eben die aktuellen Zahlen geholt. S3xuelle Nötigung/ Vergewaltigung 2016: jede 5329 Frau 2023: jede 4678 Frau Alle Sexualdelikte (inkl. verbaler/leichter Übergriffe) 2016: jede 891 Frau 2023: jede 507 Frau
Schaut man sich die Urteilsbegründungen an, sollte der Passus "verbal" wieder gestrichen werden, weil Gefühle oder Auslegungssachen haben im Gesetz nichts zu suchen. Außerdem bindet das unnötig Ressourcen, weil die meisten Fälle enden mit Einstellung des Verfahrens. 2023: 15166 Anzeigen (§184i StGB), 52% Aufklärungsquote und 5% Verurteilungen. Bei reinen verbal Delikten, liegt die Quote im Bereich 1-2%. Meiner Meinung nach, komplett überflüssig, da es nicht funktioniert.
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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt
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Zylinderella Gast
Feminismus täte not. Aber die Gewalt nimmt nicht nur gegen Frauen zu. Das Klinikpersonal, welches verprügelt wurde. 2025 scheint das Mittelalter zurück. Oder war das vielleicht sogar gesitteter? Was für eine Lebensrealität.
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Zylinderella Gast
Zitat von E-Claire:
Wenn Frau am Gewinnen ist, darf sie auch ins Bett gehen.
Und doch müssen wir alle miteinander leben. Hier in diesem Land.
Denn nun sind wir halt da.
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Worrior Mitglied
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Wer sind denn diese Männer die bei solchen Delikten auffällig sind. Sind das Fritz, Karl und Hannes? Warum wird hier nicht Ross und Reiter beim Namen genannt? Man möge mir bitte nicht mit dem Argument kommen dass es keine Rolle spielen würde welcher Abstammung diese Täter sind. Natürlich ist jede einzelne dieser Straftaten zwei zuviel. Wenn aber ein gewisses ethnisches Klientel bei bestimmten Delikten auffällig wird dann sollten das doch auch angesprochen werden. Denn die Frauen haben dann die Chance sich präventiv zu schutzen. Was wird hier doch, gerade in diesem Thread um den heißen Brei herumgeschrieben, nur um eine scheinheilige political Correctness zu wahren. Da werden Beispiele herangezogen wo weder ich als Mann noch die vermeintlichen weiblichen Geschädigten geboren waren. Solange nicht, gerade von den Feministinnen und ihrer Sisterhood, die Wahrheit gesehen und gesprochen wird, wird es auch keine Verbesserung geben
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Florentine Mitglied
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Zitat von Worrior:
Sind das Fritz, Karl und Hannes?
Ich weiß jetzt nicht wie die heißen, aber der Statistik des BKAs ist zu entnehmen, dass es sich mehrheitlich um deutsche Tatverdächtige handelt.
Ich weiß jetzt nicht wie die heißen, aber der Statistik des BKAs ist zu entnehmen, dass es sich mehrheitlich um deutsche Tatverdächtige handelt. ...
Ja ich weiß, wie bei der Gruppenvergewaltigung auf Malle die durch die Medien ging. Den Tätern hat man auch regelrecht angesehen dass es Deutsche waren.
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Zylinderella Gast
Zitat von Florentine:
Ich weiß jetzt nicht wie die heißen, aber der Statistik des BKAs ist zu entnehmen, dass es sich mehrheitlich um deutsche Tatverdächtige handelt. ...
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#608
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Zylinderella Gast
Zitat von SchlittenEngel:
Bei Feminismus denke ich u.a. auch an dieses schöne Zitat von Madeleine Albright: „Es gibt einen besonderen Ort in der Hölle für Frauen, die andere Frauen nicht unterstützen“.
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#609
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Zylinderella Gast
Zitat von Worrior:
a werden Beispiele herangezogen wo weder ich als Mann noch die vermeintlichen weiblichen Geschädigten geboren waren. Solange nicht, gerade von den Feministinnen und ihrer Sisterhood, die Wahrheit gesehen und gesprochen wird, wird es auch keine Verbesserung geben
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#610
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Sti Gast
@thegirlnextdoor Das ist keine Unterstellung. Das ist Fakt! Ihr ertragt es nicht der Wahrheit ins Auge zu sehen. Auch das ist Fakt und inzwischen bei 600 Seiten hier, angekommen, gut nachlesenbar für alle anderen hier, die sich vermutlich bewusst raushalten. Und ein paar gew Leute draußen lesen ebenfalls mit. Besten Dank und schicken Tag noch!
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#611
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Sti Gast
Seit dem Jahr 2000 haben Kinder in Deutschland ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen gefährden das Kindeswohl, sind verboten und stellen einen Verstoß gegen die UN-Kinderrechtskonvention dar!
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Besserwisser60 Gast
Zitat von Worrior:
Ich habe jahrelang in einer Großstadt gelebt, nicht unbedingt die Feinste Gegend. Auch nicht nur annähernd traten dort die hier beschriebenen Übergriffigkeit in solcher Häufigkeit auf.
Das weißt du doch gar nicht oder läufst du im Körper einer Frau durch die 'Gegend?
Vielleicht befasst du dich mal Zahlen, Daten und Fakten, als hier von Dingen zu schwafeln, von denen du gar keine Ahnung haben kannst, aufgrund mangelnder Erfahrungswerte.
Mach dich mal schlau, bevor du hier - als Mann - von oben herab -, weiter laut tönst.
Das gilt übrigens auch für die anderen Herren hier, die meinen Frauen ihr Leben und ihre Erfahrungswerte erklären zu müssen
In Deutschland ist Gewalt gegen Kinder ein ernstes Problem, das sowohl physische als auch psychische Folgen für die Betroffenen haben kann. Es gibt gesetzliche Regelungen, die jede Form von Gewalt gegen Kinder verbieten, aber die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Fälle ist hoch.
Formen von Gewalt: Körperliche Gewalt: Schläge, Tritte, das Zufügen von Schmerzen oder Verletzungen. Psychische Gewalt: Beleidigungen, Drohungen, Demütigungen, Vernachlässigung. Sexuelle Gewalt: Missbrauch, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung. Vernachlässigung: Nicht befriedigen der grundlegenden Bedürfnisse eines Kindes, wie Nahrung, Kleidung, medizinische Versorgung oder emotionaler Zuwendung.
Statistik: Im Jahr 2022 gab es laut Statistischem Bundesamt 62.300 Fälle von Kindeswohlgefährdung, was einem Anstieg von 4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
In weiteren 68.900 Fällen wurde ein erzieherischer Hilfebedarf festgestellt.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für 2022 zeigt einen Rückgang der Tötungsdelikte an Kindern auf 101 Fälle, was jedoch immer noch 101 Todesopfer bedeutet.
Die Fallzahl sexueller Gewalt gegen Kinder lag 2022 bei 17.437.
Eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim ergab, dass 12,7 % der 18- bis 59-Jährigen in Deutschland als Kinder oder Jugendliche Opfer von sexualisierter Gewalt wurden, was etwa 5,7 Millionen Menschen entspricht.
Rechtliche Situation: Jede Form von Gewalt gegen Kinder ist in Deutschland verboten.
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt, dass Kinder ein Recht auf gewaltfreie Erziehung haben und dass körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen unzulässig sind.
Folgen von Gewalt: Gewalt kann zu körperlichen Verletzungen und langfristigen psychischen Schäden führen. Kinder, die Gewalt erleben, können ein geringes Selbstwertgefühl entwickeln, Schwierigkeiten haben, Beziehungen aufzubauen und anfälliger für Depressionen und Angstzustände sein. In einigen Fällen kann Gewalt gegen Kinder auch zu Suchtverhalten und Gewaltbereitschaft führen.
Hilfe und Unterstützung: Es gibt zahlreiche Beratungsstellen und Hilfetelefone, an die man sich wenden kann, wenn man Gewalt gegen Kinder bemerkt oder selbst betroffen ist. Der Kinderschutzbund bietet Beratung und Unterstützung für Kinder, Eltern und Fachkräfte. Es gibt auch spezielle Hilfetelefone für sexuelle Gewalt und für Eltern und Kinder.
Prävention: Es ist wichtig, Gewalt gegen Kinder zu thematisieren und zu enttabuisieren.
Es ist wichtig, dass Kinder lernen, ihre Grenzen zu setzen und sich gegen Gewalt zu wehren.
Eltern und Erziehende sollten eine gewaltfreie Erziehung praktizieren und sich bei Bedarf Unterstützung holen.
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Sti Gast
Feminismus/Kind/Kindheit
alle sind dafür verantwortlich, dass Kinderschutz umfassend gelingt und Hilfe möglich wird.“ Kerstin Claus fordert stärkere Verpflichtungen zum Kinderschutz bei den Plattform-Anbietern, Altersverifikationen und ‚Safe Spaces‘, in denen junge Menschen unter sich sein können und die erforderlichen Schutzmechanismen greifen und niedrigschwellige Melde- und Beratungsangebote jederzeit erreichbar sind. Claus fordert zugleich ein starkes politisches Engagement auch über den Gesetzestext hinaus – etwa beim Ausbau verpflichtender Schutzkonzepte oder der individuellen Aufarbeitung zurückliegender Taten – Bereiche, die kontinuierliche staatliche Unterstützung erfordern. Mit dem Gesetz wird auch eine regelmäßige Berichtspflicht des UBSKM-Amtes gegenüber Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung eingeführt. Grundlage dafür sollen kontinuierlich erhobene Daten zur Verbreitung sexueller Gewalt sein. Eine Schlüsselrolle übernimmt dabei das 2024 initiierte Zentrum zur Prävalenzforschung am Deutschen Jugendinstitut e. V. (DJI). Die enge Verzahnung von Praxiswissen und empirischer Forschung soll dazu beitragen, Dunkelfelder sichtbar zu machen und politische Maßnahmen evidenzbasiert weiterzuentwickeln. Dringender Handlungsbedarf bestehe weiterhin beim Fonds Sexueller Missbrauch, der nicht mit dem UBSKMG geregelt ist und für den bislang keine gesicherte Anschlussregelung existiere. Claus: „Die Bundesregierung hat sich im aktuellen Koalitionsvertrag unmissverständlich verpflichtet, den Fonds weiterzuführen. Diese Zusage darf nicht zur Makulatur werden.“ Claus appellierte bereits im Juni eindringlich an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, im Rahmen der laufenden Haushaltsberatungen für 2025 die notwendigen Mittel für ein solches Unterstützungssystem sicherzustellen. Zudem müsse die Bundesregierung sicherzustellen, dass eine kurzfristige Nachsteuerung noch in diesem Jahr erfolgt, um Versorgungslücken zu verhindern. „Betroffene müssen sich“, so Claus, „bei den so dringend benötigten Hilfen auf Zusagen der Bundesregierung verlassen können.“