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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

QueenA
Zitat von Mann1989:
Damit meinte ich, dass viele diese Täter weder aus der Schweiz noch aus Deutschland stammen. Irak, Syrien, Afghanistan, Marokko, Tunesien. Wenn wirs ...

@Mann1989

Ich sehe, was du mit den Zahlen sagen willst, aber selbst wenn man die Nationalität genauer betrachtet, also auch Menschen mit Migrationshintergrund, die offiziell deutsche Staatsangehörige sind (ich folge mal hier dem Hinweis von @FloraVita) haben diese Täter in der Regel westlich-sozialisierte Prägungen. Von daher finde ich es wenig zielführend, die Diskussion auf Herkunft oder Staatsangehörigkeit zu reduzieren. Im Vordergrund steht doch: die überwiegende Mehrheit der Täter sind Männer, und genau das ist der Punkt, der gesellschaftlich relevant ist. Evtl sogar global zu benennen!

x 1 #6121


E-Claire
Zitat von BernhardQXY:
Gibt es. keine Frage. Aber es ist in meinen Augen völlig sinnlos zu kathegorisieren.

Warum?

#6122


A


Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

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NurBen
Zitat von E-Claire:
Vor allem aber und das ist dann schon Kern Deiner Aussage, kannst Du diese nicht gegeneinander aufwiegen. Und das ist etwas, was ständig hier in diesem Thread getan wird.

Völlig richtig, was ich auch zig Seiten zuvor gesagt habe mit der Aussage das beide Geschlechter davon betroffen sind. Ich habe es lediglich Vor- und Nachteile genannt.

Wenn es natürlich ein Weitpisswettbewerb wird. Ala "Frauen haben schwerer als Männer" und mir von irgendwelchen Privilegien erzählt wird, dann kann ich den Spieß auch umdrehen.
Und das wollte ich damit deutlich machen.

x 1 #6123


QueenA
Noch ein Nachtrag:

Selbst wenn man Täter nach Religion oder Nationalität aufsplitten würde, ändert das nichts daran, dass es Männer sind. Es gibt viele Männer, egal ob christlich, muslimisch, jüdisch oder atheist, die diese Taten nicht in Ordnung finden, weil sie selbst zB Töchter, Frauen, Mütter, Schwestern oder Kolleginnen haben und nicht wollen, dass ein Teil der Gesellschaft in Angst lebt.

Es geht dabei nicht nur um sexuelle Übergriffe: Macht, Dominanz und Sexismus begegnen uns auch im Alltag, in Unternehmen, Universitäten oder anderen Hierarchien. Es ist also völlig legitim, klar zu benennen, dass Gewalt und Machtmissbrauch überwiegend von Männern ausgeht, ohne dass Frauen automatisch als Feministinnen oder Aktivistinnen diffamiert werden. Diese klare Benennung ist kein Angriff auf einzelne Männer, sondern ein Schritt, um gesellschaftliche Probleme zu erkennen und zu verbessern

#6124


D
Zitat von NurBen:
ich höre!

Nein, ich werde dir jetzt nicht wortreich erklären, was du ohnehin weißt. Ich würde mich sowieso nur wiederholen.

#6125


FloraVita
Zitat von QueenA:
Ich sehe, was du mit den Zahlen sagen willst, aber selbst wenn man die Nationalität genauer betrachtet, also auch Menschen mit Migrationshintergrund, die offiziell deutsche Staatsangehörige sind (ich folge mal hier dem Hinweis von ) haben diese Täter in der Regel westlich-sozialisierte Prägungen


Ein Beispiel: in den letzten 5 Jahren wurden ca 120 000 Syrer eingebürgert. Plus dazu Afghanen, Iraker usw. Da ist doch nichts mit westlicher Prägung. Nicht mal in Parallelgesellschaften, die es seit Generationen gibt, ist das oft der Fall.
Ich finde, alle in einen Topf werfen, ist sehr unfair.

x 1 #6126


D
Zitat von NurBen:
Ähm nein, das muss ich genauso.

Nein, ein Mann braucht keine Angst zu haben, in der dunklen Ecke einer Tiefgarage von einer Frau vergewaltigt zu werden. Ein Mann bekommt auch keine k.o.- Tropfen in sein Getränk geschmuggelt, damit ihn eine Frau abschleppen und vergewaltigen kann. Deshalb muss er beim fröhlichen Feiern auch nicht aufpassen deswegen.
Opfer werden beide, Männer wie Frauen, aber eben Opfer von Männern.
Warum wohl gibt es Frauensauna? Weil es für die Frauen so schön stressig ist, ohne Männer dort zu sitzen?
Die meisten Frauen würden doch liebend gerne fröhlich und kultiviert im Club mit Männern tanzen und trinken, ihnen im Park begegnen und freundlich guten Abend wünschen, einen netten Plausch in der Tiefgarage des Supermarkts führen oder ohne s*xuelle Spannungen in der Sauna zusammen sitzen. Können sie aber nicht.
Inzwischen haben es die jungen Frauen teilweise so leid, von den Männern und ihren Schw...und Sprüchen und Abwertungen belästigt zu werden, dass sie freiwillig allein bleiben! Gibt das keinem Mann zu denken? Außer eingeschnappte Reaktionen, billigen umgekehrten Aussagen (auch wir Männer haben keine Lust mehr auf Frauen!) und: "Generalverdacht!" kommt da nicht viel.
Wieso müssen sich eigentlich permanent die Opfer der männlichen Gewalt den Männern erklären und rechtfertigen (und am besten gleich noch für ihre Unsicherheit und Ängste entschuldigen)?
Wie kann es sein, dass ein Mann einer Frau erklärt, dass sie sich gefälligst nicht aufzuregen hat über männliche Gewalt gegen Frauen, schließlich gibt es männliche Gewalt auch gegen Männer?
Weil der Mann nach wie vor die Deutungshoheit hat.

x 2 #6127


QueenA
Zitat von FloraVita:
Ein Beispiel: in den letzten 5 Jahren wurden ca 120 000 Syrer eingebürgert. Plus dazu Afghanen, Iraker usw. Da ist doch nichts mit westlicher ...

@FloraVita

Ich finde es unfair, auszublenden, dass die überwiegende Mehrheit der Täter Männer sind, und dass darunter auch viele Männer mit westlicher Sozialisation fallen. Gewalt gegen Frauen ist kein neues Phänomen, sie existiert schon seit Jahrzehnten – lange bevor aktuelle Einbürgerungen oder Zuwanderungen stattfanden.

Studien und Statistiken, z. B. aus der Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA oder der Studie „Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland“ (2004), zeigen, dass Frauen häufig Opfer von Gewalt durch Männer werden, unabhängig von deren Herkunft oder Religion. Es geht also nicht darum, bestimmte Gruppen zu stigmatisieren, sondern ein gesellschaftliches Muster sichtbar zu machen, das reale Auswirkungen auf den Alltag von Frauen hat.

#6128


D
Zitat von NurBen:
Ich rede ja auch davon, dass hier eben Männer systematisch benachteiligt werden.

Und das trifft halt nicht zu.

#6129


E-Claire
Zitat von NurBen:
Völlig richtig, was ich auch zig Seiten zuvor gesagt habe mit der Aussage das beide Geschlechter davon betroffen sind. Ich habe es lediglich Vor- und Nachteile genannt.

Wenn es natürlich ein Weitpisswettbewerb wird. Ala "Frauen haben schwerer als Männer" und mir von irgendwelchen Privilegien erzählt wird, dann kann ich den Spieß auch umdrehen.
Und das wollte ich damit deutlich machen.

Nein Du drehst den Spieß eben nicht um.

Du kritisierst eine Bewegung, die sich für Anpassung bzw das Aufheben von Benachteiligungen einsetzt, mit dem Argument, daß eine andere Gruppe auch benachteiligt wird. Den Spieß würdest Du umdrehen, wenn Du Dich in einer für deine Gruppe relevanten Bewegung engagierst, anstatt zu kritisieren oder menschenverachtende Gruppierungen zu verteidigen.

Du bist schlicht nicht konstruktiv.

x 2 #6130


S
Warum gibt es eigentlich keinen eigenen Thread, wo „Mann“ sich untereinander drüber austauschen kann, wie unfair Frauenparkplätze sind, dass schon wieder so ne Quoten-Tussi befördert wurde oder dass Männer mehr Männer umbringen als Frauen ?

Würde mich mal interessieren, ob sich da auch permanent Frauen bemüßigt fühlen würden, reinzugrätschen um
„Stimmt doch gar nicht und aber wir“ zu rufen…

Was ich hieraus mitnehme ist, dass einige Männer wohl ganz schön um ihre Vorteile ( die es doch gar nicht gibt noch dazu) fürchten .

Und Not sorry - dass ist jetzt auch nicht konstruktiv, aber wozu …

x 2 #6131


D
Zitat von E-Claire:
Ach nein, wie sonst würdest Du denn die Abkehr von Roe v Wade und die daraus folgende Entwicklung in den USA (westlich genug?) bezeichnen?

👍
Zitat von NurBen:
Weil der Feminismus nicht das Problem der öffentlichen Sicherheit verantwortlich macht, sondern eben Männer.

Bitte gib mir die Emailadresse der öffentlichen Sicherheit, dann beschwere ich mich bei ihr.

x 2 #6132


QueenA
Zitat von FloraVita:
Ein Beispiel: in den letzten 5 Jahren wurden ca 120 000 Syrer eingebürgert. Plus dazu Afghanen, Iraker usw

@FloraVita

Wenn wir über Einbürgerungen sprechen, sollte man bedenken, dass diese ein Maß für Integration darstellen. Eine Einbürgerung wird nicht einfach automatisch erteilt: Wer eingebürgert wird, muss Auflagen erfüllen, z. B. Deutschkenntnisse, Kenntnisse über das Rechts- und Gesellschaftssystem, einen gesicherten Lebensunterhalt und die Anerkennung des Grundgesetzes.

Die Zahl der Einbürgerungen zeigt also nicht nur Migration, sondern auch, dass diese Menschen bereits wesentliche Schritte in Richtung Integration gemacht haben. Das ist ein wichtiger Punkt, weil es zeigt, dass wir hier nicht über „unbekannte Parallelgesellschaften“ sprechen, sondern über Menschen, die die gesellschaftlichen Regeln und Rechte akzeptieren und bereit sind, sich daran zu halten.

x 1 #6133


E-Claire
Zitat von NurBen:
Weil der Feminismus nicht das Problem der öffentlichen Sicherheit verantwortlich macht, sondern eben Männer.

Sorry, erst jetzt gesehen.

What? Ok, das musst Du mir jetzt erklären. Inwiefern macht der Feminismus um ehrlich zu sein, was genau?

Wenn ich mich unsicher fühle oder eine U-Bahn-Station meide, dann ist das ein Problem der öffentlichen Sicherheit und das minimiere ich, als Teil des Feminismus, weil ich sage, daß obdachlose Frauen nicht das Problem sind, aber vor allem bestimmte Männer in diesem Raum?

Ich checks nicht.

#6134


E-Claire
Zitat von SchlittenEngel:
Warum gibt es eigentlich keinen eigenen Thread, wo „Mann“ sich untereinander drüber austauschen kann, wie unfair Frauenparkplätze sind, dass schon wieder so ne Quoten-Tussi befördert wurde oder dass Männer mehr Männer umbringen als Frauen ?

Würde mich mal interessieren, ob sich da auch permanent Frauen bemüßigt fühlen würden, reinzugrätschen um
„Stimmt doch gar nicht und aber wir“ zu rufen…

Den einzigen Thread, den ich hier kenne, der nicht von "aber wir auch" oder "not all" gekapert wird und wo trotz wirklich unterschiedlicher Auffassungen es zum wertschätzenden Austausch kommt, ist der Menopause-Thread. Und das bei Frauen, die am Anfang ihrer Villian-Era stehen zwinkern.

x 3 #6135


A


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