Zitat von E-Claire: Alles Schnee von gestern.
Inwiefern? Ich bin sehr aufgeschlossen für deine Kritik, verstehe aber gerade speziell das "Schnee von gestern" nicht. Wurde die Frage, ob ein Zusammenhang zwischen Väterrechtlern und Antifeministen besteht, geklärt? Ich würde eben wirklich gerne mal herausfinden, was da dran ist und was bleibt mir übrig, als im Netz nach Berichten zu suchen, um mich zu informieren?
Zitat von E-Claire: Bitte können wir Polemik lassen.
Sehr gerne, aber ich glaube, dass viele Dinge passieren und gesagt werden, die wir uns nicht vorstellen können und trotzdem passieren sie. Und dass Gewalt verschwiegen und nicht angezeigt wird aus Angst vor noch mehr Gewalt, das ist leider bekannt. Woher kommen denn die toten Frauen? Da war doch vorher schon alles im Argen, auch , als noch nicht zugeschlagen wurde. Das Hauptziel muss doch sein, Kinder vor Gewalt zu schützen und ihnen die erste und meistens engste Bezugsperson zu erhalten. Natürlich wünscht man sich getrennte Eltern, die ein gutes Verhältnis zueinander haben und gemeinsam die Konfirmation des Kindes feiern ohne Groll. Aber dort, wo es nicht so ist, muss doch hingeschaut werden. Nicht nur, wie der Vater mit der Tochter oder dem Sohn redet, sondern auch, wie er mit der Exfrau redet. Das bekommt doch das Kindern alles mit.
Zitat von E-Claire: Ich habe es neulich schon mal geschrieben, aber PAS (parental alienation syndrome) wird vom BGH abgelehnt und hat nie Einzug in die Rechtsprechung gehalten. Wenn Du also daraus jetzt eine Bedrohungskulisse für Frauen - aufgrund etwas, daß Männern angeblich Rechte sichert - konstruieren möchtest, stimmt halt einfach schon die Wurzel nicht.
Ich konstruiere nicht, sondern habe diesen Beitrag gelesen und verlinkt. Es bleibt wohl nichts anderes übrig, als genau hinzuhören und zu -sehen, was gesagt, angedeutet und angestrebt wird und wie sich beide Teile ansonsten so äußern. Ein Mann beispielsweise, der in einem Nebensatz von "Schl*mpe" oder Ärgerem über seine Exfrau und Mutter seines Kindes spricht, hat in meinen Augen keine respektvolle Einstellung und kann diese nicht urplötzlich im Umgang mit seinem Kind haben. Und antifeministisches Gebaren erkennt man eben. Antifeministen, Frauenhasser... sind keine guten Väter. Können es gar nicht sein.