Zitat von Nalf: Vätern reicht es häufig, wenn das Kind "im Haus" ist und sie jederzeit Zugang haben könnten(!). Sie leiden(?), wenn der Zugang auf bestimmte Tage begrenzt ist, selbst wenn in Summe die Stunden und Minuten, die sie sich aktiv mit dem Kind auseinander setzen (müssen) durch die Trennung mehr werden.
Es ist doch etwas ganz Anderes, wenn das Kind im eigenen Haus aufwächst. Als es bspw. nur an jeden zweiten Wochenende zu sehen. Ebenso natürlich fürs Kind, was sein Vater eben nicht mehr täglich sieht, sondern bspw. nur alle 2 Wochen.
Da sagt ja auch niemand "Wieso leidet das Kind, er sieht sein Vater ja alle 2 Wochen."
Zitat von Nalf: Einen nur körperlich anwesenden Vater an 7 von 7 Wochentagen oder einen präsenten und sich allein kümmernden Vater an 2 von 7 Wochentagen - was bringt dem Kind mehr?
Sorry, aber du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Deine Annahme beruht auf "der nur körperlich präsent ist", was auf den Großteil der Väter nicht zutrifft.
Ebenso sprichst du hier ja auch ab, dass das Kind unter der Trennung leidet. Nach dem Motto "Wieso? Du siehst deinen Papa doch am Wochenende."
Zitat von Nalf: Auch hier wieder ganz den Vater im Blick. Muss ein Kind weniger Essen und braucht seltener Schuhe, wenn ein Vater nicht leistungsfähig ist?
Da müssen wir nicht drüber diskutieren. Denn noch gibt es einen Selbstbehalt und den gibt es natürlich nicht grundlos.
Zitat von Nalf: Oder gleicht die Mutter oder die Großeltern oder spätestens der Staat das dann aus?
Natürlich springt an dieser Stelle der Staat ein.
Zitat von Nalf: Nein. Ich habe die Zahlen des statistischen Bundesamts zu den durchschnittlich real gezahlten Kindesunterhalten genommen und die durchschnittlichen realen Kosten laut Deutschland.de.
Ok, dann habe ich das überlesen. Denn noch steht ja mein Argument. 1. Gibt es den Selbstbehalt nicht grundlos und
2. Wenn die Unterhaltszahlungen mehr sind, als das ein Kind kostet, könnte man es ja auch zurückfordern.