Zitat von MissLilly: Liest sich nämlich alles ziemlich toll hier in der Theorie ...Was aber vergessen wird ist die Praxis in der Realität. Der Tag hat nämlich nur 24 Stunden. Ein Elternteil der nämlich für alles vollständig und alleine aufkommen muss, kann nicht an 2, 3 oder weiß der Geier wie vielen Orten gleichzeitig sein.
@MissLilly
Es tut mir leid, dass es für dich nach Theorie klingt, für mich basiert das tatsächlich auf Erfahrung, beruflich wie privat. Trennungen sind nie einfach, und niemand trennt sich ohne Gründe. Oft spielen dabei auch die Kinder eine Rolle: Wenn eine Partnerschaft den Kindern nicht guttut, etwa durch Gewalt, Machtstrukturen oder Herabsetzungen, kann die Trennung langfristig ein Segen für ihre Entwicklung sein.
Als verantwortungsvolle Eltern(-Teile) trifft man solche Entscheidungen nicht leichtfertig, und das bedeutet nicht, dass sofort ein neuer Partner ins Spiel kommt. Wenn Kinder beim verbleibenden Elternteil aufwachsen, der stabil, konstant und auf sie fokussiert ist, kann die Trennung den Kindern nicht schaden. Unterstützende Ressourcen wie Familie, Freunde, Großeltern, Sportvereine oder schulische Hilfen können zusätzlich helfen.
Ich sehe das also nicht theoretisch, sondern aus einem professionellen Blickwinkel, ergänzt durch meine persönlichen Erfahrungen.
Gestehe aber absolut zu, dass es Scheidungskinder oder andere AEs anders erlebten bzw. erleben.
VG