Florentine
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Ich verstehe das nicht, überhaupt nicht.
Klar ist es jedem selbst überlassen, wie er/sie sein Leben gestalten möchte. Das respektiere ich.
Die Beweggründe hierfür sind für mich allerdings Null nachvollziehbar:
Warum konzipiert man für sich selbst einen Lebensentwurf, der einen dazu verdammt auf Gedeih und Verderb abhängig vom Job und vom guten Willen einer anderen Person zu sein?
Sind da dann B-Pläne für Arbeitsunfähigkeit/Kündigung/Trennung?
Ich habe die Frage auch in diesem Faden gestellt und hoffe, ich bekomme eine Antwort, denn es interessiert mich wirklich.
Als Kerl wäre eine solche Erwartungshaltung schon ein absolutes No-Go für eine Partnerschaft.
Und ich befürchte, nicht weniger dieser Frauen schlagen dann irgendwann hier auf, unglücklich und/oder betrogen und schimpfen, dass der Mann sich ja so und so verhalte und man sich aber nicht trennen könne, weil man dann aus dem schönen Haus ausziehen muss und über eine TZ-Stelle (im schlechtesten Fall nach jahrelanger Abwesenheit im Job) selber nicht genug Einkommen generieren könne.
Was treibt jemanden zu so etwas an?
Wie erzieht man seine Töchter zu einer solchen Haltung?
Was treibt auch einen Mann dazu, mit einer solchen Frau eine Partnerschaft einzugehen? Ist es das Bedürfnis wieder bemuttert zu werden?
Umgekehrt wüsste ich gerne mal wie Frauen reagieren, wenn ihnen der Mann in der Kennenlernphase eröffnet, dass er gerne Hausmann und versorgt sein möchte.
Klar ist das schicki für Kinder und Partner*innen, wenn sie heimkommen und es gibt ein schön gekochtes Essen, die Bude ist aufgeräumt und die Wäsche gefaltet im Schrank. Ebenso, wie die vielen Stunden des Tages selber strukturieren zu können ohne einen Chef im Nacken.
Der Preis dafür, sich nämlich in eine Abhängigkeit zu begeben, nicht nur vom Partner, sondern auch vom Arbeitsmarkt/Gesundheit/Glück, scheint mir zu hoch.