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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

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Zitat von Mann1989:
Rückblickend, ja, Partnerin falsch gewählt. Nur ist es halt schwierig wenn vereinbarte Modelle im Monatstakt abgeändert werden. Aber, und das ist mir wichtig, ich mache ihr aus heutiger Sicht keinen Vorwurf mehr. Sie war am Anschlag, genauso wie ich auch. Da kommt es vor, dass die Beziehung den Bach runter geht. Heute bin ich fein damit und sehe auch meine Anteile. Dennoch wollte ich kurz ausholen um Dir aufzuzeigen, dass es eben nicht immer so einfach ist.

Das kann passieren. Im Grunde kann man zur Zeit, in der man einen Partner / eine Partnerin wählt, nur von dem ausgehen, was man bis dahin schon über das Leben und Beziehungen gelernt hat, über Menschen, Männer und Frauen und auch über sich selbst.
Und der Blick verändert sich im Lauf des Lebens.
Daher würde man vielleicht mit seinem späteren Wissen, anders wählen.
Auch, weil man die eigenen Wünsche überhaupt erst dann kennt.

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Warum geschlagene Frauen jetzt dafür herhalten müssen, dass "gerne gewordene Hausmänner mit negativ endender Beziehungsdynamik" nur zu 40% das Privileg der Kindererziehung genießen" erschließt sich argumentativ wahrlich nicht.

Weiterhin bleibt die Arbeit an der faktischen Umsetzung der gesetzlich vorgegebenen Gleichberechtigung, vor allen Dingen in finanzieller Hinsicht.
Das führt zu Unmut, aber das war im Kampf um Rechte und ihrer Verwirklichung schon immer so, um mal ein konservatives Argument anzuführen.

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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

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Zitat von ElGatoRojo:
der Mist kan erst in den 1980ern und später in Mode

Action / Kung Fu Filme?

Später die Springerstiefel, welche einen bestimmten Film zum Vorbild hatten.

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Zitat von ElGatoRojo:
Warum gibt es eigentlich so viele Videos von Sängerinnen, die sich tretend auf der Bühne bewegen - am besten noch mit Springerstiefeln?Ich kann mich in meinen Jugenjahren an Treterei nicht erinnern, der Mist kan erst in den 1980ern und später in Mode.

Möglicherweise, weil der Mensch, in gewisser Weise doch immer auch zum Ausgleich strebt, damit die zwei Teile eines Ganzen (der Mann und Frau) (ebenso die Diversen) sich nicht in extreme Extreme ausgestalten.

Frauen strebten, gerade im Showgeschäft, vielleicht den männlichen Anteilen in der Persönlichkeit entgegen. Diese zu sehen und zu fühlen. Weite Hosen, Schulterpolster, später die Shakira-Fransenhosen. Sozusagen ein Touch an martialisch männlichem Part, auch in der Mode. Weg von den Cocktailkleidern und Pumps der 1960, weiter zu Schlaghosen der 70er für Frauen. Mit einer Weiterreise zu den Kastenformen von Blasern mit Schulterpolstern und Oversize-Pullis für Frauen in den 1980ern. Ihr männlicher Anteil wurde betont. Gab es als Gegenentwurf dann wohl mit den Straßsteinchen in den Ohren, für Jungs, oder die kleinen Ringe in den Männerohren, die teils heute noch beliebt sind.
Es entstand nach meiner Wahrnehmung eine Patt-Situation, als Techno und Rave aufkamen und dann plötzlich beide Geschlechter kurze Haare hatten oder gleich ganz fast kahl waren. Smile

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Zitat von Zylinderella:
Es entstand nach meiner Wahrnehmung eine Patt-Situation, als Techno und Rave aufkamen und dann plötzlich beide Geschlechter kurze Haare hatten oder gleich ganz fast kahl waren.

Raver und Techno Fans hatten Glatzen? Das ging völlig an mir vorbei. Fand die Musik allerdings nicht gut und bewegte mich in anderen Szenen.

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Zitat von Zaungast:
Raver und Techno Fans hatten Glatzen? Das ging völlig an mir vorbei. Fand die Musik allerdings nicht gut und bewegte mich in anderen Szenen.

Zwischen - fast kahl- und Glatze liegen dann genau 5-10 mm. Smile
Wir hatten einige Mädels dabei. Tanktops, Haare ultrakurz, fast bis auf die Kopfhaut. Enge Hosen, Stiefel.
Das war ein interessanter Wechsel. Von der Metal-Bude in den Techno-Schuppen.
Ach ja, die Mode...
Das wechselt doch sowieso immer wieder mal.
Dafür haben die Männer heute lange Haare mit Haarknoten.
Und Bart. Und Brille.
Einige Nagellack.
Die Geschlechter tauschen doch immer mal hin und her.

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Zitat von Zylinderella:
Wir hatten einige Mädels dabei. Thanktops, Haare ultrakurz, fast bis auf die Kopfhaut. Enge Hosen, Stiefel.

Cool. Ich hätte Techno Fan werden sollen. Hab meine Jugend verschwendet. 😄


Männermode? Hier sehen sie seit Jahren alle gleich aus. Perfekte Bärte und Frisuren. Jedes Haar sitzt.
Glaub mit Nagellack braucht man ihnen nicht kommen. Brille brauchen sie meist nicht.
Haarknoten? Sie würden einem einen Vogel zeigen. 😄

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FloraVita
Zitat von Zylinderella:
Dafür haben die Männer heute lange Haare mit Haarknoten.


Zitat von Zaungast:
Haarknoten? Sie würden einem einen Vogel zeigen.


Haarknoten trugen schon Wikinger. Also, nix weiblich 😜

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Zitat von FloraVita:
Haarknoten trugen schon Wikinger. Also, nix weiblich

Und die Inder. Smile....
Und die Indigenen.
Und die Japaner.
Und die Mongolen.

Wir können schließlich das Rad nicht immer neu erfinden...

Aber die Abwandlungen des Rades sind ja auch ganz nett.

x 2 #6699


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Zitat von Zaungast:
Männermode? Hier sehen sie seit Jahren alle gleich aus. Perfekte Bärte und Frisuren. Jedes Haar sitzt.
Glaub mit Nagellack braucht man ihnen nicht kommen. Brille brauchen sie meist nicht.
Haarknoten? Sie würden einem einen Vogel zeigen.


Möglicherweise der Unterschied zwischen Großstadt und Land?
Nagellack beim Mann ist ja auch eher ein Nischenprodukt.
Glaube nicht, dass sich das durchsetzen wird.

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Z
Ich mag die momentane Durchmischung ganz gern.
Ist wie zwei Kulturen nebeneinander.
Die arabische ist recht geschlossen.
Nach meiner Beobachtung.
Mann mit -eher Kurzhaar, Bart.
Sehr traditionell. Nach meiner Sichtung.

Und der ganze Rest.
Sehr kurios und interessant.
Klassische Asiaten (würde ich das mal benennen) dann aber mit Rasta und Brille
Blonde Männer mit Perlenarmband und Ringen.
Zwischendrin die Wikinger.
Bartperlen.
Eher Afrikastämmige (sagt man das so?), aber dann mit roten Haaren. Oder blond. Oder Rastazöpfen.
Südamerikaner sind eher nicht so mix-mode-affin.
Es gibt so unglaubliche Mischungen, ich mag das sehr.

#6701


NurBen
Zitat von Mann1989:
Ich sehe es eben anders und sehe keine strukturelle Benachteiligung des weiblichen Geschlechts.

Es ist eben einfacher die Schuld bei einer angeblichen strukturellen Benachteiligung zu suchen, als selbst Verantwortung für sein Handeln oder seine Entscheidungen zu übernehmen. So liegt der Fehler eben nicht bei einem selbst, sondern immer bei Anderen.

x 1 #6702


E-Claire
Zitat von NurBen:
Es ist eben einfacher die Schuld bei einer angeblichen strukturellen Benachteiligung zu suchen, als selbst Verantwortung für sein Handeln oder seine Entscheidungen zu übernehmen. So liegt der Fehler eben nicht bei einem selbst, sondern immer bei Anderen.

🤷‍♀

Warum genau ist das eigentlich einfacher?
Ein individuelles Problem zu lösen, ist nicht leicht aber machbar, bei einem strukturellen Problem schaut das anders aus.

Ich verstehe einfach nicht, woher diese Behauptung kommt, dass die, die es zur Sprache bringen irgendeinen Benefit haben…

Wenn ich Deiner Argumentation folge, dann sagst Du, Frauen (einige, viele) sind gern Opfer und ich frage mich, was Dich eigentlich dazu veranlasst, das zu denken.

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S
Zitat von NurBen:
Es ist eben einfacher die Schuld bei einer angeblichen strukturellen Benachteiligung zu suchen, als selbst Verantwortung für sein Handeln oder seine Entscheidungen zu übernehmen. So liegt der Fehler eben nicht bei einem selbst, sondern immer bei Anderen.


Nur um Dich richtig zu verstehen...Deine Aussage ist a) es gibt keine strukturelle Benachteiligung oder systematische Muster, die Frauen benachteiligen und b) jede(r) der/ die das behauptet, versucht nur die Verantwortung für (eigene) individuelle Fehler anderen zuzuschieben.

Korrekt verstanden?

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S
Zitat von Mann1989:
Mit dem Gehalt, was meine Frau verdient hätte,

Frauen verdienen im Schnitt weniger...
...man(n) fragt sich warum eigendlich.

Zitat von Mann1989:
man das in DE auch so?

Ja.

Zitat von Mann1989:
Deswegen darfst Du den Spruch mit der Seitenlinie gerne nochmals überdenken

Das ziehe ich gern zurück.

Trotzdem verstehe ich nicht warum du von "Tugend" sprichst, zu Zeit deiner Mutter wurde das erwartet von einer Frau... ...eigentlich das normale.

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