@E-Claire
Jetzt wirds aber spannend.
Zitat von E-Claire: Völlig davon abgesehen, daß ich bereits auch hier in diesem Thread geschrieben habe, daß ich Feminismus auch für Humanismus halte, was Du gerade machst, ist adhominem tu quoque.
Wenn Du Feminismus als Humanismus hältst, dann könntest Du dich ja als Humanistin zu erkennen geben und nicht als Feministin. Tust Du aber nicht.
Warte ich habe hier einen Link von deinem geliebten Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus. Ich zitiere: " Feminismus (über französisch féminisme abgeleitet von lateinisch femina ‚Frau‘ und -ismus)[1] bezeichnet in einem erweiterten Sinne verschiedene soziale Bewegungen, insbesondere aber die Frauenbewegung. Der Feminismus setzt sich für gleiche Rechte von Frauen in Gesellschaft, Politik, Familie und der Arbeitswelt ein und beseitigt damit gesellschaftliche und politische Benachteiligung von Frauen."
Also setzt sich für die Belange von Frauen ein, oder? Wieso nicht für alle Menschen? Und dann möchte man mir weismachen, Feminismus setze sich für alle ein. Das wäre wie wenn ich behaupten würde Nationalsozialismus setze sich für Migranten ein. Beides ist gelogen.
Zitat von E-Claire: Du rechnest ein ums andere Mal auf und versuchst das im Sinne des Whataboutism als Gegenargument zu verkaufen, um mir dabei dann Deine Lesarten meiner Beiträge als gegeben zu unterstellen.
Ich rechne gar nicht auf, oder wo tue ich das explizit? Weil ich auf Argumentationen und Beiträge von Dir eingehe, die ich für einseitig halte?
Zitat von E-Claire: Deine Belehrung, daß Wikipedia keine akademische Quelle sei, ist genau das.
Nein, im Prinzip ist es ein Fakt. Es geht irgendwo ja auch darum um Behauptungen zu Beweisen und dabei sind dann ChatGPT und auch Wikipedia nicht immer hilfreich sondern könne auch irreführend sein.
Und auch wenn Du denn einen Kampfbegriff verlinkst, der nur dazu dient, die Schuld wieder beim bösen Mann zu suchen, ja dann ist halt die Diskussion sehr schwierig.
Zitat von E-Claire: Ich kreide Dir nichts an, ich begründe ein ums andere Mal, daß es Dir an Logik und Sachargumenten mangelt und welche rhetorischen Mittel Du nutzt, um das zu überspielen.
Das darfst Du so sehen wenn Du magst. Ist für mich auch kein Problem, für mich sind meine Argumente schlüssig und haben einen roten Faden. Dass ich ein Fachmann für die Verwendung rhetorischer Mittel bin, war ich mir nicht bewusst, dennoch danke für die Blumen.
Zitat von E-Claire: Daß Du das "leicht" angriffig findest, verstehe ich natürlich.
Könnte ja auch sein, dass Du leicht angriffig bist? Ein Phänomen, dass man öfters beobachtet, wenn effektiv die Argumente fehlen denn um unseren Verlauf nochmals auszufrischen:
Zitat von E-Claire: sondern schlicht strukturelle Ungleichbehandlung und fehlende Chancengleichheit
auf dieses Zitat habe ich dich gefragt, wo Du nicht gleich wie ich behandelt wirst und welche Chancen ich habe, die Du nicht hast. Nicht wortgetreu, aber denn Sinn habe ich ungefähr wiedergegeben, einverstanden?
Zitat von E-Claire: nicht die zB medizinische zu überleben, hatten wir jetzt ausführlich genug.
Dann kam das als Antwort. Du behauptest also, aus medizinischer Sicht hast Du nicht die gleiche Chance zu überleben? Und wenn ich dann komme und sage, ja die habe ich aber auch nicht, denn Depressionen sind bei Männern zu schlecht erforscht?
Du nimmst also als Argument, dass Frauen gegenüber Männern benachteiligt sind, ein Thema, bei dem erwiesenermassen beide Geschlechter in einzelnen Punkten benachteiligt sind. Das soll dann stichhaltig sein? Also ist dein Argument so wie es da steht auf sehr wackligen Füssen und eigentlich für die Tonne. Hättest Du gesagt, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Frauen im Nachteil hätte man sagen können: "Jop, das ist so und dagegen wird reichlich was unternommen"
Ist halt irgendwie komisch, wenn ich mir whataboutism unterstellen lassen muss, nur weil Du dich nicht genau und in der Sache nicht korrekt ausdrückst. Und bei der ganzen Debatte, das gebe ich zu, habe ich auch nicht mehr jeden Beitrag von Dir im Kopf. Daher kann es auch passieren, dass ich dir etwas unterstelle, was gar nicht Du gesagt hast. Wenns so ist, sorry, aber ich meine im Kopf zu haben, dass Du die Situation um die Entfremdung von Kindern und Vätern verharmlost hast und das ist eben genau auch ein strukturelles Problem.
Aber nichts für ungut.