Zitat von Mann1989: Zahlst Du auch Unterhalt?
Nachehelicher Unterhalt ist in Deutschland nicht mehr vorgesehen. Was meistens Frauen hart trifft. Hier trifft es Männer. Bzw. einen Mann. Denn nur einem habe ich nur Trennungsunterhalt gezahlt, bis er es verwirkt hatte. Dem anderen habe ich noch ein paar Jahre die Wohnungsrate gezählt und ab und zu mit Essen ausgeholfen, weil sonst unser Kind bei ihm keinen Platz zum Übernachten und nichts zu beißen gehabt hätte.
Jammere ich hier in mutiplen Threads unter Nennung der konkreten Zahl über diesen "Verlust"?
Ich hab's für mein Kind getan und bin gsd leistungsfähig genug, um das ohne Mutten zu machen und dann auch zu meiner Entscheidung zu stehen und ihr nicht nachzutrauern.
Zitat von Mann1989: Natürlich bist Du gescheitert, gar mehr als einmal.
Ach, das bestimmst Du?
Wie war das mit dem Privileg der Deutungshoheit?
Zitat von Mann1989: Du wolltest einen Mann und du wolltest Kinder.
Ich wollte (jeweils) diesen Mann, bis sie sich in eine Richtung entwickelt haben, in der sie nur noch schädlich waren und jeden Respekt bei mir verloren haben.
Und ich wollte schon immer, ganz unabhängig von einem Mann, Familie.
Aber träum Du mal weiter davon, dass Frauen ohne Mann ja gescheitert sein müssen und ganz doll auf der Suche nach dem nächsten Mann sind.
Zitat von Mann1989: Ich hatte eben auch den Wunsch nach Familie und war bereit, das Geld nachhause zu bringen und die Freizeit als Familie zu gestalten.
Und Du warst eben nicht bereit, das Geld für mehr Zeit mit den Kindern einzusetzen. Nichts anderes sage ich. Dann behaupte aber nicht, dass Du vor einem Familiengericht unfair behandelt worden wärst. Du wolltest Familie und dafür Geld nach Hause bringen und Deine (geringere) Freizeit mit der Familie verbringen. Und jetzt hast Du Familie und darfst Geld für diese nach Hause (bzw. in die 2 Zuhause) bringen und Deine Freizeit (die Du ja vermutlich auf Deine 40% Kinderzeit legst und nicht auf die 60%) mit Deiner Familie verbringen.
Wo ist also das Problem?
Deine Ex war nicht mehr gut zu Dir also hast Du Dich getrennt. Ist doch ok.
Aber wo genau wirst Du da als Mann diskriminiert, benachteiligt, an der Verwirklichung Deiner Träume gehindert?
Du hast Deine Prioritäten gesetzt und lebst jetzt in den Konsequenzen. Nichts anderes heißt es, Verantwortung zu übernehmen.
Zitat von Mann1989: Da dann immer nur den Gegenüber für die Misere verantwortlich zu machen, ist nicht reflektiert
Wer macht denn ständig seine Ex dafür verantwortlich, dass er in der Ehe nicht Teilzeit arbeiten durfte? Nachdem von Anfang an klar war, dass Du das schon selber finanzieren musst.
Ich habe einen Mann geheiratet, der genauso viel verdient hat wie ich, und sich dennoch nicht zugetraut hat, die Familie allein zu ernähren. Also hab ich das gemacht. Dass er dann überhaupt nicht mehr arbeiten wollte und das Kind ewig lange in der Krippe ließ und den Haushalt auch nicht auf die Reihe bekam, hat mich wirklich sehr überrascht. Das war vor dem Kind nicht absehbar. Aber ich habe die Verantwortung für unsere Familie übernommen und meinen Job und unsere Wohnung so gewechselt, dass ich sowohl alle Kosten tragen als auch unser Kind früher aus der Krippe holen und damit den Mann vollkommen ersetzen kann. Und da ich Männer nicht per se für weniger leistungsfähig als Frauen halte, gehe ich davon aus, dass das auch jeder gut ausgebildete, sparsame Mann kann.
Zitat von Mann1989: Kinder haben auch ein Anrecht auf ihren Vater,
Selbstverständlich haben sie das!
Und wer muss sich darum kümmern, dass Kinder da zu ihrem Recht kommen und ihren Vater häufig sehen können? Vielleicht sogar in einer intakten Familie?
Müssen das immer nur die Frauen euch auf dem Silbertablett passend zu euren Schichtzeiten ermöglichen? Oder könnt ihr da auch selbst tätig werden?
Wie wäre es denn in Deinem Fall mit einem nachtehelichen, notariellen Vertrag, der der Ex nachehelichen Unterhalt unabhängig von der Verteilung der Betreuungszeiten zusichert?
Wenn es Dir wirklich nur um die Kinder und Deine Zeit mit Ihnen geht, dann ist das doch eine gute Lösung. Ich habe meinem Ex so manche Unterschrift, die er mir hätte verweigern können, mit Geld versüßt. Weil es mir nie um "Fairness" oder "Gewinnen" oder "Gerechtigkeit" ging, sondern darum, mit meinen Kindern und ggf. einem guten Partner (oder auch ohne) ein schönes Leben zu haben.
Wenn das der Fokus ist, muss man nicht Mitglied im IGM oder IGF sein, sondern findet Lösungen.
@BernhardQXY und @ElGatoRojo
Ihr wisst aber schon, dass ihr da mit einer Zusammenfassung einer KI diskutiert, oder?
Ich hab mir das nicht ausgedacht, sondern Perplexity die jeweils oben anggestellten Fragen gestellt und die Antworten rauskopiert. Die Links werden dabei nicht mit kopiert, sind aber alle in der App verfügbar.
Nun ist es ja nicht so, als hätte AI einen feministischen Bias.
Wie ihr also gegen eine computergenerierte, faktenbasierte Männermeinung anredet, ist schon irgendwie süß. Es kann halt nicht sein was nicht sein darf.
Was macht ihr denn erst, wenn es die erste von Frauen programmierte AI gibt, die von Frauen verfassten Texten und Studien mehr Gewichtung gibt als die von Männern? Dann fliegt euch ja völlig die Schädeldecke weg...