Zitat von NurBen: "Die meisten Opfer von Gewalttaten sind Männer."
Immer wieder süß

Ja, sind sie - von anderen Männern!
Zitat von NurBen: Wenn man halt nicht anerkennt, dass jedes Geschlecht seine Privilegien und Benachteiligungen hat.
Mit konservativem Blick gibt es eh nur zwei Geschlechter: Männer und Frauen. Du kannst mir aber gerne mögliche Benachteiligungen von Trans-Menschen nennen, selber komme ich grad gar nicht drauf. Es wird wahrscheinlich keine geben?

Zitat von NurBen: Ich finde diesen Wem-geht-es-schlechter-Weitp*sswettbewerb zwar unterhaltsam, aber wir drehen uns echt im Kreis.
Beim Weitp*ssen sind immer die Männer im Vorteil. Ohne großartig selber was dazu leisten zu müssen. Die meisten Frauen haben deshalb auch kein Interesse an Weitp*sswettbewerben.
Zitat von NurBen: Und ich gehe sogar weiter und sage, dass jeder individuelle Mensch sein persönlichen Privilegien und Benachteiligungen hat....
Humanismus ist also okay, Feminismus nicht? Dabei sollte doch zwangsläufig jeder Humanist auch Feminist sein?
Ehrlich, ich verstehe das nicht. Was ich immer wieder höre und lese, ist, dass Feminismus mit (und ich tu mich grad schwer, das zu schreiben!) mit „Kampf-Emanzen“ oder „Kampf-Lesben“ gleichgesetzt wird; also Frauen, denen unterstellt wird, dass sie ohne Männer oder hierarchisch über den Männern stehen wollen. Das ist totaler Quatsch!
Überraschung: Es gab und gibt schon immer Männer, die Feministen waren und sind. Wahrscheinlich alles Weicheier und Verräter oder - logisch - schwuI
Oder es sind Männer, die erkannt haben, dass sie selber auch Vorteile haben, wenn starre Rollenbilder aufgeweicht werden. Die es gut finden, nicht mehr in die Rolle des taffen Ernährers gedrängt zu werden, sondern gleichberechtigt mit der Partnerin z. B. Familienaufgaben zu übernehmen (und das auch zu genießen!).
Ziel des Feminismus ist es doch nicht, irgendwelche Rollen umzukehren und jetzt „endlich mal“ die Männer zu knechten

, sondern Gleichberechtigung der Geschlechter. Wieviel Angst steckt denn hinter solch einer Denke? Und wieviel Sorge, doch vielleicht irgendwelche Privilegien - von denen man(n) abstreitet, dass es sie gibt - aufgeben zu müssen?
Zu negieren, dass es strukturelle, über Jahrhunderte gewachsene, Benachteiligungen von Frauen gibt, ist schon strange. Erst recht im Internetzeitalter, wo jedermann sich informieren kann, wie es so auf der Welt aussieht. Ich kann nicht ernst nehmen, wenn jemand sowas abstreitet.