Frau247
Gast
Zitat:Mir ging es darum, was man jetzt daraus macht. Man kann natürlich jahrelang über die strukturelle Benachteiligung von Frauen schimpfen (Opferrolle) oder -- ganz einfach und manchmal doch so schwer, diesem Expemplar eine Ansage machen mit Konsequenz Trennung wenn sich nichts ändert (also ins Handeln kommen).
Ja richtig, nur nichts an den Strukturen ändern. Sondern lieber im Stillen sich trennen oder einen Tritt verpassen und darauf hoffen, dass man dann als Frau das überlebt.
Die eine Teilnehmerin hatte schon recht, es gibt Themen, bei denen Männer einfach mal darauf verzichten könnten, ihre unqualifizierte, weltfremde Meinung herauszuposaunen, denn
es ist einfach unsinnig und müßig, einer Personengruppe, die das Problem hat, mit Gewalt rechnen zu müssen, wenn sie beherzt und lösungsorientiert Tatsachen schafft zu erklären, dass es viel besser wäre, einfach Tatsachen zu schaffen.
Ist das so schwer zu verstehen? Die Strukturen, die beklagt werden, sind genau die Strukturen, die es ermöglichen, dass beinahe jeden Tag eine Frau durch die Hand eines Mannes zu Tode kommt.
Und wenn ich weiß, dass es fast immer Männer sind, die für den Tod einer Frau verantwortlich sind, dann schweige ich vielleicht einfach mal still, statt den Frauen auch noch zu mansplainen, wie sie mit Männergewalt umzugehen haben!