Zitat von Mann1989: Was daran falsch sein soll, erschliesst sich mir nicht.
Weil eben nicht jeder Mord von einem Mann an einer Frau als Femizid gewertet wird.
Da schreibst Du einfach die Unwahrheit oder weißt es nicht besser.
Wenn ein Mann eine Frau tötet, um sie zu beerben, ist das ein Mord aus Habgier und kein(!) Femizid.
Ein Femizid ist ein Mord, der (einzig und allein) aufgrund eines Absprechens von Lebenswert eines weiblichen Lebens durch einen Mann, der sich dazu berufen fühlt, darüber zu entscheiden.
Also z.B. die Tötung der Ex-Frau, weil er sie als seine Frau betrachtete und ihr die Autonomie, ihn zu verlassen, absprach.
Oder die Tötung der Tochter, weil sie die falschen Klamotten trug.
Lies es bitte wenigstens auf Wikipedia nach, bevor Du Dir eine derart sichere Meinung bildest, dass Du öffentlich behauptest, diese Kategorie wäre doch unnötig.
Für rund 50% der Menschheit ist diese Kategorie von Bedeutung.
Und dass die anderen 50% das mit "hier gibt's nichts zu sehen, das kann weg, braucht ja keiner, bringt doch niemandem was" abtun ist halt wirklich androzententrisch.