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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

K
Zitat von sinnet:
Mich hat der entsprechende Kommentar auch ziemlich verwundert. Wundere mich hier doch mehr als das ein oder andere Mal über die phantasievollen ...

Ich denke eher, das ist Absicht. Ein rhetor.Mittel.
Aber Bösartigkeiten kann man hier auch ohne Knopf ignorieren.

x 5 #976


E-Claire
Zitat von Metalmaniac:
Statistisch ist das natürlich Quatisch, was E Claire da von sich gegeben hat. Aber darum ging es ja gar nicht. Es sollten Männer abgewertet werden und ein wenig gestichelt werden.

Das zieht sich bei ihr so durch.

Was sie damit erreichen will ist mir jedenfalls nicht klar. Frustabbau vielleicht.

Das besagte Zitat was Brightness verwendet hat. Stammt nicht von mir, da gab es einen technikfehler. Nicht dass es irgendetwas an Deiner bereits bestehenden Meinung über mich ändern würde, aber so der Vollständigkeithalber.

x 4 #977


A


Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

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NurBen
Zitat von Brightness2:
Sobald sie ohne eigenes Einkommen und/oder Vermögen ihren Job für mehrere Jahre aufgibt, um sich der Familienarbeit zu widmen. Sie wird dadurch oft nicht nur finanziell abhängig sondern verliert häufig auch gesellschaftliche Teilhabe. Was Tür und Tor zur emotionalen Abhängigkeit öffnet.

Aber es ist doch eure freie Entscheidung. Dafür hat der Feminismus doch gekämpft, dass ihr euch für Karriere oder Familie entscheiden dürft.
Aber selbst hier wird sich noch beschwert. "Nein! Nein! Ich will beides."
So funktioniert das Leben nun mal nicht. Wenn man beides will... und ich kenne Frauen die beides sind... Mutter und finanziell unabhängig... dann ist es halt mit gewissen Anstrengungen verbunden.

Mir muss doch als Frau doch klar sein: "Also wenn ich jetzt Kinder bekomme, bin ich erstmal eine Zeit raus aus dem Beruf. In dieser Zeit bin ich abhängig von meinen Partner. Ebenso wird es Nachteile haben, wenn ich erstmal ein paar Jahre aus dem Beruf raus bin."

Am lustigsten finde ich ja Frauen, die 20 Jahre lang Hausfrau sind und sich dann über finanzielle Abhängigkeit beschweren.
Am Besten kommt dann die Geschichte, dass sie ja alle ihre vielversprechende hypothetische Karriere geopfert haben.

x 3 #978


AnnaLüse
Wir könnten ja einen Themenwechsel versuchen: Wie integriert ihr Mikrofeminismus in euren Alltag?

Ich bin z. B. auf Nachfrage sofort dazu bereit, vom Gendern abzusehen. Dann bietet ich stattdessen an, nur noch die weibliche Form zu verwenden. Smile

x 8 #979


unbel-Leberwurst
Zitat von Brightness2:
Sobald sie ohne eigenes Einkommen und/oder Vermögen ihren Job für mehrere Jahre aufgibt, um sich der Familienarbeit zu widmen

Du schreibst das so, als gäbe es keine anderen Möglichkeiten.
In vielen Familien arbeiten doch beide.

Und bei einer Trennung gäbe es Unterhalt, die aber beiderseits zu Einschränkungen führen, weil ein zusätzlicher Haushalt finanziert werden muss.

Eine Abhängigkeit kann ich aber nicht erkennen.

#980


B
Zitat von NurBen:
Aber es ist doch eure freie Entscheidung.

Das sind genau meine Ausführungen. Nicht gelesen sondern gleich losgepoltert?
Zitat von NurBen:
Dafür hat der Feminismus doch gekämpft, dass ihr euch für Karriere oder Familie entscheiden dürft.

Nein, der Feminismus kämpft nicht um Abhängigkeit. Das ist nur eine sehr freie, sehr deutsche Interpretation, um den status quo deutscher gesellschaftlicher Normen aus dem letzten Jahrhundert weiterzutragen.
Zitat von NurBen:
Aber selbst hier wird sich noch beschwert. "Nein! Nein! Ich will beides."

Dein Bezug ist falsch. Ich beschwere mich nicht.
Zitat von NurBen:
Mir muss doch als Frau doch klar sein: "Also wenn ich jetzt Kinder bekomme, bin ich erstmal eine Zeit raus aus dem Beruf. In dieser Zeit bin ich abhängig von meinen Partner. Ebenso wird es Nachteile haben, wenn ich erstmal ein paar Jahre aus dem Beruf raus bin."

Genau das nicht. Es reicht ein Blick in andere Länder, in denen es verantwortungsbewussten Menschen durchaus gelingt, gemeinsam Familie und Beruf zu stemmen, ohne dass ein Part unter die Räder kommt. Verhandlungssache und Organisation statt rosa-roter Brille. Im Vorfeld. Dann ist auch das zu schaffen.
Zitat von NurBen:
Am lustigsten finde ich ja Frauen, die 20 Jahre lang Hausfrau sind und sich dann über finanzielle Abhängigkeit beschweren.
Am Besten kommt dann die Geschichte, dass sie ja alle ihre vielversprechende hypothetische Karriere geopfert haben.

Jep.
Zitat von unbel-Leberwurst:
Du schreibst das so, als gäbe es keine anderen Möglichkeiten.
In vielen Familien arbeiten doch beide.

Das ist echt spannend. Dann habe ich mich wohl völlig verquer ausgedrückt. Ich bin überzeugt, dass es völlig normal und richtig ist, dass beide arbeiten, erwerbstätig und inhouse care.

@NurBen, @unbel-leberwurst, muss ich selbst nochmal lesen, was da offensichtlich falsch zu verstehen beziehungsweise so missverständlich ausgedrückt war.
Zitat von E-Claire:
Das besagte Zitat was Brightness verwendet hat. Stammt nicht von mir, da gab es einen technikfehler. Nicht dass es irgendetwas an Deiner bereits bestehenden Meinung über mich ändern würde, aber so der Vollständigkeithalber.

Ups, ja, sorry, da habe ich auch nicht aufgepasst, mega culpa!

x 2 #981


unbel-Leberwurst
Zitat von Brightness2:
ch bin überzeugt, dass es völlig normal und richtig ist, dass beide arbeiten, erwerbstätig und inhouse care.

Eben.
Aber wo ist da die einseitige Abhängigkeit der Frau vom Mann?

x 1 #982


N
Ich finde die Wut, die ich gerade bei ein paar männlichen Foristen lese, überhaupt nicht gerechtfertigt. Hier hat euch niemand was getan. Bis auf Metalmaniac ist keiner persönlich angegangen worden. Und es wäre schön, wenn ihr das auch den Frauen gegenüber so halten könntet.

Zitat von badMonkey:
Da schäme ich mich als Mann natürlich schon.

Warum tust Du das? Es gibt keinen Grund, Dich für irgendwas zu schämen, was Du gar nicht getan hast!
Aber wenn Du etwas genauso shaize findest, wie viele Frauen (auch nicht alle), dann setz Dich doch gerne mit uns dafür ein, dass das aufhört.
Und zwar nicht, weil Du ein Mann bist, sondern weil Du wie wir auch ein Mensch bist, der das shaize findet.

Zitat von badMonkey:
Wäre aber laut dir und Medien dann ein "Femizid". Seltsam


Zitat von badMonkey:
Verbucht wird es aber unter Feminizid.

Nein und nein. Wurde weiter oben schon von Bernhard ausführlich erklärt.

Zitat von badMonkey:
warum ist dann ein "Femizid" etwas anderes als ein Habgiermord und hat einen eigenen Begriff?

Würde auch schon vor ein paar Seiten erklärt. Einfach zurückblättern.

Zitat von badMonkey:
Deswegen ist es ja auch Frauen und Menschen in Deutschland allgemein freigestellt auf Partnerschaften zu verzichten -


Zitat von badMonkey:
Steht jeder und jedem frei ein Incel oder Femcel zu werden oder zu bleiben, um das Risiko zu minimieren.

Ja, auf jeden Fall. Heißt bei Frauen aber 4B und nicht Femcel, weil sie sich eben aktiv dafür entscheiden, nicht mehr mit Männern zusammen zu wohnen, Liebesbeziehungen oder Kinder zu haben und sie auch in Beruf und Alltag/Freizeit zu meiden, um sich den damit einhergehenden Risiken zu entziehen.

Zu Deinen Aufzählungen, was es angeblich alles nicht gibt: Doch, gibt's leider. Wird durch zunehmenden Feminismus immer weniger, was Frauen an Verantwortung für männliche 6ualität und Gewalt übernehmen sollen. Aber es ist kein Versehen, dass erst jetzt "nur Ja heißt Ja" gilt und es davor noch "Nein heißt Nein" hieß und noch vor kurzem verlangt wurde, dass die Frau sich aktiv wehrt, damit es eine Vergew. ist. Mach das mal mit Messer am Hals... Aber wir sind da auch einem guten Weg. Und die Benennung von Femiziden gehört zu diesem guten Weg.

Zitat von Metalmaniac:
Als Täterin solltest du daher auch in diesem Forum beschämt sein und sehr viel leiser und demütiger auftreten.

Wovon soll ich denn Täterin sein? Ich habe persönlich niemanden versklavt und bemühe mich aktiv, rassistische Strukturen, die ich in unserer Gesellschaft zusammen mit Misogynie und Ableismus genauso aufgesogen habe wie Du, abzulegen.
Ich habe bei Dir nur leider den Eindruck, dass Du nicht etwa einen Migrationshintergrund hast und deshalb von mir Zurückhaltung bei Migrationsfragen erbittest, sondern dass es Dir als Mann ein Bedürfnis ist, endlich mal einen Hebel gegen diese impertinente Frau zu finden, und Du das auf dem Rücken der Rassismusfrage tun willst. Denn welche Demut sollte Skla. bei mir persönlich auslösen?

Zitat von Metalmaniac:
wenn weisse Frauen sich auch hier in diesem Thread weigern nicht-weiße Frauen überhaupt als Opfer zu sehen

Das ist, wie so vieles, das Du anklagst, aber nie passiert. Insofern ist da entweder eine Leseverständnisschwäche oder böser Wille vorhanden, auf denen Deine Schlussfolgerungen fußen.

Zitat von FrauDrachin:
Genau aus diesem Grund mache ich mich z.B. für ein sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt stark.

Interessanter Ansatz. Ich bin, was diese volkswirtschaftlichen Themen angeht, noch auf der Grundeinkommen-Steuermodell-Stufe in Kombination mit einem arbeitgeberunabhängigen Lebensarbeitszeitkonto. Aber auch eine staatliche Zahlung, die genauso hoch ist wie für Soldaten der Zuschlag für Auslandseinsätze, für Schwangere und Stillende, finde ich sinnvoll, da beide Gruppen ihr Leben und ihre Gesundheit einsetzen und (nicht nur, aber auch) der Allgemeinheit dienen. Zum Erziehungsgehalt muss ich mich erst noch einlesen, finde die Idee aber sehr spannend.

Zitat von Brightness2:
Hier lese ich bei dir die mütterliche Überhöhung.

Nein, absolut nicht. Es geht um den Fakt, dass die Person, bei der das Kind wohnt (was eben immer noch meist die Mutter ist), nicht einfach ausziehen, umziehen, Schichtdienste annehmen oder einen Job im Ausland annehmen kann. Denn die wenigsten Väter übernehmen dann das Kind. Sie können aber trotzdem alle anderen Aktivitäten über das Kind verhindern.

Zitat von Brightness2:
Wenn sich zwei Menschen entscheiden, gemeinsam das Abenteuer Elternschaft anzugehen, haben beide die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten.

Das stimmt. Aber tatsächlich zwingen kann man (auch der Staat) nur die Mutter. Es geht nicht um die theoretischen Pflichten, sondern die einklagbaren und vollstreckbaren.

Zitat von Brightness2:
Im Idealfall ist das schon im Vorfeld einer gemeinsamen Elternschaft zumindest angesprochen.

Und dieses Ansprechen gibt eine ganz trügerische Sicherheit. Selbst per vorgeburtlichem notariellen Vertrag kannst Du keinen Vater zwingen, sich um sein Kind zu kümmern oder Unterhalt zu bezahlen. Das basiert alles auf einer Hemmschwelle, das eigene Kind nicht im Stich zu lassen oder die elterlichen Pflichten unter eine partnerschaftliche Bedingung zu stellen. Und da tauchen rein faktisch wesentlich weniger Frauen unter und rufen ihre Kinder nicht mal am Geburtstag an als umgekehrt. Ob es dafür eine hormonelle Ursache gibt oder die gesellschaftliche Erwartung dafür sorgt, dass Mütter nach der Paartrennung weniger aus dem Leben der Kinder abhauen als Väter, weiß ich nicht. Aber auch ein Vater, der sich nie blicken lässt und keinen Unterhalt zahlt, kann ein Umzugs- oder Reiseveto abgeben. Wenn die Mutter das Schulessen bezahlt, ist sie auch Empfängerin für den Bußgeldbescheid, weil das Kind vom Vater Urlaub nicht rechtzeitig zurück kam und daher die Schulpflicht missachtet wurde. In der Theorie wären beide Elternteile bußgeldpflichtig. In der Realität ergeht der Bescheid gegen den, der sich mehr kümmert. Vom Ideal gleicher Rechte und Pflichten sind wir also noch weit entfernt.

Zitat von Brightness2:
Weil leider hier in Deutschland die Mama immer noch als Besitzstandsverwahrerin in Sachen Nachwuchs zelebriert wird.

Das finde ich zu kurz argumentiert. Die Mütter nehmen mehr Elternzeit und kümmern sich um An- und Abmeldung in Krippe, Kita, Vorschule und Schule. Und haben damit automatisch den Hut auf, auch nach einer Trennung. Und die Gesellschaft ist das auch so gewohnt und unterstützt diese Arbeitsteilung. Ich hätte mit beiden Kindern zunächst das Gegenmodelle. Ich habe 9 Wochen nach der Geburt wieder voll gearbeitet und die Väter waren zu Hause. Aber weil die den Mental Load nicht automatisch übernommen, sondern mir überlassen haben, sah es so aus, als sei ich die klassische "Mutti" und die Väter würden "nur Bringen und Holen". Wenn ich dann ein Mal in der Woche die Kinder geholt habe, haben sich die Erzieherinnen auf mich gestürzt und sämtliche Windelwünsche und Entwicklungsbeobachtungen bei mir angebracht. Während die Väter bei dem vorherigen 9 Kontakten immer meinten, dass man ihnen nichts zu Windeln oder Sprachkompetenz gesagt habe. Sie haben aber auch nicht aktiv nachgefragt. Und beide haben die Kids nach der Trennung auch mir "überlassen", obwohl sie vorher und kurz nach der Trennung große Befürworter und Verfechter des Wechselmodells waren. Aber hinbekommen haben sie es dann doch nicht. Die vorher besprochene Theorie ist daher das eine, die Praxis das andere. Und mir als Mutter fiel es sehr schwer, mich den übertragenen Pflichten zu entziehen, weil halt keine Windeln da gewesen wären, wenn ich die nicht aus dem Büro heraus bestellt hätte.
Ich wollte nie mehr Elternteil als meine Partner sein. Ganz im Gegenteil hätte ich viel lieber das Leben meines Vaters gehabt als das meiner Mutter. Aber bevor keiner einen Geburtstagskuchen fürs Kind backt, mach(te) ich das eben. Vielleicht bin ich ein Einzelfall. Aber das Verantwortungsgefühl den Kindern gegenüber sehe ich aktuell in unserer Gesellschaft bei den Müttern noch ausgeprägter als bei den Vätern. Auch wenn ich mir persönlich und gesellschaftlich wünsche, dass es (schon) anders wäre.

Zitat von Brightness2:
vom einkommensstarken Partner eine konsequente Ausgleichszahlung, auch in Richtung Rentenkasse, erhält.

Absolut! Und da ich kein Machoar.sch sein wollte, haben beide Väter von mir ein eigenes "Erziehungsgehalt" bekommen. Bei dem, mit dem ich verheiratet war, war da auch der Beitrag in sein Versorgungswerk enthalten. Da wir uns scheiden ließen weiß ich, dass dieses Geld nie von ihm in seine Rentenkasse eingezahlt wurde. Also gab's meine hälftigen Rentenpunkte bei Scheidung obendrauf. In der Theorie gibt es gute Ideen von Frauen, wie man gleichberechtigt werden könnte, aber die Männer müssen halt auch mitmachen.

Stünde ich heute nochmal vor der Entscheidung, würde ich in die Solomutterschaft gehen und die Beziehungen zu Männern davon unabhängig gestalten. Aber ohne Zugewinngemeinschaft.

Zitat von Wurstmopped:
Und Familie ist in der westlichen Kultur nun mal ganz anders besetzt,

Da sprichst Du den Tribalismus an, den wir in Deutschland so gar nicht mehr haben.

Zitat von Fenjal:
Unter den Frauen, die gesellschaftlich etwas bewegt haben, ist die Rate kinderloser Frauen überproportional hoch.

Da hast Du absolut Recht!
Wir alle stehen eigentlich auf den Schultern von diesem kinderfreien Frauen, die viele der Rechte und Horizonte, die wir haben, erkämpft haben.
Ich finde es aber auch falsch, dass Merz drei Kinder hat und Merkel keine. Und Merkel mit drei Kindern nie Kanzlerin geworden wäre.
Ich habe einen Bruder, der mir inhaltlich sehr ähnlich ist, aber eben äußerlich und in seiner gesellschaftlichen Stellung nicht. Und unsere unterschiedlichen Leben geben sowohl ihm als auch mir zu denken. Er ist definitiv Feminist. Und in manchen Punkten radikaler als ich.
Eine der Frauen, die mir am meisten im Leben geholfen hat, könnte das auch nur tun, weil sie kinderfrei war. Daher würde ich den Beitrag, den gerade kinderlose Frauen für die Gesellschaft leisten, nie gering schätzen.

Zitat von Fenjal:
bekommt man als Antwort,... ich bin Mutter, man sorgt für mich!

Ich hoffe, diesen Satz hast Du nicht wirklich gehört. Denn das ist ja absoluter Blödsinn. Niemand sorgt für Mütter, weil sie Mütter sind.

Zitat von FrauDrachin:
Schachterldeifi

Wie meinen?
Kannst Du das auf Hochdeutsch übersetzen?

Zitat von LeTigre:
If you know, you know.


Zitat von LeTigre:
Nalf, meine Lieblings-Narzisstin

LeTigre, 🙂🤗💃

x 7 #983


Femira
Zitat von unbel-Leberwurst:
Du schreibst das so, als gäbe es keine anderen Möglichkeiten.

Sicher gibt es die. Schrieb Brightness ja auch bereits.

Zitat von unbel-Leberwurst:
In vielen Familien arbeiten doch beide

Also wenn wir über statistische Wahrheiten schreiben, ist das häufigste Modell laut Väterreport, dass Männer 100% und Frauen 50% arbeiten, Männer kaum Familienarbeit (Kinderbetreuung, Haushalt, Organisation) übernehmen, was bedeutet, dass Frauen - sobald ein Kind geboren wurde - 176% mehr unbezahlte Arbeit machen als Männer.
Dazu kommt dann auch, dass im Mutterschutz und zu Elterngeldzeiten nicht oder sehr wenig in Rente oder Pflegekasse eingezahlt wird. Durch die Beitragsbemessungsgrenze sind Frauen, die die Elternzeit zu großen Anteilen übernehmen, finanziell abhängig und eben von Altersarmut betroffen.
Da werden noch mehr Faktoren wirksam. Wenn du ernsthaft mehr wissen möchtest, empfehle ich den Podcast.von Madame Moneypenny.

x 7 #984


FrauDrachin
Zitat von Nalf:
Kannst Du das auf Hochdeutsch übersetzen?

Ein Kinder oder Karnevalsspielzeug, Schabernack. Kistenteufel.
Wenn man die Kiste öffnet, springt eine Figur raus, und macht Lärm

x 2 #985


Femira
Kennt ihr eigentlich die Show von Sebastian Puffpaff? Toll! Sehr witzig! Passt auch zum Thema und heißt "Warum denn so viel Inhalt?"

#986


unbel-Leberwurst
Zitat von Femira:
dass Männer 100% und Frauen 50% arbeiten, Männer kaum Familienarbeit (Kinderbetreuung, Haushalt, Organisation) übernehmen

Und warum machen deiner Meinung nach dann so viele Frauen so ein Modell mit?

Die ja im Fall einer Ehe und anschließender Trennung auch Rentenpunkte vom Mann abbekäme?
Eine Altersarmut wegen Elternzeit finde ich jetzt doch überzogen.

x 2 #987


NurBen
Zitat von Femira:
Also wenn wir über statistische Wahrheiten schreiben, ist das häufigste Modell laut Väterreport, dass Männer 100% und Frauen 50% arbeiten, Männer kaum Familienarbeit (Kinderbetreuung, Haushalt, Organisation) übernehmen, was bedeutet, dass Frauen - sobald ein Kind geboren wurde - 176% mehr unbezahlte Arbeit machen als Männer.

Das Prinzip der "unbezahlten Arbeit" ist noch so ein Witz. Sorry, aber das ich meine Wäsche bügel bezahlt mir auch niemand.
Und wenn der Mann arbeitet und die Frau zuhause bleibt und sich um das Kind kümmert ist es auch im Grunde keine unbezahlte Arbeit. Denn im Grunde wirst du ja von deinem Mann bezahlt, der eben weiterhin arbeiten geht.

x 2 #988


FrauDrachin
Zitat von badMonkey:
Daher hier eine klare Ansage an alle FeministInnen, denen bei meinem Posting hier kein Licht aufgeht: ich werde alles tun um euch zur Strecke zu bringen.

Puh...

x 6 #989


Ayaka
Zitat von FrauDrachin:
Dass Frauen Abhängigkeit und Altersarmut droht, wenn sie sich entscheiden, ihre Kinder überwiegend selbst und zuhause zu betreuen, ist genau etwas, was ich gerne geändert sehen würde.

Genau aus diesem Grund mache ich mich z.B. für ein sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt stark.

Ich bin viel mehr für Anreize für Frauen möglichst schnell wieder am Erwebsleben teilzunehmen anstatt dieses Verhalten noch zusätzlich zu subventionieren. Die Brückenteilzeit war definitv ein Schritt in die richtige Richtung.

Kinderbetreung finanziere ich gern mit meinen Steuergeldern mit, die kann man noch deutlich ausbauen. Dann aber mit ausgebildeten pädagoigischen Fachkräften. Und nicht den Luxus eines Gehalts bei nur 1-2 betreuten Kindern pro Erwachsener. Was ist dann nach der Kinderbetreuung? Der Tiefe Fall durch die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ist umso schlimmer, oder soll das dann bis zur Rente ausbezahlt werden?

Hier wird nur eine Abhängikeit vom Ehemann durch die Abhängigkeit vom Staat getauscht.

Eine Idee wäre auch die Möglichkeit länger in Elternzeit zu bleiben aber nur dann, wenn diese der bisher nicht betreuende Partner wahr nimmt. Je mehr Männer in die Kinderbetreuung einsteigen umso besser. Wenn das gewünschte Ziel ist, dass sich Männer mehr an Kindererziehung beteiligen und Verantwortung übernehmen müssen mal Role Models in der Kindheit her - Erzieher und Väter die zumindest ein paar Monate daheim sind. Sunvntioniert man die alte Rollenaufteilung weiter wird sich auch nicht wirklich was ändern.

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