@badMonkey
Aus Deinem Posting spricht ganz viel Schmerz und Ohnmacht. Das tut mir so leid, dass Du aktuell in diesem Zustand bist.
Und wenn Du Deine Tochter seit einem Jahr nicht gesehen hast, kann und mag ich mir Deinen Schmerz und Deine Sorgen gar nicht vorstellen.
Habe ich das richtig verstanden, dass Deine Ex Dir eine Gewalttat angedichtet hat und Du deswegen sogar aus dem Umgang ausgeschlossen wurdest?
Sogar aus dem begleiteten Umgang?
Bekommst Du wenigstens über das Jugendamt Infos zur Entwicklung Deiner Tochter?
Und wenn ich das richtig mitbekommen habe, bist Du jetzt in der 2. Instanz. Darf ich fragen, in welchem Bundesland? Wieso dauert das bei euch ein Jahr bis zur zweiten Entscheidung?
Zitat von badMonkey: weil ich als Mann unter Generalverdacht verstehe (O-Ton der RichterI
Zitat von badMonkey: Sie stehen unter Generalverdacht, weil Sie ein Mann sind und daher geben wir ihrer Ex Recht
Wenn das die Richterin wirklich so gesagt hat und Deine Anwälte dabei waren, haben sie dann darauf bestanden, dass das ins Protokoll der Verhandlung kommt?
Denn das ist absolut nicht richtig und sollte sofort angreifbar sein.
Abseits Deiner schlimmen Erfahrung, die sich sicherlich in Vätervereinen noch viele Male wiedertrifft, weil Väter eben in genau dieser Situation sich zusammen schließen, ist rein statistisch das hier
Zitat von badMonkey: Dass im Sorge- und Umgangsrecht in Deutschland Männer leider oft und in aller Regel noch benachteiligt werden
nicht gegeben. Bzw. es fehlt ein Zwischenschritt. Es wird das Elternteil benachteiligt, das bei Elternzeit und beruflichem Zurückstecken zu Gunsten des Kindes keine 50% und mehr eingebracht hat. Und das sind in D nach wie vor Männer. Das ist natürlich für die bitter, bei denen die Partnerin gar nicht willens oder in der Lage war, in den Job zurück zu gehen, um dem Vater die Elternzeit und Teilzeit zu ermöglichen.
Aber die Richter können sich nur an dem orientieren, was bislang in der Familie gelebt wurde, und diese Verteilung fürs Kind erhalten.
Ich hätte also als Alleinverdienerin eigentlich auch Wochenendmama sein müssen. Aber meine zwei Kindaväter sind jeweils nur für Geld und nicht für Kinderfragen vor Gericht gegangen, haben mir also die Kids "kampflos überlassen". Vor Gericht hätte ich keine 50% bekommen.
Zitat von badMonkey: Aber nur Männer können böse sein?
Das, glaube ich, sagt wirklich keine und keiner.
Aktuell geht von Männern aber tatsächlich noch ein größeres Risiko für körperliche Gewalt aus. Dass sich das ändert, ist auch ein Ziel von Feminismus.
Zitat von badMonkey: gibt es durchweg Feminismus-Verbände die sogar diesen (aus meiner Sicht) kranken aktuellen Status Quo noch weitaus mehr Pro-Frauen gestalten möchten und jeden Mann aufgrund seines Geschlechtes noch weiter benachteiligen und unter Generalverdacht und Schuld stellen wollen.
Kannst Du mir einen davon nennen? In den feministischen Kreisen, von denen ich Publikationen lese, ist eigentlich nur die Ablehnung des Wechselmodells bekannt, weil es bei zerstrittenen Eltern dazu führt, dass die Kinder dazwischen zerrieben werden und weniger finanzielle Mittel beim Kind landen, was dann in der Regel von den Müttern ausgeglichen werden muss.
Was ich persönlich bei zerstrittenen Elternteilen ganz gut fände, wäre eine psychologische Begutachtung der beiden. Und zwar nicht nur, um dann irgendwem das Sorgerecht zu entziehen, sondern vor allem auch, um Therapien zur Unterstützung der Erziehungsfähigkeit anzubieten bzw. verpflichtend zu machen. Weder ein Vater im Burnout oder nach einem Beziehungstrauma, noch eine egozentrische oder unter Depressionen leidende Mutter sind ja fürs Kind gut. Wir erleben ja auch hier im Forum, dass die Leute auf dem Zahnfleisch aus ihren Beziehungen rauskommen und nach einem halben Jahr Therapie schon viel stabiler durchs Leben gehen. Damit ist den Kindern am meisten geholfen und dann können auch ganz gezielt Vorbehalte gegenüber dem anderen Elternteil abgebaut werden.
Zitat von badMonkey: Und dann wundert man sich, dass Männer bzw. Menschen die solche abgrundtief kranken Erfahrungen machen und solcher Erfahrungen, zu Gewalt greifen?!?
Zitat von badMonkey: und konkret Femizide als Grund angeführt werden
Zitat von badMonkey: Daher hier eine klare Ansage an alle FeministInnen, denen bei meinem Posting hier kein Licht aufgeht: ich werde alles tun um euch zur Strecke zu bringen.
Und da beißt sich die Katze in den *beep*. Du drohst Gewalt an und wirst dann so gestellt, als würde von Dir Gewalt ausgehen. Wer da jetzt die Henne und wer das Ei war, wird kein Richter ermitteln wollen, sondern nur einen Zustand fürs Kind suchen, der einigermaßen sicher und stabil erscheint.
Ich hoffe, Du bekommst gute Unterstützung und kannst Deine Tochter bald wiedersehen.