MoSchi
Mitglied
- Beiträge:
- 54
- Themen:
- 4
- Danke erhalten:
- 69
- Mitglied seit:
kurz zu meiner Geschichte (die ganze Story gibt es in dem Threat "Gemeinsam einsam"):
Ich (44) habe meinen Ex (44) nach 7 Jahren vor fast 2 Monaten verlassen. Mehrmaliges Reden während der Beziehung brachte nichts, da ER nichts dazu beigetragen hat, um doch noch die Beziehung fortzuführen. Ich habe echt ALLES versucht, aber wenn nur einer zieht und macht, wird das nichts... Ein anderer Mann oder eine andere Frau war nicht im Spiel.
Es ist eskaliert und ich habe ihn dann aus meiner Wohnung geworfen, weil ich sonst erstickt wäre. Ich hatte einfach keine Kraft mehr, noch weiter für diese Beziehung zu kämpfen.
Er hat das ohne Widerstand einfach so hingenommen und ist erstmal vorübergehend bei seinen Eltern untergekommen. Seit 01.08.16 hat er nun seine eigene Wohnung.
Vom Kopf her weiß ich, dass diese Beziehung mir nur (erneut) geschadet hat und ich mich komplett für IHN verbogen und aufgegeben habe.
Selbst Freunde sagen sowas wie: "Sei froh, dass Du ihn los bist. Er hat Dir einfach nicht gutgetan."
Wir waren das 3. Mal zusammen. Einmal als Teenager, dann noch mal ein paar Jahre später, wo ER beide Male die Beziehung beendet hatte und jetzt das letzte Mal, wo ICH mich getrennt habe.
Und doch kommen mir mehrmals am Tag die Tränen und ich weiß nicht, warum... Eigentlich müsste ich "erleichtert" sein, aus dieser ungesunden, destuktiven Beziehung raus zu sein, aber ich fühle mich, als hätte ER mich verlassen und nicht ich IHN. Total verkehrte Welt... Ich verstehe es einfach nicht, dass ich jetzt so FÜHLE...
Warum ist das so?
Ich versuche, mich abzulenken, habe bereits einen Teil der Wohnung umgestaltet (neues Bett, neue Teppiche, neue Bettwäsche, neue Bilder usw.), aber irgendwie bringt mich das in meinem Kummer einfach nicht weiter.
Nach der Trennung haben wir uns 2-3 Mal getroffen, um noch verschiedene Sachen abzuklären (finanzielles usw.) Mit jedem Mal, wo wir uns gesehen haben, ging es mir ein paar Tage danach schlecht.
Ich will ihn auch nicht zurück, da sonst wieder alles von vorne beginnt und auf diese nervenaufreibende Beziehung kann ich gut verzichten.
Es sind immer noch Sachen von ihm in meinem Keller (Fahrrad, Werkbank usw.), weil er bei seinen Eltern keine Möglichkeit hatte, das unterzustellen. Momentan habe ich einfach nicht die Kraft, ihm gegenüberzutreten und das mit ihm zu regeln.
Meint ihr, eine KS wäre erstmal sinnvoll? Und wenn ja, wie lange? Und wie teile ich ihm das am Besten mit? Am meisten beschäftigt mich echt, WARUM ich mich jetzt so FÜHLE...
Ich habe langsam echt keinen Plan mehr und hätte nie gedacht, dass mich das jetzt nach fast 2 Monaten immer noch sooo umwirft, obwohl ICH mich ja getrennt habe.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Liebe Grüsse, MoSchi
