Musika
Gast
vor einer Woche habe ich mich von meiner Freundin getrennt. Die Trennung lief fair und ohne Streit ab. In der Beziehung fehlte mir immer das Gefühl dass sie mich liebt. Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder Streit deswegen gab, konnte ich nicht mehr so weiter. Sie merkte dass ich mir sehr viele Gedanken machte, nachdenklich und verschlossen war und fragte mich "Soll ich ausziehen?". Ich sagte ja. Vielleicht wollte ich nach meinem Ja auch nur als Antwort bekommen, "Schatz, wir schaffen das". Es kam aber nichts, sie packte Ihre Sachen und zog aus.
Das Dumme an der Sache ist, sie fehlt mir so wahnsinnig. Irgendwie verblassen die schlechten Gedanken an sie und die Sehnsucht nach ihr ist viel viel stärker als ich jemals dachte. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich dachte immer, dass es für den, der Schluss macht einfacher ist, aber Pustekuchen. Jetzt frage ich mich, ob ich richtig gehandelt hab oder einfach hätte abwarten sollen. Klar sage ich mir immer, dass ich ja nicht ohne Grund schluss gemacht hab, aber die Zweifel, ob es richtig war, fangen an mich zu quälen. Ist das denn normal? Die ersten Tage nach der Trennung gingen ja nach, aber an diesem Wochenende hatte ich ohne Ende Liebeskummer.
Hab ich einfach nur Angst vor dem Alleinsein, vor der ungewissen Zukunft?
