Hallo ,
aha… geht doch fast. Sind ja schon fast nur Argumente :)
Richtig, in der heutigen Zeit sind die Wege jemand kennenzulernen sehr unterschiedlich zu dem, was noch unsere Elterngeneration erlebt hat. Viele Jobs, wie auch der meine, sind eben nicht mehr lokal gebunden. Oder die Bekanntschaften werden über verschiedene Medien geschlossen…. So kommt es oft, dass die Partnerschaften nur am WE gelebt werden können.
Das hat sicherlich Nachteile, weil viel der gemeinsamen Zeit verloren geht. Doch leider müssen auch die Brötchen irgendwoher kommen. Und dann ist es geraten, die gemeinsame Zeit gut zu nutzen.
Nein, es hat auch hier keiner gesagt, dass es immer Fernbeziehungen auf Dauer sind oder werden sollen. Ich denke für meinen Teil auch, dass man gewisse Perspektiven braucht, um so eine Fernbeziehung aufrecht zu erhalten.
Nebenher mal die Frage, was ist eigentlich eine Fernbeziehung? Ab wie viel km beginnt die Ferne?
Zu einer Fernbeziehung, die ich lieber Wochenendpartnerschaft mal nennen möchte, gehört natürlich auch noch etwas, was bei anderen Partnerschaften auch vorhanden sein muß. Das ist Vertrauen. Vermutlich sogar bei WE-Beziehungen noch mehr als bei Partnerschaften, wo man das Verhalten und die Gesten des Partners jeden Tag „überprüfen“ kann.
Gerade wenn man verlassen wurde, ist es nicht so einfach, so ein Vertrauen wieder aufzubauen. Das gilt generell, denke ich. Und hier kommt das, worauf du anspielst.
ausser ich hätte halt noch andere Gedanken im Kopf,man ist ja trotz Beziehung ein relativ freier unbeobachteter Mensch,ne schon klar ,weiß welche Gedankenwelt dahinterstecktWeißt du, nicht alle Menschen sind darauf aus, ihre Freiheiten in der Richtung zu nutzen. Wenn du nur in solche negative Richtung denkst, wird es schwer, jemals wieder zu einem Menschen vertrauen zu fassen.
Für meinen Teil bin ich mir bei meiner Partnerin und mir so sicher, wie man sein kann. Natürlich hat das in der heutigen Zeit nur bedingt was zu sagen… außer man hat noch bestimmte Wertvorstellungen, die übereinstimmen

Das Thema an sich ist nicht so übel, wie du siehst. Es bietet viele Ansatzpunkte für unterschiedliche Gedanken, über die man sich auch mal argumentativ austauschen kann. Vielleicht schließen sich ja auch noch andere an. Und möglicherweise schließen wir dann auch wieder den Kreis zum Ausgangspunkt.
Gruß
Nordlicht