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Immer mehr Männercoaches?

RoteTablette
Danke euch allen für eure Antworten so weit. Danke vor allem auch für die Buchtipps. Die werde ich mir anschauen (NMMNG habe ich schon gelesen).

Zitat von hotte:
Das Angebot an "seriösen" coachings ist in meinen augen jedoch echt überschaubar und oft haben besagte coaches selbst einen zweifelhaften Hintergrund.

Allerdings. Man muss mächtig aufpassen und kritisch hinhören, damit einem nicht eine unfundierte Meinung untergejubelt wird. Besonders YT ist in diesem Zusammenhang übel. Das geht so weit, dass ich tw. lieber das Transkript (in meinem eigenen Tempo!) lese als mich unterschwelligen Messages auszusetzen. Ist wohl ein Überbleibsel von meiner Reklame-Allergie.

Was persönliche Gespräche angeht: Da sehe ich das entspannter, denn es ist ein Austausch und keine Einbahnstraße. Ich bilde mir ein, dass ich recht schnell bemerke, wenn mein Gegenüber ein Dampfplauderer oder jemand mit einer Agenda ist.

Zitat von Löwenzeh:
Und lieber rhetorische Fragen debattieren als uns real mit der Welt zu befassen.

Meinst du damit, dass die von mir gestellten Fragen"rhetorisch", d.h. überflüssig sind? Wenn ja, wieso? Wenn nein, was meinst du dannmit diesem Satz?
Zitat von ElGatoRojo:
Kann mich erinnern, dass mein Vater mich "coachte".

Das hätte ich mir von meinem gewünscht. Leider hatte er das nicht drauf. So bin ich ziemlich naiv durchs Leben gestolpert, mit den entsprechenden Folgen (obwohl ich mir einbilde, dabei noch Glück gehabt zu haben, getreu dem Motto: Schlimmer geht immer).

Aber bisher finde ich wenig direkte Antworten auf meine Fragen. Geht da nicht noch ein bisschen mehr?

x 2 #16


Arella
Zitat von hotte:
ch weiß nicht wie oft ich es schon geschrieben habe aber gerne wieder... seit meine NochFrau während der Trennung mal zu mir gesagt hat das ich ein richtiger mann werden solle, habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt. (ich weiß mittlerweile das diese aussage mehr über sie als über mich aussage aber es war nunmal der auslöser)


Hast du deine Ex mal gefragt, was sie damit gemeint hat?
Ich habe heute ein bisschen über das Thema nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass die DIE Männer und DIE Frauen und deren Coaches nicht als wirklich sinnvoll ansehe.
Weil wir doch Individuen sind.
Ich halte einen persönlichen Coach für viel sinnvoller. Auch keinen Coach, sondern Therapeuten, die sich mit der Persönlichkeit auseinandersetzen und den individuellen Fragestellungen die eine Person hat.
Das kann dann natürlich die Rolle als Mann oder Frau in der momentanen Gesellschaft mit betreffen. Und was die jeweilige Person daraus folgend für Themen hat.
Ich denke, ich halte viel eher etwas von einer persönlichen Beratung ohne einen vorher gesetzten Ramen aus Fragen zur Mann-Frau-Rolle.

x 1 #17


A


Immer mehr Männercoaches?

x 3


ElGatoRojo
Mit welcher Mann-Rolle du erfolgreich bist, kommt auif deine Skills an und die Frau, die du dir aussuchst. Der Normfall ist, dass man das so vo 17 bis 22 austestet durch Versuch und Irrtum.

x 3 #18


Arella
Zitat von ElGatoRojo:
o 17 bis 22 a

Heute wohl eher nicht mehr.
Wegen OD.
Da haben teilweise die Joungster wohl keine Chance mehr?

#19


hotte
Zitat von Arella:
Hast du deine Ex mal gefragt, was sie damit gemeint hat?

Sie hatte damals gesagt das ich mir das von anderen Männern erklären lassen sollte. Nachdem sie Männerseelen gelesen hatte, meinte sie mal zu mir das sie dadurch erkannt hat WAS sie damals gesagt hat und das sie sowas nie wieder sagen würde.

Im Endeffekt hat sie mir mal erklärt das sie das Gefühl hatte ihre weibliche Energie nicht ausleben zu können weil sie ja alles entscheiden musste. Das der Grund dafür das sie alles entscheide sollte einfach darin lag das es mir egal war und die auch "drakonisch gemeckert" hat wenn es ihr nicht gepasst hat, hat sie dabei ignoriert. Also ist es insgesamt etwas vielschichtig.

Da wir ja beide noch accounts in dieser ero. community haben, habe ich vor ner weile mal ihr profil angeschaut und in dem langen text der erklärt was sie will und was nicht steht irgendwas davon das sie "männer sucht und keine Jungs" und das sie "nicht die Mama sein will" oder sowas. Keine Ahnung ob das da immernoch steht, war da schon ne weile nicht mehr drauf da ich meine account da mehr oder weniger geparkt habe

#20


RoteTablette
Zitat von Arella:
Da haben teilweise die Joungster wohl keine Chance mehr?

Die Mädels in dem Alter schon, nach dem, was man hört. Nur sind das wohl viel zu viele "Chancen". Das macht dann auch keinen Spaß (würde es mir jedenfalls nicht).

#21


RoteTablette
Zitat von hotte:
Sie hatte damals gesagt das ich mir das von anderen Männern erklären lassen sollte. Nachdem sie Männerseelen gelesen hatte, meinte sie mal zu mir das sie dadurch erkannt hat WAS sie damals gesagt hat und das sie sowas nie wieder sagen würde.

Hm. Für mich ist das eine Aussage von ihr, bei der ich mich frage, wie sie wohl gemeint sein könnte.

x 1 #22


Arella
@hotte, danke für deine Erklärung. Dann warst du ihr irgendwie wohl doch zu passiv?
Das wäre für dich dann ein Thema, kann schon sein, dass eine Frau das dann vermisst. Im besten Fall können beide mal ein bisschen wechseln. Er mal aktiv, sie mal aktiv, je nachdem, was jeder besser kann.
Ich glaube jedoch, nachdem was ich so von dir gelesen haben, du hast auf jeden Fall seelische Tiefe und man kann mit dir bestimmt auch über wirklich viel reden.
Das ist doch ein guter Punkt.
Du bist offen, auch dazu zu lernen.
Manchmal mögen es einige Frauen dann aber doch, wenn er einen kleinen Part an - tja, wie soll man das sagen, gesundem Selbstvertrauen mit bringt, ohne dabei ein arroganter Ar. zu sein.
Schwer zu erklären.
Finde ich als Frau auch.
Weil wir halt alle doch so unterschiedlich sind.
Vielleicht einen Tick Lausbube.
Sowas vielleicht.
Zumindest ab und zu mal.
Jemand der sich selbst mag, und ein gutes Selbst entwickeln konnte, ohne dabei die Fürsorge und Sorgsamkeit für seine Partnerin zu verlieren. Aber auch mal an sich denkt. Und trotzdem irgendwie auch an sie.
Es ist wirklich nicht leicht. Finde ich als Frau.
Das zu erklären.

#23


hotte
@Arella

Danke für den Versuch das zu erklären und ich glaube ich verstehe was du meinst. Was ich an dieser Stelle anmerken möchte ist das ihr mein "jetziges ich" kennengelernt habt. Ich kann verstehen das ich "damals" nicht der mann war der ich heute bin und vor allem von Selbstzweifeln total zerfressen. Letztenendes hatte sich während der Ehe einiges ereignet was uns beiden damals nicht gut getan hatte und womit wir uns sehr verletzt haben.

Das was du geschrieben hast ist absolut wahr und ich denke in einer Partnerschaft sollte ein ausgewogenes Verhältnis herschen wer mal stark sein muss und wenn sich einfach mal fallen lassen darf. Ich denke das dies auch zu mehr vertrauen und auch Vertrautheit führt.

Aber ich glaube wir schweifen ein wenig vom eigentlichen Thema ab Zwinkerndes Gesicht

Was ich in beiden Männerrunden festgestellt habe ist das Männer einen Raum brauchen um offen und ehrlich sprechen zu können. Zu leicht werden einzelne Worte direkt in eine toxische Ecke gestellt. Wir haben in einer der Gruppen einen "Sozialarbeiter" der im Job nur Frauen um sich rum hat. Er meinte auch das es manchmal sehr schwierig ist seinen Standpunkt zu vertreten weil dinge die er sagt sehr schnell abgewertet werden.

Auf die Gefahr hin das ich mich hier unbeliebt mache.... auf Amazon (Prime Video) gibt es die Doku "the red pill" (englisch mit deutschen untertiteln) und ich finde die Doku echt gut weil sie die Schwierigkeit aufzeigt eine Mitte zu finden. Zu leicht wird man(n) auf die eine oder andere Seite gezogen.

x 1 #24


Arella
Zitat von hotte:
An dieser Stelle möchte ich anmerken dass das was ich eine gesunde Männlichkeit nenne, nichts mit Machohaftem oder "coolem" verhalten zu tun hat, sondern sich darauf bezieht das Werte wie Verbindlichkeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit gelebt werden sollten anstatt sich immer auf "Befriedigung" von irgendwelchen Bedürfnissen zurückzuziehen. Vieles davon kann man auch auf Weiblichkeit anwenden aber hier geht es ja bewusst um das männliche.

Finde ich persönlich einen zentralen Satz. Du kannst das sehr gut ausdrücken, generell finde ich deinen ganzen Beitrag für mich sehr lesenswert. Würde darauf gern noch mehr eingehen, muss jetzt allerdings los und möchte das aber gern heute Abend noch machen.
Und dein Beitrag fühlt sich für mich sehr viel "integrierter" an, möglichst viele Aspekte mit einzubeziehen, als z.B. die beiden RP-Fuzzis im Netz, die ich mir mal aus Interesse ne Weile angehört habe. Die machen eigentlich für mein Empfinden an den Männern noch viel mehr kaputt, als das, was die Gesellschaft in der Historie, des letzten Jahrhunderts kaputt gekriegt hat.
Ewiges Blame-Blame über Frauen auszuschütten hilft den Männern auf Dauer nichts. Und den Frauen auch nicht. Und der Gesellschaft auch nicht.
Höchstens dem eigenen Geldbeutel.

x 2 #25


Worrior
Zitat von Arella:
Ewiges Blame-Blame über Frauen auszuschütten hilft den Männern auf Dauer nichts. Und den Frauen auch nicht. Und der Gesellschaft auch nicht.
Höchstens dem eigenen Geldbeutel.

Das gilt im Umkehrschluss für andere Formate für Frauen auch da habe ich mal reingehört und wusste nicht ob ich lachen soll oder den Kopf schütteln.
War wohl eine Mischung aus beidem.

x 1 #26


Ragna
Zitat von hotte:
Er meinte auch das es manchmal sehr schwierig ist seinen Standpunkt zu vertreten weil dinge die er sagt sehr schnell abgewertet werden.

Warum wechselt er nicht seinen Job und lebt das was er denkt und fühlt?
Ist das nicht "männlich"?
Ich persönlich hasse diese Männergespräche, die mit diesem klassischen Schwa...z vergleich starten, wer hat das größte Haus, den coolsten Urlaub gemacht, dass coolste Hobby oder das nächste coolste Projekt am laufen usw. Der Tiefgang dieser Treffen und Gespräche geht gegen null, viele Männer definieren sich dadurch, was sie an sozialen und finanziellen Status abbilden und darstellen können.

x 2 #27


hotte
@Ragna

auch das ist wieder eine pauschale abwertung. Von solchen Gesprächen habe ich nicht geredet. Nach meinen Erfahrungen reicht es in frauen dominierten Gruppen teilweise (achtung.. NICHT immer!) schon aus wenn man(n) sich z.B. darüber äussert das ein bestimmtes Verhalten oder eine Ausdrucksweise einer Frau nicht angemessen war und schon wird man, wie von dir in deinem Beitrag, in eine Ecke gestellt.

Es wird immer wichtiger WER etwas sagt und nicht WAS gesagt wird und ich denke das er den Job hat den er Mag. Wenn er sich nun einen anderen Job suchen muss weil seine eigenen Ansichten "unterdrückt" werden ist das auch nicht korrekt.

Wenn die Situation anders herum wäre würden alle sofort Mobbing oder diskrimierung schreien. Denk mal drüber nach Zwinkerndes Gesicht

x 1 #28


Ragna
Zitat von hotte:
wird immer wichtiger WER etwas sagt und nicht WAS gesagt wird und ich denke das er den Job hat den er Mag. Wenn er sich nun einen anderen Job suchen muss weil seine eigenen Ansichten "unterdrückt" werden ist das auch nicht korrekt.

Das hat nichts mit Abwertung zu tun, es ist ne erst gemeinte Frage, in einem Job wo ich mich verstellen muss, will ich das 40 Jahre, wirklich? Wenn ich mich als Mensch, Mann selbst verwirklichen möchte, authentisch leben und wirken will, sollte ich mir diese Frage stellen. Die Menschen in meinem beruflichen Umfeld kann ich nur sehr eingeschränkt verändern, jedoch kann ich mir mein Umfeld, Beruf, Arbeitgeber aussuchen.

x 1 #29


Matroschka
Hallo ,

Finde ich super , dass Du das Thema ansprichst .

Ich habe früher Jemanden gefolgt , der eigentlicg nur Content zu Musikneuerscheinungen gemacht hat und dann zum Coach wurde ...es wurde Frauenfeindlich , sehr sogar .

Man merkt den Hass und die Wir auf die Verflossenen Exen sehr schnell und das ist ein Sog , mit dem man andere in den Bann des absichtlichen Leidens und der ewigen Opferrolle hinein zieht .
Es ist ansteckend und das macht es gefährlich .

Es gibt keine einvernehmlichen Trennungen mehr , dem anderen viel Glück zu wünschen - nein , es wird aus allem ein Machtkampf gemacht .

Es werden solche empfohlen , nie die Einkaufstaschen zu tragen , die Dame den größeren Teil der Rechnung zukommen zu lassen und niemals mit Geschenken zu " belohnen " . Ja, ich zitiere.

Kurz , die Menschen werden eher dazu gecoacht , Beziehungsunfähig bis Menschenhasser und komplett Empathielos zu sein .

Die Männer werden in der Dominanz zum Alphatier gefördert ...Frauen darin , in ihre weibliche Energie zu kommen - sich führen zu lassen ( also dem Alpha zu unterliegen ) und den Selbst - Wert (Geldbeutel des Mannes ) zu erkennen .

Die User spielen sich entweder gegenseitig in die Hand oder aus .

Als wäre Liebe , Sympathie , Intelligenz , Romantik , Humor ...nur ein Schema .
Das alles hat keine authentischen ( Bauch ) Gefühle .
Menschen die so etwas konsumieren haben aufgehört selbstständig zu denken ,sie folgen dem " Rudel " bzw der Gruppe und bestärken sich " sekten artig " in der Umsetzung .

Es wird zum Real Life Game . Zum sekbstkreiierten Scam .

Alles wird verkopft . Bitte Date nicht in den Status - es ist nicht empfehlenswert und sehr realitätsfern .

Ich sehe dahinter Suchtpotenzial ,bis hin zur - unkontrollierbaren Neigung zu übertriebener Dominanz , ähnlich wie bei Clan Strukturen - im Vergleich ..wenn die Frau nicht tickt , wie sie sollte .

Es ist nichts als eine Selbstlüge , sich und andere zu manipulieren .

Einem Rollenspiel nach zu kommen , ansonsten passt es nicht und ist höchst toxisch !

Es ist ein Schubladensystem das schwere psychische Folgen haben kann .

...unter anderen ärgert es mich , dass solche Videos auch mit hypnotischer Musik und monotoner tiefer Stimme gesprochen werden , wie bei Affirmationen .

Du tranformierst nur dein Denken - nimm es wort wörtlich - um in einer toxischen Welt zu überleben ... Es ändert aber nicht deine Probleme und die Umsetzung muss auch erst Mal gelingen , wenn Du damit einverstanden sein solltest - aber ein Erfolgsgarant ist es nicht !

Und sollte es auch nicht ! Im realen Leben warne ich Heranwachsende vor diesen Coaches und deren folger , du findest diese Mentoren überall .

#30


A


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