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Immer mehr Männercoaches?

QueenA
Zitat von Worrior:
Gibt es tatsächlich mehr Sozialarbeiterinnen statt Sozialarbeiter? Ich hab da keine Zahlen aber die Streetworker z. B. dürften doch überwiegend ...

@Worrior
Ist tatsächlich historisch gewachsen, soziale Berufe galten lange als „typisch weiblich“. Das merkt man bis heute, auch wenn sich etwas ändert.
Es werden schon langsam mehr Männer, aber soziale Arbeit ist nach wie vor ziemlich weiblich geprägt. Das ändert sich eher Schritt für Schritt.

x 2 #46


Ragna
Toll, dass wir den Thread jetzt um den Begriff, Männercoach erweitert haben, da sind wir uns hier ja einig, es müsste mehr Sozialarbeiter, Erzieher, männliche Therapeuten und wahrscheinlich auch Grundschullehrer geben.

x 3 #47


A


Immer mehr Männercoaches?

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Blind-Meg
Meine Tochter hatte tatsächlich einen männlichen Erzieher in der Kita und einen männlichen Klassenlehrer in der Grundschule, wir fanden das immer sehr bereichernd.
Ich denke auch, dass deutlich mehr Männer in soziale Berufe sollten, aber das wird nicht passieren, solange diese eher schlecht bezahlt sind, weil zu viele Männer sich noch zu viel aus Geld und Status machen. Was sich vielleicht ändern würde, wenn mehr Männer in sozialen Berufen wären.
Andererseits würde das Lohnniveau langfristig steigen, wenn mehr Männer dort arbeiteten. Aber dafür müssen sie erstmal da hin, und so beißt die Katze sich in den *beep* 🤷‍♀

x 3 #48


QueenA
In der Großstadt nehme ich das tatsächlich auch so wahr: ich kenne einige männliche Lehrkräfte und Sozialpädagogen, viele auch mit Familie. Gerade Sozialpädagogen (die Sozialpädagoginnen ebenso), die gut ausgebildet sind, Berufserfahrung haben und sich weiterbilden, sind oft auch wirklich gut aufgestellt, auch finanziell.
Vielleicht fällt es im Alltag einfach stärker auf, wenn Männer in diesen Berufen arbeiten.

#49


Arella
Zitat von hotte:

Dummerweise gibt es Jobs die sehr geschlechterdominiert sind... wenn eine Frau zum beispiel unbedingt auf einer Ölplattform arbeiten möchte, wird sie sich genauso in einem (potentiell für sie) herausfordernden Umfeld befinden.

Ich denke, da haben wir auf jeden Fall eine Aufgabe. Beide Seiten. Dann zu sagen, na, wenn er oder sie nicht gehört wird, dann soll sie oder er sich halt einfach was anderes suchen, wo er oder sie ihr eigen Ding machen können,wäre zwar eine Ansicht und kann für den Einzelnen funktionieren, für die Gesamtgesellschaft wäre es aber ein Verlust, denke ich.
Die Gesellschaft möchte bunt und vielfältig sein.
Ja, dann darf jeder beginnen, Männern in, historisch gesehenen, Frauenberufen die gleiche Aufmerksamkeit zu geben, wie KollegINNEN. Und der Frau auf der Bohrinsel, wie ihren männlichen Kollegen.

Es sei denn die beiden reden echten Stuss. Das liegt dann aber an der Person und nicht am Geschlecht.

x 1 #50


RoteTablette
Zitat von hotte:
Es wird immer wichtiger WER etwas sagt

... oder welchen Nicknamen man hat ...

Zitat von Margerite:
Es ist heutzutage leider so, dass es Männer schwerer haben als früher. Die typisch männdlichen Rollenbilder von früher gelten nicht mehr und es ist die eierlegende Wollmilchsau zwisschen mitfühlendem Softie und entscheidungsfreudigen Alphatier gefragt, die es wohl kaum gibt.


Hört, hört!

Zitat von Margerite:
Glaube ich nicht, denn es sind jede Menge schwarzer Schafe dabei, die nicht viel drauf haben, denn Coach kann sich ja jeder nennen und Geld dafür einstreichen.


Richtig. Drum ist es umso wichtiger, kritisch zu sein.

Zitat von Worrior:
Gibt es tatsächlich mehr Sozialarbeiterinnen statt Sozialarbeiter?
Ich hab da keine Zahlen aber die Streetworker z. B. dürften doch überwiegend Männer sein, oder?


Ist zwar etwas Off-Topic, aber here goes:

Die Arbeitsagentur hat welche. Zum Stichtag 30.6.2025:
8312 Berufe i.d. Sozialarbeit,Sozialpädagogik -> 79.274 Männer, 271.331 Frauen
8315 Berufe Sozial-,Erziehungs-,Suchtberatung -> 3.723 Männer, 9.814 Frauen

Streetworker werden vermutlich je nach dem betr. Umfeld eingesetzt. Wenn das z.B. durch muslimische junge Männer geprägt ist, wäre es wenig effektiv, Frauen einzusetzen. In der Prost.-beratung dürfte (sollte?) es gerade umgekehrt sein.

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QueenA
Zitat von RoteTablette:
Streetworker werden vermutlich je nach dem betr. Umfeld eingesetzt. Wenn das z.B. durch muslimische junge Männer geprägt ist, wäre es wenig effektiv, Frauen einzusetzen. In der Prost.-beratung dürfte (sollte?) es gerade umgekehrt sein.

Ich verstehe den Gedanken mit dem Umfeld. In der Praxis funktioniert das aber oft anders: Auch Frauen arbeiten mit muslimisch geprägten Männern, genauso wie mit christlichen, Atheistischen oder jüdischen Männern.

Entscheidend ist aus meiner Sicht nicht die Religion oder das Geschlecht, sondern ob Vertrauen entsteht und professionell gearbeitet wird.

x 2 #52