Zitat von AjnosXX: soll dann D sagen, ach was die haben es genau so gut wie davor? Die FBF würde alles für ihr Kinder tun, nur nicht in ihre Beziehung bleiben und den Kindern ein sorgenfreies Leben bieten
Nein, das soll sie nicht sagen.
Was man stattdessen aber sagen könnte, wäre etwas wie: "Ja, das ist erstmal schwierig, vor allem am Anfang, aber es wird sich zurecht ruckeln. Dann fahren sie eben nicht mehr nach Xy in den Urlaub, aber schaut, das geht in vielen Familien nicht und man kann auch gemeinsam Zeit auf einem günstigen Campingplatz in den Bergen verbringen. Die werden ihre eigenen Lösungen finden. Sie haben Essen, Kleidung, sind gesund, können eine Schule besuchen und werden von ihren Eltern sehr geliebt - auch wenn die Eltern als Paar nicht mehr funktionieren."
Sorgenfreies Leben?
Wo kann man das bestellen?
Die Kinder werden selber Liebeskummer erleben, eigene Beziehungen beenden oder verlassen werden, lügen oder belogen werden oder mal finanzielle Engpässe und Nöte haben.
Du liebe Zeit, es sollte den Eltern doch vorrangiges Anliegen sein, die eigenen Kinder so resilient aufzustellen, dass sie den Unwägbarkeiten des Lebens bestmöglich die Stirn bieten können - und nicht, sie im Wolkenland der Glücksbärchis zu "halten" und zuzusehen, wie sie später unfähig sind, mit Schwierigkeiten konstruktiv und verantwortungsbewusst umzugehen.
Kann man Kinder zu Ehrlichkeit und Authentizität erziehen, wenn man es selbst nicht ist?
Wenn man "den Kindern zuliebe" jede Nacht in einem erkalteten Ehebett verbringt und so tut, als wäre alles super (und ja: damit auch täglich die eigenen Kinder belügt)?
Nur anbei ein Beispiel aus dem Bekanntenkreis: Eltern bis zum bitteren Ende in einer lieblosen Ehe geblieben. Kinder sind "sorgenfrei" aufgewachsen. Leider sind beide inzwischen erwachsenen Kinder nicht in der Lage, selbst liebevolle und stabile Beziehungen zu führen. Heute sind sie daher nicht mehr so "sorgenfrei" und geben den ganzen Müll an den eigenen Nachwuchs weiter.