Aline_8
Gast
Dieser lebt davon, dass es zu einem Thema unterschiedliche Meinungen gibt.
Es kommt nur - wie immer im Leben - auf die Formulierung an.
Und darauf, ob Sender und Empfänger aus einer Botschaft das Gleiche herauslesen.
Wenn ich zb folgendes sage:
Zitat von Aline_8:Wenn der Andere mich nicht aus freien Stücken will, oder mich für selbstverständlich hinnimmt, dann wäre das für mich Anlass genug, auf Wiedersehen zu sagen.
Dein Part, du weißt was zu tun ist, werter Ehemann.
Dann ist es lediglich der Weg, den ich für mich an der Stelle der TE einschlagen würde.
Jeder hat eine andere Schmerzgrenze.
Vielleicht ist die der TE größer als meine, vielleicht ist bei ihr aber irgendwann der berühmte Tropfen da, der das Fass mit angestauten destruktiven Emotionen zum Überlaufen bringt, oder aber sie trennt sich niemals und scrollt solche Meinungen sofort schnell weiter.
Was ich eben wichtig finde für sie selbst ist das kleine aber feine Zauberwörtchen Authentizität.
Wenn sie in ihrem bisherigen (Beziehungs)Leben immer die passive Rolle eingenommen hat, dann wird sie sich nicht innerhalb weniger Wochen durch eigene Betroffenheit zum "Oberfeldwebel" machen können und ihren Mann zusammen falten.
Auch wird sie sich im ero. Kontext nicht von jetzt auf gleich einem völlig anderen Typen als bisher verschreiben können.
Das hat nichts mit erniedrigen zu tun, denn auch ich denke, in einer gesunden Partnerschaft dürfte einem nichts dergleichen unangenehm sein.
Die TE tut sich aber ja seit Seite 1 schwer, mit ihrem Mann über ihre Bauchschmerzen zu sprechen.
Vermutlich war das, was sie ihm aktuell entgegen gebracht hat, schon für ihre Verhältnisse krass mutig.
Nur hier auch wieder- Thema Authentizität - Wenn Sie jetzt mit einem Haufen Negativer Gefühle im Rucksack (ihr Ehemann hat wahrscheinlich nicht einmal den Hauch einer Ahnung, wie dunkel und dreckig es ihr innerlich geht) anfängt, ihn, der sie bereits einmal - so las ich es - abgewiesen hat - für neues ero. Terrain begeistern möchte....selbstverständlich, versuchen kann man alles.
Aber ob das jetzt für sie wirklich so ein gutes Gefühl bringt?
Und ob sich das für sie auch gail anfühlt, wenn sich in ihrem Kopf gedanken einschleichen wie er es mit ihr lieber treiben würde etc
Denn der Sex ist für sie genauso da und mit solchem Ballast im Kopf stelle ich mir leidenschaftlichen bettsport mit exakt dieser Person unheimlich schwer vor.
Das muss nichts mit verklemmt sein oder übertrieben zu tun haben, man Kann ihre angepasste und kopfkinobetreibende Art hier vollständig nachlesen.
Auf die Frage, was schlage ich vor:
Spätestens nach diesem Urlaub....packen...und ihm wirklich rest- und schonungslos sagen, wie es in ihr aussieht. Was sie verletzt, welche Gedanken sie umkreisen und alles einfach alles ihm vor die Füße kotzen.
Diese Buchstabensuppe dürfte er sich neu zusammenpuzzeln, ihm einen Tag X nennen und solange würde ich mir eine andere Bleibe suchen.
