Zitat von Margerite: Eine Ehefrau mit der man x-mal im Bett war, ist weniger begehrenswert als eine Neue, aber wenn jetzt gar nichts mehr läuft, dann ist das schon krass.
Ja, ich fürchte, das ist einfach so (gilt natürlich auch umgekehrt für "den Ehemann, mit dem ..."), egal, wie kreativ man da agiert - es ist halt immer die gleiche Person mit dem (mehr oder weniger) gleichen Körper, die kann niemals so aufregend sein wie jemand Neues. Viele trauen sich nicht, das auszusprechen, aber es ist ja klar, dass es so ist. Ich glaube sogar, dass die meisten Menschen sich auf ein Abenteuer mit einer "neuen", für sie attraktiven Person einließen, wenn vorher zu 100% klar wäre, dass dies niemals herauskommen wird und keine Auswirkung auf ihre Beziehung haben würde.
Im Idealfall ist der S... natürlich trotzdem schön und erfüllend und die Beziehung bietet so viel Schönes und Gutes, dass der fehlende "Reiz des Neuen" (über)kompensiert wird. Manchmal ist das aber halt auch nicht so - bzw. für manche Menschen in manchen Beziehungen ist das nicht so.
Ich glaube, dass die Entscheidung, ob jemand in einer langjährigen, "eigentlich" guten oder zumindest "OKen" Beziehung, auch mit einem noch guten, aber halt nicht mehr so "aufregenden" S... leben, fremdgeht, u.a. daran hängt, wie wichtig einem dieses Neue, Aufregende ist (nicht nur s...) bzw. wie stark man dieses in der Abwägung zu anderen Faktoren gewichtet.
Natürlich gibt es auch noch andere Faktoren (bei meinem Ex spielt(e) z.B. sicher das "Bewundertwerden" und das "Streicheln" seines Egos eine große Rolle), aber das oben Genannte ist vermutlich fast immer ein wichtiger Punkt.