Scheol
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Zitat von So-What:...Ob die Kinder dann von der Trennung manchmal traumatisiert sind oder vom Zusammenleben vorher? Wer weiß das schon und welcher Wissenschaftler kann das abschließend bewerten?
Und wenn es hinterher richtig kracht, sind die Eltern meiner Meinung nach - ein Elternteil oder beide aufgrund z.B. Habgier, Ego, Opferrolle usw. - eher für das Trauma der Kinder verantwortlich, als es die Trennung selbst ist. Das heißt nicht, dass es für die Kinder ein Spaziergang wird und sie nicht besonders schützenswert sind. Sie sind alle im ersten Moment irritiert und traurig und vermutlich auch erst mal dagegen. Das steht außer Frage. Alle Schicksalsschläge kann man ihnen aber nicht abnehmen. Es kommt dann, wie bei fast allem im Leben, auf den Umgang von BEIDEN Elternteilen damit an.
Ich habe mal ein längeren Bericht über Entwicklungstrauma / Traumabonding von Kindern zwischen Eltern und Kindern gelesen. Was da in einem Kind passiert und sich im Körper verändert , nur weil Eltern der Meinung sind diese Show der Familie aufrecht zu erhalten. Die Eltern vergessen das Menschen überwiegend nonverbal kommunizieren, sie lesen Körpersprache , Mimik und auch Mikromimik.
Sie bekommen mit wenn Vater oder Mutter sich verändern im minimalsten.
Da Kinder Veränderung , Wut der Eltern immer auf sich beziehen , versuchen sie den instabilen Elternteil zu stabilisieren. Sie rutschen somit in die Erwachsenen Ebene, und übernehmen Verantwortung wo mit sie gar nicht umgehen können.
Das das Konstrukt hier keine Spuren hinterlässt bei den Kindern bezweifle ich.