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Thommie
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Ich schreibe mir hier jetzt auch mal etwas von der Seele .
Vor 6 Jahren habe ich mich emotional von meiner Ehefrau trennen müssen, weil nach 15 Jahren nur noch "Organisation" (u.A. für unsere gemeinsamen Kinder) unseren Alltag geprägt hat und keine Perspektive für ein gemeinsam "erfülltes" Leben mehr in Sichtweite war.
Ich hatte schon über Facebook Kontakt zu einer anderen Frau, die auch in einer extremen Gefühlslage - und "total anders" als meine Ehepartnerin war. Also habe ich dort "Gas gegeben", das (womöglich vermeintliche) Verliebtsein genossen und mit dieser Frau eine Beziehung angefangen. ca. 70 km entfernt von meinem Wohnort. Am Anfang war diese Geschichte auch wirklich sehr schön und es wurden Pläne für eine gemeinsame Zukunft geschmiedet (Scheidung von Frau, gemeinsame Wohnung etc. pp.). Aus heutiger Sicht war das viel zu früh. Ich bin da in eine neue Beziehung "gestolpert", ohne mit der alten abgeschlossen zu haben .
Und irgendwie gab es bei mir schon ganz am Anfang gewisse "Unstimmigkeiten", die ich nicht so richtig wahrhaben wollte - mir auch eingeredet habe, ich wäre zu anspruchsvoll. Die Frau hat mich tatsächlich sehr geliebt und ist mir in vielen Dingen entgegen gekommen. Aber ich habe es nicht geschafft, die gemeinsamen Pläne in die Tat umzusetzen. Von Ihr kam auch kein "Druck" . aus Angst, ich würde mich von Ihr trennen, wenn sie Druck aufbaut.
So bin ich 5 1/2 Jahre zwischen meiner Familie und Ihr "gependelt". Das hat mir und Ihr überhaupt nicht gut getan. Die letzten ca. 12 Monate hatten wir dann, was man so als "Gewohnheitsbeziehung" bezeichnen könnte. Ich war zeitweise echt froh, ein "Ausweichquartier" zu haben, weil ich von dieser Beziehung bzw. von der Frau echt genervt war.
Und dann kam natürlich das, was kommen musste: Dadurch, dass ich mich nicht "zu Ihr bekannt" und sie oft allein gelassen habe, hat sie sich alte /alte-neue Sozialkontakte aufgebaut und dabei wird Ihr wohl auch ein anderer Mann "über den Weg" gelaufen sein und ihr geschmeichelt haben.
Sie hat sich immer weiter von mir distanziert - aber nicht "Schluss" gemacht. Es kam zu einer Brandrede von Ihr - verbunden mit dem klaren Hinweis, dass "nicht mehr alles gut ist". Aus einer emotionalen Hochspannung habe ich dann - bevor sie nach Hause kam - meine Sachen zusammengepackt und den "Auszug" vorbereitet. Als sie dann kam, war sie total erschüttert, wir haben viel geredet und beide sehr viel geweint. Aber- sie wollte, dass ich trotzdem gehe und wir "eine Besinnungspause" einlegen, um herauszufinden, was uns denn wirklich fehlt bzw. verbindet.
Ich habe die nächsten 2 Nächte nicht geschlafen und bis fast zusammengebrochen. Ein Arzt hat mir dann Schlafmittel verschrieben, damit ich überhaupt einmal zur Ruhe finde.
Danach ging das Ganze noch ca. 3 Monate . zuerst haben wir noch telefoniert, aber jedes Telefonat mit "Streit" beendet - danach nur noch Dialog über WhatsApp. In diesen Dialogen wurde irgendwann klar, dass sie wohl einen "Aspiranten" hat (wie ich mich ja auch schon in "Flirts" einer anderen Frau genähert hatte - wahrscheinlich um das Gefühl der Bestätigung zu erhalten, dass ich auch "auf andere Frauen wirken kann" . ).
Vermutlich (eigentlich "gefühlt" ganz sicher) war dieser "Aspirant" schon eine Weile da und jetzt, wo ich "weg" war, hat sich dies verfestigt. Das hat sie zwar nicht zugegeben - aber, unsere WhatsApp Dialoge wurden immer spärlicher und irgendwann habe ich die Sache dann Richtung "Entscheidung" gesteuert. Ich hatte ja immer noch den Schlüssel zu Ihrer Wohnung als "letztes Symbol" der Gemeinsamkeit.
Vor ca. 4 Wochen kam von Ihr dann per WhatsApp ein "Abschiedsbrief", der uns beide zu Tränen gerührt hat (zumindest haben wir uns das schriftlich eingestanden) Sie hatte jedoch "Angst" davor, den "Schlüssel im Briefkasten zu finden". Nach einem Tag Überlegung hab ich ihn dann doch zurückgeschickt und alle "digitalen Kanäle" zu Ihr durchtrennt (Blockade auf Facebook, Instagram, WhatsApp Kontakt und Chat gelöscht etc.).
Und seit dem geht es mir total dreckig.
Das verrückte dabei ist - dass ich ja mit der Beziehung zum Schluss total unzufrieden war. Ich könnte mir auch "real" nicht vorstellen, dass wir die Beziehung wieder aufnehmen - weil, sich ja an all dem, was mich gestört hat nichts ändern würde.
Ich vergöttere gerade eine Beziehung und eine Frau, die es ja im realen Leben so nie gab (wenn überhaupt, dann ja nur die ersten Monate - wo wir aus gegenseitiger "Verliebtheit" nur unsere Schokoladenseiten gezeigt hatten).
Ich habe sogar noch einen "analogen" Brief geschrieben, um Ihr zu erklären, warum ich keinen digitalen Kontakt mehr zu ihr haben möchte - eben, um mich davor zu schützen herausfinden zu wollen, was sie gerade mit wem (einem anderen mann) alles erleben könnte.
Trotzdem werde ich fast wahnsinnig bei dem Gedanken, dass sie mir einem anderen Mann Sex hat (Am Anfang hatten wir total viel schönen Sex, aber die letzten ca. 15 Monate gar nicht - ich hatte überhaupt keine "Lust" mehr). Ich ertrage es kaum, dass sie mit einem anderen Mann an Ihrer Seite all die schönen Dinge tut (gemeinsam frühstücken, zusammen aufwachen etc.). Meine Gedankenwelt wird nahezu ständig von dieser Frau überlagert - ich sehe sie überall und hoffe inbrünstig, ein Lebenszeichen von Ihr zu bekommen - obwohl ich ja alle Kanäle durchtrennt habe. Ich hatte vor einer Woche Geburtstag und selbst da kam nichts von Ihr .
Ist das nicht völlig bescheuert?
Ist es tatsächlich diese Frau, die ich vermisse oder ist es die Einsamkeit, die ich gerade nicht ertrage?
Der Kopf weiß doch, dass es keinen Sinn mehr hat, dieser Beziehung nachzutrauern und dass wir auf keinen gemeinsamen Nenner mehr kommen können. Der Bauch schreit aber und tobt und reisst mich ständig in einen Trauerzustand.
Ich will das eigentlich gar nicht. Ich möchte gut drauf sein und lernen, alleine klar zu kommen. Ich habe zwischenzeitlich auch die Scheidung von meiner Ehefrau eingereicht und bin in eine eigene Wohnung gezogen - habe mein Leben eigentlich "komplett umgekrempelt", um endlich Ruhe zu finden.
Aber die finde ich nicht, weil Kopf und Bauch ständig miteinander kämpfen .
Gibt es hier Männer/Frauen mit ähnlichen Erfahrungen und mit mir hier in einen hilfreichen Dialog gehen können?
Vor 6 Jahren habe ich mich emotional von meiner Ehefrau trennen müssen, weil nach 15 Jahren nur noch "Organisation" (u.A. für unsere gemeinsamen Kinder) unseren Alltag geprägt hat und keine Perspektive für ein gemeinsam "erfülltes" Leben mehr in Sichtweite war.
Ich hatte schon über Facebook Kontakt zu einer anderen Frau, die auch in einer extremen Gefühlslage - und "total anders" als meine Ehepartnerin war. Also habe ich dort "Gas gegeben", das (womöglich vermeintliche) Verliebtsein genossen und mit dieser Frau eine Beziehung angefangen. ca. 70 km entfernt von meinem Wohnort. Am Anfang war diese Geschichte auch wirklich sehr schön und es wurden Pläne für eine gemeinsame Zukunft geschmiedet (Scheidung von Frau, gemeinsame Wohnung etc. pp.). Aus heutiger Sicht war das viel zu früh. Ich bin da in eine neue Beziehung "gestolpert", ohne mit der alten abgeschlossen zu haben .
Und irgendwie gab es bei mir schon ganz am Anfang gewisse "Unstimmigkeiten", die ich nicht so richtig wahrhaben wollte - mir auch eingeredet habe, ich wäre zu anspruchsvoll. Die Frau hat mich tatsächlich sehr geliebt und ist mir in vielen Dingen entgegen gekommen. Aber ich habe es nicht geschafft, die gemeinsamen Pläne in die Tat umzusetzen. Von Ihr kam auch kein "Druck" . aus Angst, ich würde mich von Ihr trennen, wenn sie Druck aufbaut.
So bin ich 5 1/2 Jahre zwischen meiner Familie und Ihr "gependelt". Das hat mir und Ihr überhaupt nicht gut getan. Die letzten ca. 12 Monate hatten wir dann, was man so als "Gewohnheitsbeziehung" bezeichnen könnte. Ich war zeitweise echt froh, ein "Ausweichquartier" zu haben, weil ich von dieser Beziehung bzw. von der Frau echt genervt war.
Und dann kam natürlich das, was kommen musste: Dadurch, dass ich mich nicht "zu Ihr bekannt" und sie oft allein gelassen habe, hat sie sich alte /alte-neue Sozialkontakte aufgebaut und dabei wird Ihr wohl auch ein anderer Mann "über den Weg" gelaufen sein und ihr geschmeichelt haben.
Sie hat sich immer weiter von mir distanziert - aber nicht "Schluss" gemacht. Es kam zu einer Brandrede von Ihr - verbunden mit dem klaren Hinweis, dass "nicht mehr alles gut ist". Aus einer emotionalen Hochspannung habe ich dann - bevor sie nach Hause kam - meine Sachen zusammengepackt und den "Auszug" vorbereitet. Als sie dann kam, war sie total erschüttert, wir haben viel geredet und beide sehr viel geweint. Aber- sie wollte, dass ich trotzdem gehe und wir "eine Besinnungspause" einlegen, um herauszufinden, was uns denn wirklich fehlt bzw. verbindet.
Ich habe die nächsten 2 Nächte nicht geschlafen und bis fast zusammengebrochen. Ein Arzt hat mir dann Schlafmittel verschrieben, damit ich überhaupt einmal zur Ruhe finde.
Danach ging das Ganze noch ca. 3 Monate . zuerst haben wir noch telefoniert, aber jedes Telefonat mit "Streit" beendet - danach nur noch Dialog über WhatsApp. In diesen Dialogen wurde irgendwann klar, dass sie wohl einen "Aspiranten" hat (wie ich mich ja auch schon in "Flirts" einer anderen Frau genähert hatte - wahrscheinlich um das Gefühl der Bestätigung zu erhalten, dass ich auch "auf andere Frauen wirken kann" . ).
Vermutlich (eigentlich "gefühlt" ganz sicher) war dieser "Aspirant" schon eine Weile da und jetzt, wo ich "weg" war, hat sich dies verfestigt. Das hat sie zwar nicht zugegeben - aber, unsere WhatsApp Dialoge wurden immer spärlicher und irgendwann habe ich die Sache dann Richtung "Entscheidung" gesteuert. Ich hatte ja immer noch den Schlüssel zu Ihrer Wohnung als "letztes Symbol" der Gemeinsamkeit.
Vor ca. 4 Wochen kam von Ihr dann per WhatsApp ein "Abschiedsbrief", der uns beide zu Tränen gerührt hat (zumindest haben wir uns das schriftlich eingestanden) Sie hatte jedoch "Angst" davor, den "Schlüssel im Briefkasten zu finden". Nach einem Tag Überlegung hab ich ihn dann doch zurückgeschickt und alle "digitalen Kanäle" zu Ihr durchtrennt (Blockade auf Facebook, Instagram, WhatsApp Kontakt und Chat gelöscht etc.).
Und seit dem geht es mir total dreckig.
Das verrückte dabei ist - dass ich ja mit der Beziehung zum Schluss total unzufrieden war. Ich könnte mir auch "real" nicht vorstellen, dass wir die Beziehung wieder aufnehmen - weil, sich ja an all dem, was mich gestört hat nichts ändern würde.
Ich vergöttere gerade eine Beziehung und eine Frau, die es ja im realen Leben so nie gab (wenn überhaupt, dann ja nur die ersten Monate - wo wir aus gegenseitiger "Verliebtheit" nur unsere Schokoladenseiten gezeigt hatten).
Ich habe sogar noch einen "analogen" Brief geschrieben, um Ihr zu erklären, warum ich keinen digitalen Kontakt mehr zu ihr haben möchte - eben, um mich davor zu schützen herausfinden zu wollen, was sie gerade mit wem (einem anderen mann) alles erleben könnte.
Trotzdem werde ich fast wahnsinnig bei dem Gedanken, dass sie mir einem anderen Mann Sex hat (Am Anfang hatten wir total viel schönen Sex, aber die letzten ca. 15 Monate gar nicht - ich hatte überhaupt keine "Lust" mehr). Ich ertrage es kaum, dass sie mit einem anderen Mann an Ihrer Seite all die schönen Dinge tut (gemeinsam frühstücken, zusammen aufwachen etc.). Meine Gedankenwelt wird nahezu ständig von dieser Frau überlagert - ich sehe sie überall und hoffe inbrünstig, ein Lebenszeichen von Ihr zu bekommen - obwohl ich ja alle Kanäle durchtrennt habe. Ich hatte vor einer Woche Geburtstag und selbst da kam nichts von Ihr .
Ist das nicht völlig bescheuert?
Ist es tatsächlich diese Frau, die ich vermisse oder ist es die Einsamkeit, die ich gerade nicht ertrage?
Der Kopf weiß doch, dass es keinen Sinn mehr hat, dieser Beziehung nachzutrauern und dass wir auf keinen gemeinsamen Nenner mehr kommen können. Der Bauch schreit aber und tobt und reisst mich ständig in einen Trauerzustand.
Ich will das eigentlich gar nicht. Ich möchte gut drauf sein und lernen, alleine klar zu kommen. Ich habe zwischenzeitlich auch die Scheidung von meiner Ehefrau eingereicht und bin in eine eigene Wohnung gezogen - habe mein Leben eigentlich "komplett umgekrempelt", um endlich Ruhe zu finden.
Aber die finde ich nicht, weil Kopf und Bauch ständig miteinander kämpfen .
Gibt es hier Männer/Frauen mit ähnlichen Erfahrungen und mit mir hier in einen hilfreichen Dialog gehen können?