Zitat von Nalf: verstehe ich Dich richtig, dass Du allen Ernstes glaubst, dass getrennte Väter nur das Recht, aber nicht die Pflicht haben, sich um ihre eigenen Kinder zu kümmern? Dass sie dann nur 'Kinderbetreuung' nach Gusto übernehmen müssten und 'halt zahlen' und dass Väter, die mit der Kindsmutter schlafen dürfen, dagegen größere Pflichten ihren Kindern gegenüber hätten?
Oder ist die 'Kinderbetreuung' in Deinen Augen quasi die Gegenleistung für Sex, warme Mahlzeiten und saubere Wäsche?
Ich habe von solchen Männern ja schon gehört und im Internet gelesen, aber noch nie einen Vater gesehen, der das tatsächlich so vor Zeugen ausgesprochen hat.
P.S. Die eigenen Kinder ins Bett zu bringen, sich um sie zu kümmern, mit ihnen zu spielen, ihnen vorzulesen, mit ihnen zum Zahnarzt zu gehen, für Essen und Kleidung zu sorgen (sowohl finanziell als auch organisatorisch) und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, bis sie ein eigenständiges Leben führen können, hat übrigens nichts mit Kinderbetreuung zu tun.
Deine Sicht auf das, was Väter in einer Beziehung oder getrennte Väter zu leisten willens oder imstande oder verantwortlich sind, ist eine Beleidigung für Männer.
@Nalf: Ich glaube es nicht, es
ist rechtlich so. Wenn nach einer Trennung/Scheidung die Kindsmutter die Kinder Vollzeit betreut und dafür den vollen Kindesunterhalt gezahlt bekommt, haben die Kindsväter ein Umgangs
recht, aber eben keine -
pflicht. Das ist zumindest in Deutschland so, du kannst dich gerne informieren. Auch wenn es dir persönlich nicht gefällt - du kannst in Deutschland außerhalb der Ehe niemanden dazu verpflichten, den kompletten Kindesunterhalt zu verdienen und zu leisten
UND sich auch noch um die Kinder i.S.v. Betreuung zu kümmern.
Auf deine restlichen Unterstellungen bzgl. meiner Denkweise werde ich gar nicht eingehen. Vielleicht solltest du erstmals lesen, was ich schreibe, anstatt deine eigenen Anteile oder unbewussten Befürchtungen hineinzuprojizieren.