Zitat von analena:Hallo Mike.
Möchte nur mal nachfragen - wie es heute bei dir gelaufen ist?
Wie kommt eigentlich dein kind mit der situation klar - denn er spürt doch bestimmt was?
LG
analena
Unserer Sohn genießt gerade die Zeit. Volle Aufmerksamkeit, von beiden Seiten (so wie es immer sein soll(te)).
Der letztes Streit mit meiner noch-Frau liegt jetzt 2 Wochen zurück? Oder waren es 3?
Heute habe ich eine (eigentlich mehr als eine) Entscheidung getroffen.
Keine halben Sachen, nicht mehr von allem ein wenig, aber nichts wirklich richtig. Eine Sache und die dafür richtig
Ich bin zwar schon viel erreicht, aber ich stehe mir zu oft noch selbst im Weg.
Geduld, statt viel in kurzer Zeit erreichen.
Aber das wird mich auf alle Fälle weiter bringen :
Im buddhistisches-zentrum lerne ich ab Donnerstag zwei Meditationsformen kennen: Die Vergegenwärtigung des Atems und die Metta Bhavana (Entwicklung liebender Güte). Die Methode wird erläutert und dann gemeinsam geübt. Nach einer Teepause gibt es dann Vorträge und Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen rund um Meditation und Buddhismus.
(Ich freue mich drauf, dass kannst du dir gar nicht vorstellen)
Darauf lege ich jetzt meine volle Aufmerksamkeit :
Wie will ich jemals lieben können, wenn ich es nicht mal schaffe, mich selbst zu lieben?
Richtig, es geht nicht. Kann nicht gehen.
Start nicht irgendwann, sondern jetzt mit kleinen einfachen Übungen. Es ist schwer aber ich werde meine alten gespeicherten Gedanken mit neuen überschreiben. Stück für Stück.
Kleine Erfolge spürt man schnell, aber es funktioniert, wie so vieles nur, wenn man es auch selber will.
Man muss es wollen, dann kann man alles erreichen.
Je weiter ich mich von meiner noch-Frau entferne, umso besser können wir unser Ehe-Aus aufarbeiten. Inzwischen sind die Veränderungen bei mir so groß, dass sie eingesehen hat, dass es kein Versuch ist etwas zu retten und sie umzustimmen, sondern das ich mich tatsächlich geändert habe und wir heute angefangen haben auf einer anderen Ebene zu reden.
Das Ende ist so oder so da, unausweichlich und ein Fakt, aber es tut unheimlich gut sich friedlich zu trennen.