Mikel963
Gast
Meine Gedanken schwirren in der Dunkelheit umher und finden nirgendwo einen Halt an dem sie kurz verweilen könnten
Ich ertappe mich, dass ich apathisch am Fenster stehe um in der Ferne etwas zu sehen, dass nicht zu sehen ist.
Gestern war einfach ein seltsamer Tag. Es war alles so normal. Wir waren gemeinsam im Gesundheitsamt, um die Schulbefähigung unseres Sohns bestätigen zu lassen.
Auch anschließend war er ganze Tag so als wenn nie was passiert wäre.
Bis auf „zufällige“ Berührungen und leise gehauchte Liebesschwüre die es nicht gab so normal.
Es lässt eigentlich nur einen Schluss zu, ich bin dabei dich gehen zu lassen.
Sind meine Gefühle für dich schon verschwunden?
Mir gehen wieder so viele Gedanken durch den Kopf und ich habe das unstillbare Verlangen mich wieder an das Fenster zu stellen, um in der Ferne etwas zu finden.
Auch wenn ich die Stille am Fenster genieße, weiß ich ganz genau, dass ich hier nicht allzu lange verweilen darf.
Ich bin mir sicher, dass der eingeschlagene Weg richtig ist.
Es ist nur so unendlich schwer seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen und sie nicht zu verdrängen, aber ich bin mir sicher, dass es sich schlussendlich auszahlt.

