K
Kohlmeise
Gast
Hallo zusammen,
Ich habe vor einem Jahr meinen Freund näher kennen gelernt. Da er ein sehr rationaler, vorsichtiger und verantwortungsbewusster Mensch ist, haben wir uns viel Zeit gelassen. Stück für Stück prüfen wir ob die Wahrscheinlichkeit(wissen tut man es ja nie...) auf Dauer zusammen leben zu können hoch ist oder niedrig. Wir sind uns unserer Situation sehr bewusst, sprechen über alles, der andere weiß immer woran er ist, Ehrlichkeit hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert.
Wir haben uns nach 5 Monaten regelmäßigem Sehen, intensiven Gesprächen und liebevollem Streicheln zum ersten Mal geküsst und miteinander geschlafen, so sind wir jetzt seit 8 Monaten zusammen.Leider ging es mir zwischendurch psychisch sehr schlecht, weshalb ich auch in stationäre Behandlung gegangen bin. Dort habe ich verstanden, dass es mein oberstes Ziel ist, Kinder zu bekommen.Mein Freund geht in seiner Arbeit, teilweise auch ehrenamtlich, total auf. Ich sehe, auch in bspw sozialer Arbeit, keinen richtigen Tiefgang. Arbeit bleibt für mich irgendwie so oberflächlich. Er war sich die ganze Zeit unsicher, ob er mit mir Kinder will und jetzt wo sein jüngerer Bruder das erste Kind hat und die Familie immer wieder davon spricht, dass er/wir jetzt mal an der Reihe wären, merkt er, dass er keine Kinder will. Er kann es sich nicht vorstellen, er traut es uns nicht zu (was mich sehr verletzt, weil das eigentlich die einzig sinnvolle Aufgabe ist, die ich mir selbst richtig zutraue, bei der ich von mir selbst ganz überzeugt bin) er will die Verantwortung nicht tragen. Er ist auch so zufrieden. Es gibt doch genug Kinder. Und ich kann das nicht glauben, ein Mensch mit so vielen Fähigkeiten, das ist ja fast eine Verpflichtung gegenüber der Menschheit gute Gene (ich weiß, klingt etwas extrem) zu erhalten. Ich kann mir ihn so gut als Vater und als meinen Mann vorstellen. Ich frage mich nur oft, wovor er so zurückschreckt! Ich habe das Kinderkriegen als meinen Lebenssinn erkannt und der Mann dem ich so vertraue wie bisher keinem anderen Menschen, dessen Nähe sich so gut anfühlt, der wesentlich dazu beiträgt,dass ich wieder glücklich lachen kann, glaubt nicht, dass er noch Kinder will.
lch kann mich doch nicht zwischen Liebe und Lebenssinn entscheiden!? Ich habe bisher an meiner Hoffnung festgehalten, dass er, wenn er meine Überzeugung/Begeisterung/Vehemenz bezüglich Kinder mitbekommt, nicht doch auch Freude und Erfüllung daran findet. Aber, wie gesagt, er macht sich über fast jedes Handeln genau Gedanken und wenn er so etwas äußert, ist es wohl überlegt! Was denkt ihr denn? Mein Herz schreit nach ihm. Und weint, wenn es heißt : keine Kinder.
Liebe Grüße
Ich habe vor einem Jahr meinen Freund näher kennen gelernt. Da er ein sehr rationaler, vorsichtiger und verantwortungsbewusster Mensch ist, haben wir uns viel Zeit gelassen. Stück für Stück prüfen wir ob die Wahrscheinlichkeit(wissen tut man es ja nie...) auf Dauer zusammen leben zu können hoch ist oder niedrig. Wir sind uns unserer Situation sehr bewusst, sprechen über alles, der andere weiß immer woran er ist, Ehrlichkeit hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert.
Wir haben uns nach 5 Monaten regelmäßigem Sehen, intensiven Gesprächen und liebevollem Streicheln zum ersten Mal geküsst und miteinander geschlafen, so sind wir jetzt seit 8 Monaten zusammen.Leider ging es mir zwischendurch psychisch sehr schlecht, weshalb ich auch in stationäre Behandlung gegangen bin. Dort habe ich verstanden, dass es mein oberstes Ziel ist, Kinder zu bekommen.Mein Freund geht in seiner Arbeit, teilweise auch ehrenamtlich, total auf. Ich sehe, auch in bspw sozialer Arbeit, keinen richtigen Tiefgang. Arbeit bleibt für mich irgendwie so oberflächlich. Er war sich die ganze Zeit unsicher, ob er mit mir Kinder will und jetzt wo sein jüngerer Bruder das erste Kind hat und die Familie immer wieder davon spricht, dass er/wir jetzt mal an der Reihe wären, merkt er, dass er keine Kinder will. Er kann es sich nicht vorstellen, er traut es uns nicht zu (was mich sehr verletzt, weil das eigentlich die einzig sinnvolle Aufgabe ist, die ich mir selbst richtig zutraue, bei der ich von mir selbst ganz überzeugt bin) er will die Verantwortung nicht tragen. Er ist auch so zufrieden. Es gibt doch genug Kinder. Und ich kann das nicht glauben, ein Mensch mit so vielen Fähigkeiten, das ist ja fast eine Verpflichtung gegenüber der Menschheit gute Gene (ich weiß, klingt etwas extrem) zu erhalten. Ich kann mir ihn so gut als Vater und als meinen Mann vorstellen. Ich frage mich nur oft, wovor er so zurückschreckt! Ich habe das Kinderkriegen als meinen Lebenssinn erkannt und der Mann dem ich so vertraue wie bisher keinem anderen Menschen, dessen Nähe sich so gut anfühlt, der wesentlich dazu beiträgt,dass ich wieder glücklich lachen kann, glaubt nicht, dass er noch Kinder will.
lch kann mich doch nicht zwischen Liebe und Lebenssinn entscheiden!? Ich habe bisher an meiner Hoffnung festgehalten, dass er, wenn er meine Überzeugung/Begeisterung/Vehemenz bezüglich Kinder mitbekommt, nicht doch auch Freude und Erfüllung daran findet. Aber, wie gesagt, er macht sich über fast jedes Handeln genau Gedanken und wenn er so etwas äußert, ist es wohl überlegt! Was denkt ihr denn? Mein Herz schreit nach ihm. Und weint, wenn es heißt : keine Kinder.
Liebe Grüße