Hallo!
Zitat:Liebe ist zunächst unser Ziel in diesem Leben, kann und sollte aber bald unsere Daseinsberechtigung sein.
Nein! Bei diesem Satz entrang sich ein leiser Aufschrei der Entrüstung meinen Lippen.
Daseinsberechtigung? Nein, das KANN ich NICHT so hinnehmen.
Was ist Liebe? Habe ich jemals versucht mir intensiv darüber Gedanken zu machen? Konnte ich sie jemals *definieren*?
Ich möchte beipflichten, wenn er sagt: "Liebe ist nur ein Wort."
NATÜRLICH kenne auch ich echte Gefühle, Verlangen, Geborgenheit. Liebe?
Ich sehe die *Liebe* eher als etwas zerstörerisches, wenn sie das ist, wie man sie interpretiert.
Ich kann einem Menschen echte und tiefe Gefühle entgegenbringen, habe das Bedürfnis auf absolute Nähe und Einheit, suche und finde Geborgenheit, Sicherheit, Freude und Glück.
Aber ist DAS Liebe?
All diese Dinge zusammen genommen sind gut, schön und unbezahlbar.
Aber ich werde (bin ich egozentrisch und egoistisch???) in allererster Linie für meine Kinder (Kind) und für mich selbst da sein.
DAS ist MEINE Daseinsberechtigung.
Ich empfange *Liebe?*, empfange echte und tiefe Gefühle, aber sie können (und leider tun sie es auch manchesmal) mich auch unter Druck setzen, mich *erpressen*, mir die Luft nehmen.
Ist es das, was man anstreben soll?
Vielleicht bin ich jetzt etwas böse über die Stränge geschlagen, aber ich glaube nicht an die *wahre und immer währende und alles aufopfernde Liebe*. Zumindest nicht in mir selbst.
VIelleicht habe ich ja auch *verloren* und bin ein armer Tropf.... :-/
Liebe Grüße Nicole