schnabel
Gast
ich hatte hier vor n paar Wochen schon einen Beitrag geschrieben aber ich finde ihn nicht mehr und ich war auch nur als Gast angemeldet.
Dort hatte mir ein User geschrieben (ajula? - du hattest Bücher für Angehörige gelesen) ich hoffe du liest das.
Nochmal kurz zu meiner Geschichte:
Bei meiner Mum wurde vor 3 Wochen Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert (hat sie anscheinend ca 5 Jahre, Metastasen sind schon in andere Organe übergegriffen), morgen fängt die Chemo an die 3 Monate erstmal dauert mit der Hoffnung das der Krebs nicht weiterstreut bzw sich zurückbildet.
Meine Mum wird aber nie geheilt werden.
Das tut mir so unendlich weh. Ich wohne 600km von ihr entfernt. Gott sei dank ist mein Arbeitgeber verständnisvoll und hat mich erstmal von der Arbeit befreit.
Ich kann einfach selber nicht mehr. Das ist für mich alles ein Schock den mein Körper irgendwie nicht verarbeitet.
Dazu kommt noch unnötigen Liebeskummer, was natürlich in der Situation eher banal ist.
Trotzdem merke ich einfach das ich jetzt schon keine Kraft mehr habe.
Ich bin bei meiner Mutter, sie ist so schwach und hat so viel abgenommen. Ich helfe ihr wo ich kann im Haushalt usw. aber mich macht es so fertig das ich wieder zurück nach Hamburg muss.
Ich muss mein Leben ja auch weiterleben.
Sie ist auch Gott sei Dank nicht alleine, Family ist da und auch Freunde.
Aber mich damit abzufinden das sie nur noch ein paar Jahre lebt, sie vielleicht nie ihre Enkel kennenlernt oder einfach nicht normal alt wird, das macht mich so unfassbar traurig. Ich weine mich immer in den Schlaf.
Ich wollte mir auch einen Therapeuten zulegen aber gerade in so einer großen Stadt ist es so schwer und man hat lange Wartezeiten :/
Deswegen ist das einzige was ich gerade habe meine Band + die Musik wo ich alles rauslassen kann.
Ich bin einfach am Boden zerstört, meine Mum ist mir heilig und ich denke nur noch an Sterben und Tod.

Ich schicke dir ganz viel Trost rüber .