Zitat von Hansl: Mich interessiert lediglich, ob es bekannt ist was in und mit einem passiert, erlebt man solch emotionale Gewalt, Misshandlung.
Was war ist vollkommen uninteressant, das Ergebnis ist meist das selbe, insofern man anderen Leuten dadurch entsprechend ausgeliefert ist.
Wobei man hinzu fügen sollte, dass eine Demütigung im Wortsinne nicht zwingend eine schwere emotionale Misshandlung sein muss.
Es gibt schwere Demütigungen und weniger schwere - allgemein, abhängig davon, um was es geht.
Aber es gibt eine bestimmte Definition, was eine Demütigung ist/was unter dem Begriff "Demütigung" zu verstehen ist, und die hat Gültigkeit.
Wenn nun jeder anfängt Begriffe subjektiv mit ganz eigenen Bedeutungen zu füllen, können wir bald aufhören zu kommunizieren.
Dann landen wir beim Turmbau zu Babel.
Muss da an eine Diskussion im Forum denken, wo zwei Userinnen schrieben, der Begriff "Verzeihen" sei für sie so negativ konnotiert, sie würden unter dem Prozess des Verzeihens nichts positives verstehen sondern immer etwas Gönnerhaftes oder Herablassendes.
Wenn man solche Dinge weiß, kann man im persönlichen Gespräch natürlich darauf Rücksicht nehmen.
Weiß man es nicht, kann man wunderbar streiten oder aneinander vorbei reden.