NZX
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Meine Trennung ist nun etwas mehr als 4 Monate her. Würde diese als ziemlich hart beschreiben. Psychisch war ich am absoluten Tiefpunkt meines Lebens.
Erstmals in meinem Leben bin ich an Standpunkten gewesen, welche ich so noch nie hatte mit jemanden.
Pläne für die Zukunft, der Kauf eines Haus, die Planung einer Familie, ich war super zufrieden mit Job und Position und fühlte mich so angekommen, auch mit ihr. Das zerbrach, nachdem ihr wahres Gesicht herauskam.
Die 4 Monate brachten mich dazu einiges zu ändern. Meine Wohnsituation ist eine andere, alte Kontakte reaktiviert, neue dazu gewonnen mit tollen Menschen, bin in Therapie gegangen, mache mehr Sport, habe die Ernährung geändert. Soweit läuft es okay.
Leider nicht mehr im Job oder in meinem Kopf.
Es gibt neben der Therapeutin auch meine Freunde und Familie als starke Unterstützung. Jedoch schwirrt diese Frau Nonstop in meinem Kopf.
Ebenso muss ich sie täglich bei der Arbeit sehen. Ich fixiere meine Blicke woanders, konzentriere mich auf die Arbeit, etc.
Leider ist es ein toxisches Umfeld geworden. Sie hat Narrative erschaffen und das nicht gerade zu knapp.
Falls die Frage aufkommt warum ich nicht den Job wechsel, ich möchte nicht. Es wäre für mich ein aufgeben, ihr Gewinn und mein Verlust. Beruflich ist es eigentlich besser gekommen als ich mir je vorgestellt habe. Das möchte ich nicht tauschen.
Jedoch kommt mir täglich verschiedene Fragen.
Ich vermisse diese Frau immer noch obwohl sie mir mehr als genug angetan hat.
Ansehen kann ich sie nicht. Manchmal klopft mein Herz.
Ich denke mir so jemanden wie sie, mit Art, Charakter oder dieses Gesamtpaket finde ich nicht nochmal. Das macht mich traurig.
Vergeht das mal irgendwann ?
Ich denke sie kommt 1000 besser damit klar aber die Frage darf ich mir eigentlich nicht stellen.