inka
Mitglied
- Beiträge:
- 3
- Mitglied seit:
ich verfolge schon eine ganze zeit eure Geschichten und stelle fest dies trifft auch auf mich zu.Meine Geschichte:Mein mann kam eines schönen tages nach hause (nach 16 jahren ehe) und sagte: wir müssen reden.ich ziehe heute aus und bin dann bei meiner freundin.das war ein schlag mit der bratpfanne.ich saß die ganze zeit wie benommen auf dem sofa während er redete,wie sehr wir uns doch auseinandergelebt hätten,er sich nicht mehr in dieser familie wohl fühle.nach einer schlaflosen nacht habe seine ganzen klamotten zusammen gepackt und in die garage gestellt.ich konnte den anblick seiner sachen nicht ertragen.
das ist jetzt 2 monate her.erst habe ich viel geheult und konnte auch nicht schlafen.gespräche mit freunden taten mir sehr gut.und so nach und nach geht mir auf wie er diesen schritt geplant hat.er konnte mir genau sagen was ihm an eigenbehalt zusteht,das er ein eigenes Konto hat,er mit seiner neuen eine wohnung sucht usw.
nur wer sie ist und wo er jetzt ist das ginge mich nichts an.vor3 wochen hat er mir seine adresse gegeben,aber nur weil ich gesagt habe das die kinder(wir haben3) nicht zu ihm dürfen wenn ich nicht weiss wo das ist.ich habe das recht zu wissen wo meine kinder sind,er konnte das nicht so richtig verstehen,er sei ja schliesslich der vater und ich könnte ihm wohl vertrauen.
aber vertrauen kann ich ihm nicht mehr weil mir immer bewusster wird was im letzten jahr so passiert ist mit uns beiden.auf einmal blieb er bis nachts um 3 uhr weg.obwohl fussball lief.er blieb immer öfter bis spät im büro,jetzt weiss ich auch warum.
als ich zum geburtstag konzertkarten bekommen hatte (anfang oktober) fagte ich ihn ob er mit mir kommt,seine antwort:ganz bestimmt nicht.es sind alles so kleinigkeiten über die man sich eigentlich keinen kopf zerbrechen sollte,aber im nach hinein ist man ja immer schlauer und ausserdem habe ich diesem mann vertraut.
ich muss aber auch gestehen ich habe etwas gemerkt,aber ich wollte es nicht wahr haben.das letzte mal s. mit ihm war einfach nur furchtbar,ich fühle mich so als ob ich ihn vergewaltigt hätte.er wollte das garnicht,hat mich nicht einmal dabei geküsst. ich könnte mich nur schütteln wenn ich daran denke.
im nachherein glaube ich,daß er in der midlifecrise steckt,will noch mal wissen was für ein toller hecht er doch ist.
ich kann es jetzt immer noch nicht ertragen ihn zusehen,es tut höllisch weh.
auch die vorstellung,das er jetzt dinge mit dieser anderen frau macht ,die ich immer von ihm gefordert habe(spaziergänge,kino usw.) tut sehr weh.
ich hoffe das das nicht lange hält,aber ich werde ihn nicht mehr aufnehmen.
jemand sagte zu mir ich sollte das ganze doch auch positiv sehen,ich hatte die schönen jungen jahre mit ihm,die andere hat jetzt einen alten mann.
es tut gut darüber zuschreiben.jetzt weiss ich ,ich bin nicht allein. über zuspruch würde ich mich freuen.
inka