S
sunny79
Gast
Leere: Ich geh arbeiten um nicht grübeln zu müssen. Denn sonst frage ich mich nach dem Sinn... Nein, eigentlich habe ich gar keine Lust nach dem Sinn zu fragen. Ich bins einfach nur satt! Ich vegetiere vor mir hin. Ich trage auf der Arbeit eine Maske um ins System zu passen nach dem Motto "Alles gut."
Eigentlich würde ich am liebsten nur noch im Bett liegen, alles dunkel machen, alles soll still sein. Schlafen u. nicht mehr aufwachen.
Das Thema Männer/ Beziehungen versuche ich abzuhaken, weil ich sowieso nicht beziehungsfähig bin. Ich bin die typische Frau, Mitte 30, habe ein bisschen Köpfchen, verdiene recht gut u. bin wohl zu emanzipatorisch für eine Beziehung. Denn egal welche Sorte ich von Männer kennenlerne, früher oder später merke ich wie mich derjenige versucht in die typische Hausfrauen-Rolle zu drängen. Ich koche gerne (schmeckt ja auch besser
) u. putzen ist zwar bestimmt nicht mein Hobby, aber es sollte schon relativ sauber sein. Aber ich sehe nicht ein, dass das früher od. später dann doch auf die Frau abgewälzt wird. Und schon kommen diese kleinen Machtspielchen. Entweder stellt sich Mann zu doof oder er reagiert gar nicht erst, in der Hoffnung, dass Frau irgendwann nachgibt.
Ich kann Männer, die versuchen den eigenen Haushalt (nach Abklingen der Schmetterlinge im Bauch bzw. nach ca. 3-4 Mon.) nicht ernst nehmen. Ich finde das einfach nur armselig. Und das weitet sich dann meistens auch noch auf andere Bereiche aus. Warum muss ich als Frau darum kämpfen, dass der Mann mal mitdenkt beim Einkaufen, dass er von sich aus putzt ohne ein Riesen-Theater von mehreren Tagen daraus zu machen, dass er auch bei der Freizeitaktivität mitentscheidet. Muss ich ihn jedes Mal wirklich dafür loben? Warum ist es gleichzeitig seitens des Mannes fast selbstverständlich, dass alles sauber ist u. ich gekocht habe? Egal ob ich einen Macho, einen Sprücheklopfer, einen Pädagogen oder sonst was für einen Typ von Mann habe (sorry, ich weiß, ich pauschalisiere jetzt zu sehr) letztlich habe ich versucht mein "Beuteschema" zu ändern u. weiß mittlerweile gar nicht mehr worauf ich überhaupt stehe. ..u. ich befürchte, ich habe mittlerweile alles an verschiedenen Typen kennengelernt.
Viele davon sind sehr groß im Reden (ich kann kochen, bin absolut zuverlässig... das ist doch das Wichtigste..... - ich krieg das Kot... wenn ich nur wieder dran denke) eigentlich habe ich immer das Gefühl, ich habs mit einem Kind zu tun, denn früher oder später merkt man, dass sich derjenige entweder als Faulpelz entlarvt, der nur ne "Made im Speck" bei mir sein will oder jemand, der sich doch in der traditionellen Ernährerrolle sieht u. Frau macht den Rest. Teilweise müssen dann die Typen auch noch ihr Ego bestätigen, indem man(n) mit anderen Frauen flirtet, aber selbst voll eifersüchtig sind.
Würde am liebsten das Bedürfnis nach Nähe u. Zweisamkeit einfach wie einen Schalter abstellen! Ich habe keine Lust mehr auf diese ganze Sch...! Ich kann nicht mit, aber auch nicht ohne. Denn dann ist da wieder diese Leere. Die Alternative wäre dann doch so´n Kind als Mann? Aber das macht mich auch nicht glücklich, sondern raubt mir die Nerven, Schlaf / Energie. Kann ich nur glücklich werden, indem ich mein Hirn ausschalte, über die ganze Unzuverlässlichkeit, die widersprüchlichen Aussagen hinwegsehe u. mich am besten noch finanziell abhängig mache, damit ich gar keine andere Chance habe als auszuhalten? Viele Frauen in meinem Umfeld sind genau diesen Weg gegangen. Hauptsache man ist nicht allein u. passt ins System (Heiraten, Kinder, bauen...) u. dann wird schon mal drüber hinweg gesehen, dass die Frau zum größten Teil alles alleine managen muss...
Ich will nicht verbittert sein, aber ich bin es... u. ich weiß diese Zeilen lesen sich furchtbar. Und sicherlich sind ja nicht alle so u. wahrscheinlich muss ich mich jetzt auch mal endlich entschuldigen, dass ich so mies über Männer schreibe. Aber so fühle ich halt u. ich war lange am überlegen, ob ich das überhaupt online setze.
Diese Verbitterung ist schon seit einigen Jahren in mir so. Ich weiß mir auch nicht zu helfen. Bin ich in einem Teufelskreis? Ob eine Therapie helfen würde? Könnte ein Psychologe mir wirklich sagen, welche Denk- u. Handlungsmuster ich mir aneignen muss? Ja, ich neige zum Perfektionismus. Aber was ich lediglich erwarte ist doch eigentlich "nur" eine Beziehung wo Ehrlichkeit, Kommunikation, Zuverlässigkeit, Treue, Freude/ Spaß WIRKLICH gelebt wird u. das nicht nur in den ersten 3-6 Monaten, sondern insbesondere im Alltag. Der Job, Geld, Alter, Ausssehen sind egal. Nunja, natürlich habe ich keine Lust auf einen zu kleinen Mann - (bin 1,76m) der psychisch völlig labil ist.
Muss ich deswegen eine Therapie machen? Ich weiß, ich bin nicht einfach u. habe auch meine Macken. Meine größte Macke scheint zu sein, dass sich die Männer immer als "Verlierer" fühlen, wenn es um Diskussionen/ Streitereien geht. Mir geht´s nicht ums gewinnen, mir geht´s darum, dass ich langfristig immer das Gefühl habe, dass man sich auf den jew. Partner nicht verlassen kann u. mich diese Ausreden wie "Ach, das habe ich wohl vergessen." oder am besten "stures Ausblenden" wahnsinnig machen.
Teilweise kommen regelrechte Hass-Gefühle hoch in diesen Situationen, denn ich habe keine Lust die böse Meckerziege zu sein.
Mein letzter Freund hat mir sogar gesagt, dass ich nicht zu viel verlange, weil das eigentlich selbstverständliche Erwartungen sind. Ich kam mir fast wie ne Herrin vor nur weil ich ihm andauernd in den Hintern treten musste. Und leider war das bei meinem langjährigen Ex genauso, obwohl er vom Typ Mann ein ganz anderer war. Ich kam mir richtig mies in meiner "Herrin"-Rolle vor u. die schämten sich jeweils, weil sie ne Pfeife waren/ sind. Genügend Geduld hatte ich eigentlich auch. Bei dem einen dauerte es 6,5 Jahre. Bei dem letzten war es nur ein halbes Jahr - weil es einfach zu offensichtlich war. Meine Mädels u. sogar meine Hausärztin warnten mich schon wie ausgelaugt ich aussehe, dass der Typ mich nur aussauge etc. Von daher war ich diesmal weniger geduldig, denn gesundheitlich konnte ich das nicht mehr mitmachen.
Anfangs heißt es meistens, dass er sich eine selbstbewusste, eigenständige Frau wünscht. Und wenn die dann noch einigermaßen gut aussieht... umso besser. Aber kurz oder lang habe ich immer das Gefühl, dass dies nur für die Öffentlichkeit gilt. Natürlich ist es fürs Selbstbewusstsein schön, so eine Frau neben sich zu haben. Aber wenn man dann zu zweit ist, soll diese Frau vor lauter Eigenständigkeit dann auch noch für den Mann kochen, mitdenken u. Verständnis haben, dass Mann ja eigentlich bemuttert werden muss. Der Witz ist, die meisten Frauen, die das mit sich machen lassen, werden irgendwann sogar noch von ihrem Mann betrogen, denn sie haben ja die Lizenz fürs "Schwein sein". Hier spreche ich von den Erfahrungen, die ich nicht selber, aber meine Mutter jahrelang gemacht hat u. ich miterleben durfte. Aber auch das ist schon fast 15 J. her. Und andere Frauen haben viel Schlimmeres erlebt u. lernen trotzdem einen passenden Partner kennen.
Vor meinem letzten Freund war ich etwas mehr als ein Jahr solo, also von einer Beziehung in die nächste stürze ich mich auch nicht. Das war eher vor ca. 5 J. der Fall, weil da die Uhr tickte.
Jetzt tickt gar nichts mehr. Muss ich jetzt wieder einige Zeit solo sein u. dann (wie heißt es doch so schön?), wenn man gar nicht damit rechnet, dann lernt man den Richtigen kennen? Ich glaube da nicht mehr dran.
Momentan möchte ich einfach nur das Single-sein genießen, aber gerade das fällt mir schwer. Wie gesagt, ich kann nicht mit, aber auch nicht ohne.
Gibt es vielleicht welche, die ähnlich denken oder ähnliches erlebt haben? Wenn ja, wie geht ihr damit um? Ich stürze mich dermaßen in die Arbeit, dass ich kurz vorm Burnout stehe u. das kanns auch nicht sein. Mir fehlt der Sinn, diese Leere macht mich nur depressiv. Und eigentlich will ich nicht nur für meine Arbeit leben.
Ich weiß, die Wunden müssen erst mit der Zeit wieder heilen... aber was muss ich tun, damit ich es nicht wieder vermassel?
Eigentlich würde ich am liebsten nur noch im Bett liegen, alles dunkel machen, alles soll still sein. Schlafen u. nicht mehr aufwachen.
Das Thema Männer/ Beziehungen versuche ich abzuhaken, weil ich sowieso nicht beziehungsfähig bin. Ich bin die typische Frau, Mitte 30, habe ein bisschen Köpfchen, verdiene recht gut u. bin wohl zu emanzipatorisch für eine Beziehung. Denn egal welche Sorte ich von Männer kennenlerne, früher oder später merke ich wie mich derjenige versucht in die typische Hausfrauen-Rolle zu drängen. Ich koche gerne (schmeckt ja auch besser
Ich kann Männer, die versuchen den eigenen Haushalt (nach Abklingen der Schmetterlinge im Bauch bzw. nach ca. 3-4 Mon.) nicht ernst nehmen. Ich finde das einfach nur armselig. Und das weitet sich dann meistens auch noch auf andere Bereiche aus. Warum muss ich als Frau darum kämpfen, dass der Mann mal mitdenkt beim Einkaufen, dass er von sich aus putzt ohne ein Riesen-Theater von mehreren Tagen daraus zu machen, dass er auch bei der Freizeitaktivität mitentscheidet. Muss ich ihn jedes Mal wirklich dafür loben? Warum ist es gleichzeitig seitens des Mannes fast selbstverständlich, dass alles sauber ist u. ich gekocht habe? Egal ob ich einen Macho, einen Sprücheklopfer, einen Pädagogen oder sonst was für einen Typ von Mann habe (sorry, ich weiß, ich pauschalisiere jetzt zu sehr) letztlich habe ich versucht mein "Beuteschema" zu ändern u. weiß mittlerweile gar nicht mehr worauf ich überhaupt stehe. ..u. ich befürchte, ich habe mittlerweile alles an verschiedenen Typen kennengelernt.
Viele davon sind sehr groß im Reden (ich kann kochen, bin absolut zuverlässig... das ist doch das Wichtigste..... - ich krieg das Kot... wenn ich nur wieder dran denke) eigentlich habe ich immer das Gefühl, ich habs mit einem Kind zu tun, denn früher oder später merkt man, dass sich derjenige entweder als Faulpelz entlarvt, der nur ne "Made im Speck" bei mir sein will oder jemand, der sich doch in der traditionellen Ernährerrolle sieht u. Frau macht den Rest. Teilweise müssen dann die Typen auch noch ihr Ego bestätigen, indem man(n) mit anderen Frauen flirtet, aber selbst voll eifersüchtig sind.
Würde am liebsten das Bedürfnis nach Nähe u. Zweisamkeit einfach wie einen Schalter abstellen! Ich habe keine Lust mehr auf diese ganze Sch...! Ich kann nicht mit, aber auch nicht ohne. Denn dann ist da wieder diese Leere. Die Alternative wäre dann doch so´n Kind als Mann? Aber das macht mich auch nicht glücklich, sondern raubt mir die Nerven, Schlaf / Energie. Kann ich nur glücklich werden, indem ich mein Hirn ausschalte, über die ganze Unzuverlässlichkeit, die widersprüchlichen Aussagen hinwegsehe u. mich am besten noch finanziell abhängig mache, damit ich gar keine andere Chance habe als auszuhalten? Viele Frauen in meinem Umfeld sind genau diesen Weg gegangen. Hauptsache man ist nicht allein u. passt ins System (Heiraten, Kinder, bauen...) u. dann wird schon mal drüber hinweg gesehen, dass die Frau zum größten Teil alles alleine managen muss...
Ich will nicht verbittert sein, aber ich bin es... u. ich weiß diese Zeilen lesen sich furchtbar. Und sicherlich sind ja nicht alle so u. wahrscheinlich muss ich mich jetzt auch mal endlich entschuldigen, dass ich so mies über Männer schreibe. Aber so fühle ich halt u. ich war lange am überlegen, ob ich das überhaupt online setze.
Diese Verbitterung ist schon seit einigen Jahren in mir so. Ich weiß mir auch nicht zu helfen. Bin ich in einem Teufelskreis? Ob eine Therapie helfen würde? Könnte ein Psychologe mir wirklich sagen, welche Denk- u. Handlungsmuster ich mir aneignen muss? Ja, ich neige zum Perfektionismus. Aber was ich lediglich erwarte ist doch eigentlich "nur" eine Beziehung wo Ehrlichkeit, Kommunikation, Zuverlässigkeit, Treue, Freude/ Spaß WIRKLICH gelebt wird u. das nicht nur in den ersten 3-6 Monaten, sondern insbesondere im Alltag. Der Job, Geld, Alter, Ausssehen sind egal. Nunja, natürlich habe ich keine Lust auf einen zu kleinen Mann - (bin 1,76m) der psychisch völlig labil ist.
Muss ich deswegen eine Therapie machen? Ich weiß, ich bin nicht einfach u. habe auch meine Macken. Meine größte Macke scheint zu sein, dass sich die Männer immer als "Verlierer" fühlen, wenn es um Diskussionen/ Streitereien geht. Mir geht´s nicht ums gewinnen, mir geht´s darum, dass ich langfristig immer das Gefühl habe, dass man sich auf den jew. Partner nicht verlassen kann u. mich diese Ausreden wie "Ach, das habe ich wohl vergessen." oder am besten "stures Ausblenden" wahnsinnig machen.
Teilweise kommen regelrechte Hass-Gefühle hoch in diesen Situationen, denn ich habe keine Lust die böse Meckerziege zu sein.
Mein letzter Freund hat mir sogar gesagt, dass ich nicht zu viel verlange, weil das eigentlich selbstverständliche Erwartungen sind. Ich kam mir fast wie ne Herrin vor nur weil ich ihm andauernd in den Hintern treten musste. Und leider war das bei meinem langjährigen Ex genauso, obwohl er vom Typ Mann ein ganz anderer war. Ich kam mir richtig mies in meiner "Herrin"-Rolle vor u. die schämten sich jeweils, weil sie ne Pfeife waren/ sind. Genügend Geduld hatte ich eigentlich auch. Bei dem einen dauerte es 6,5 Jahre. Bei dem letzten war es nur ein halbes Jahr - weil es einfach zu offensichtlich war. Meine Mädels u. sogar meine Hausärztin warnten mich schon wie ausgelaugt ich aussehe, dass der Typ mich nur aussauge etc. Von daher war ich diesmal weniger geduldig, denn gesundheitlich konnte ich das nicht mehr mitmachen.
Anfangs heißt es meistens, dass er sich eine selbstbewusste, eigenständige Frau wünscht. Und wenn die dann noch einigermaßen gut aussieht... umso besser. Aber kurz oder lang habe ich immer das Gefühl, dass dies nur für die Öffentlichkeit gilt. Natürlich ist es fürs Selbstbewusstsein schön, so eine Frau neben sich zu haben. Aber wenn man dann zu zweit ist, soll diese Frau vor lauter Eigenständigkeit dann auch noch für den Mann kochen, mitdenken u. Verständnis haben, dass Mann ja eigentlich bemuttert werden muss. Der Witz ist, die meisten Frauen, die das mit sich machen lassen, werden irgendwann sogar noch von ihrem Mann betrogen, denn sie haben ja die Lizenz fürs "Schwein sein". Hier spreche ich von den Erfahrungen, die ich nicht selber, aber meine Mutter jahrelang gemacht hat u. ich miterleben durfte. Aber auch das ist schon fast 15 J. her. Und andere Frauen haben viel Schlimmeres erlebt u. lernen trotzdem einen passenden Partner kennen.
Vor meinem letzten Freund war ich etwas mehr als ein Jahr solo, also von einer Beziehung in die nächste stürze ich mich auch nicht. Das war eher vor ca. 5 J. der Fall, weil da die Uhr tickte.
Jetzt tickt gar nichts mehr. Muss ich jetzt wieder einige Zeit solo sein u. dann (wie heißt es doch so schön?), wenn man gar nicht damit rechnet, dann lernt man den Richtigen kennen? Ich glaube da nicht mehr dran.
Momentan möchte ich einfach nur das Single-sein genießen, aber gerade das fällt mir schwer. Wie gesagt, ich kann nicht mit, aber auch nicht ohne.
Gibt es vielleicht welche, die ähnlich denken oder ähnliches erlebt haben? Wenn ja, wie geht ihr damit um? Ich stürze mich dermaßen in die Arbeit, dass ich kurz vorm Burnout stehe u. das kanns auch nicht sein. Mir fehlt der Sinn, diese Leere macht mich nur depressiv. Und eigentlich will ich nicht nur für meine Arbeit leben.
Ich weiß, die Wunden müssen erst mit der Zeit wieder heilen... aber was muss ich tun, damit ich es nicht wieder vermassel?
(womit ich auf Dauer nix anfangen kann) oder ganz schnell die Nase von mir voll haben.
