Makumba
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ich sehe mich mit einem Problem konfrontiert, bei dem ich nicht weiter weiß.
Ich: m39
Sie: w40
Mitbewohner: m27
Mit meiner Freundin bin ich nun einen Monat zusammen und zwischen uns läuft es einfach super. Wir unternehmen viel, können über alles reden und der Sex ist bombastisch. Ich bin verliebt wie selten zuvor und möchte, dass das auch so bleibt. Ihren Aussagen nach, gehts ihr genauso.
Meine Freundin lebt mit Ihren 2 Kids (m10 und w 5) und einem Mitbewohner in einer WG. Sie lebt in Trennung von ihrem Mann. Ihr Mitbewohner lebte vorher auch mit ihr, den Kids und ihrem Mann in einem großen Haus zusammen, sie wollten damals eine kleine Gemeinschaft gründen "die Familie, die man sich selbst aussucht".
Der Mitbewohner ist mittlerweile ein guter Freund von meiner Freundin, somit ist er bei der Trennung mit ihr gezogen.
Er ist sehr unbeholfen und unsicher, was das "reale Leben" ausserhalb seiner Blase angeht. Meine Freundin ist so etwas wie ein Mutterersatz geworden, da er eine sehr schwere Kindheit hatte. Auch bin ich der Meinung, dass er wohl verliebt in sie ist.
Seitdem ich mit ihr zusammen bin (und wir natürlich viel Zeit miteinander verbringen) geht es ihm zusehends schlechter.
Er ist in psychologischer Behandlung, aber wohl nicht nur wegen Depressionen sondern auch wegen Psychosen. Gestern habe ich erfahren, dass er sich wohl regelmäßig (jedesmal wenn ich dann mit meiner Freundin unterwegs bin, sie bei mir ist ect. ) bei ihrer besten Freundin darüber ausheult. Er schiebt Filme, dass ich sie belügen würde, tatsächlich keinen Job hätte und lauter so Sachen.
Am Wochenende hat er auch eine starke Eifersuchtsattacke gehabt, als er erfahren hat, dass meine Freundin diese Woche bei mir verbingt. Da meinte er in harschem Ton "ich möchte auch mal wieder mit XX einen gemütlichen Abend machen und Film schauen" und dazu einem Blick. . Unbeschreiblich. Allerdings haben die beiden das letzte Woche 2 Mal gehabt und auch am Montag waren die beiden nach ihren Feierabend feiern (kinder sind gerade wegen Ferien beim Kindsvater).
Danach hat er Wortlos das Zimmer verlassen.
Zwischen den beiden ist nie etwas gelaufen und wird es ihrer Aussage nach auch nicht, sie empfindet absolut keine s3xuelle Anziehung zu ihm. Sie haben bereits drüber gesprochen, dass sie nur Freund sind.
Ich bin ein Harmoniemensch und ich würde das eigentlich gerne ansprechen um seine Sorgen / wahrscheinlichen Verlustängste / Bedenke usw zu nehmen. Sie sagt das möchte sie gerade auch im Hinblick auf seine derzeitige Gemütsverfassung, nicht. Aber ich bin der Meinung, dass man nur durch reden das aus der Welt schaffen kann.
Was denkt ihr dazu ?
