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Dom
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Er kommt Heim und findet seine Frau in der Küche vor. Sie hackt gerade irgend etwas vor Wut in witzigen Stückchen.
Sie: „Wo warst du? Ich habe im Büro angerufen, aber dort warst du nicht!“
Er: ... (guckt verdutzt drein)
Sie: „XY hat dein Auto in der Strasse... gesehen... Ist dort jemanden?“
Er: „Ich habe YX besucht.“ (YX ist ein alter Feind)
Sie: „Einfach so???“
Er: „Du hast recht: ich hätte vorher nachdenken sollen. Es war dumm von mir...“ (hier interpretiert er, aber (zufällig?, oder aus Klugheit?) richtig! Er trifft genau den Punkt, den sie ansprechen will!)
Sie: (nach einer Pause) „Und wie ist dir? Wie war es?“ (Jetzt hat sie verstanden, dass er ein Bedürfnis hat und gibt ihn das Gefühl, er sei verstanden...)
Jetzt wurde eine Ebene geschaffen, auf der sich beide treffen und vertrauen können. Jetzt ist ein Gespräch, ein konstruktives Gespräch möglich. Jetzt kann beidseitig Ballast abgelassen werden.
Wie oft ereignen sich derart Gespräche im wirklichen Leben? Wohl zu selten, sonst würde dieses Forum seine Teilnehmern und Mitgliedern zum Namenstag einzeln und persönlich gratulieren können...
Zu viele Menschen gehen zu leichtfertig mit Worte und Vertrauen um. Zu viele Menschen nehmen, ohne bereits sein auch etwas zu geben. Zu viele Menschen sind darauf aus, eigene Bedürfnisse zu befriedigen, ohne daran nur ein Gedanken zu opfern, dass auch andere Bedürfnissen haben. Zu viele Menschen kanalisieren ihre Gedanken und Handlungen auf eine Einbahnstrasse...
Ist es das Ergebnis eine „moderne“ Gesellschaft? Ist es das, was uns unsere Geschichte, unsere Vergangenheit, unser Leben gelehrt hat? Oder ist es das, was jeder für sich anstrebt, um Teil dieser Gesellschaft zu bleiben? Leistung? Um jeden Preis? Oder eher Ego, über jede Leiche, sei es die eigene?
Ich wünsche Euch allen ein Zufriedenheit schaffender Abend,
Dom
Sie: „Wo warst du? Ich habe im Büro angerufen, aber dort warst du nicht!“
Er: ... (guckt verdutzt drein)
Sie: „XY hat dein Auto in der Strasse... gesehen... Ist dort jemanden?“
Er: „Ich habe YX besucht.“ (YX ist ein alter Feind)
Sie: „Einfach so???“
Er: „Du hast recht: ich hätte vorher nachdenken sollen. Es war dumm von mir...“ (hier interpretiert er, aber (zufällig?, oder aus Klugheit?) richtig! Er trifft genau den Punkt, den sie ansprechen will!)
Sie: (nach einer Pause) „Und wie ist dir? Wie war es?“ (Jetzt hat sie verstanden, dass er ein Bedürfnis hat und gibt ihn das Gefühl, er sei verstanden...)
Jetzt wurde eine Ebene geschaffen, auf der sich beide treffen und vertrauen können. Jetzt ist ein Gespräch, ein konstruktives Gespräch möglich. Jetzt kann beidseitig Ballast abgelassen werden.
Wie oft ereignen sich derart Gespräche im wirklichen Leben? Wohl zu selten, sonst würde dieses Forum seine Teilnehmern und Mitgliedern zum Namenstag einzeln und persönlich gratulieren können...
Zu viele Menschen gehen zu leichtfertig mit Worte und Vertrauen um. Zu viele Menschen nehmen, ohne bereits sein auch etwas zu geben. Zu viele Menschen sind darauf aus, eigene Bedürfnisse zu befriedigen, ohne daran nur ein Gedanken zu opfern, dass auch andere Bedürfnissen haben. Zu viele Menschen kanalisieren ihre Gedanken und Handlungen auf eine Einbahnstrasse...
Ist es das Ergebnis eine „moderne“ Gesellschaft? Ist es das, was uns unsere Geschichte, unsere Vergangenheit, unser Leben gelehrt hat? Oder ist es das, was jeder für sich anstrebt, um Teil dieser Gesellschaft zu bleiben? Leistung? Um jeden Preis? Oder eher Ego, über jede Leiche, sei es die eigene?
Ich wünsche Euch allen ein Zufriedenheit schaffender Abend,
Dom