BigD89
Gast
Meine Freundin hat sich nach 1,5 Jahren von mir getrennt. Wir hatten jetzt nach einer Woche zwei Aussprachen in denen ich Bergriffen habe was schief gelaufen ist.
Um es kurz zu machen. Ich habe es nicht geschafft Ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Es hat Ihr an Romantik und Zuneigung gefehlt. Mal zusammen in das Theater gehen oder gemeinsam was schönes Kochen oder einfach Kleinigkeiten wie Blumen und das ich sie nicht händeln könne . Sie hatte in den letzten 6 Monaten auch schon Andeutungen gemacht, dass sich was ändern muss und das sie sich diese Bedürfnisse nicht von jemanden anders holen möchte sondern von mir. Ich habe es aber einfach nicht ernst genommen und hab ihre Sorgen und Zweifel nicht gesehen. Ich habe es einfach verkackt, da gibt es nichts schönzureden
Es ist genau das eingetroffen. Sie ist fremdgegangen.
Das war meine erste richtige Beziehung. Jetzt wo alles vorbei ist, sehe ich erst was ich an ihr hatte und möchte sie zurück haben um ihr zu beweisen, dass ich das alles kann. Ich habe alle diese Gefühle und Gedanken, ich habe diese aus Angst und Schüchternheit nur nicht ausgelebt. Ich hasse mich dafür selbst. Im Nachhinein ist man immer schlauer aber dann ist es meist zu spät. Ich bin davon überzeugt. dass ich daraus gelernt habe und jetzt erst sehe wie wichtig dies alles für eine Funktionierende Beziehung ist und das die Freundin das wichtigste sein sollte.
Ihr Aussage dazu war: "...Mir haben einige Sachen gefehlt, aber die liegen in deinem Naturell, es steht mir nicht zu das zu ändern bzw. glaube ich kann man die Wesenzüge eines Menschen nicht ändern. Du bist nun mal so. "
Als ich Sie darauf angesprochen habe, dass Gefühle doch nicht einfach weg sein können sagte sie, dass sie es auch nicht sind. Sie hat mir Hilft angeboten und gesagt, dass ich mich jederzeit bei ihr melden kann. Alles nur aus Mitgefühl ?
Eigentlich müsste ich doch wütend sein. Schließlich hatte sie was mit einem anderem Typen. Hingegen verzeihe ich ihr und möchte alles gerade biegen. Was ist da mit mir schien gelaufen, das kann doch nicht sein.
Auch habe ich das Gefühl, dass mein Kopf/Herz Achterbahn mit mir fährt. Von unerträglichen Schmerz über Akzeptanz und Erleichterung, dass ich mein Leben leben kann ist über den Tag alles dabei.
Ich weis jetzt nicht wo ich stehe und was das beste für mich wäre. Sobald ich mir Hoffnung mache geht es mir gut aber kurz danach kommt wieder der Absturz.
Ich habe jetzt erst einmal gesagt, dass ich mich zurück ziehe und versuche abzuschalten.
Leider habe ich Familiär nicht die Möglichkeit mit jemanden darüber zu reden um mir zu helfen.
Ich fahre jetzt mit einem Freund für eine Woche weg und hoffe, dass er mir helfen kann.
Es wäre schön, wenn mir jemand seine Meinungen dazu sagen könnte.
Danke
Grüße