S
Scamp
Mitglied
- Beiträge:
- 3
- Themen:
- 1
- Mitglied seit:
Hallo liebe Community,
wie schon in der Überschrift angedeutet kämpfe ich im Moment mit dem Gefühl Schuld daran zu sein das meine Ex-Partnerin sich von mir getrennt hat. Ich werde nun einfach mal "unsere Geschichte" aufschreiben. Vielleicht Hilft es mir die Sache in einem etwas anderem Licht zu sehen. Vielleicht gibt es ja auch unter euch jemanden mit ähnlichen Erfahrungen oder einfach nur jemanden der mich in der hinsicht versteht.
Kennengelernt haben wir uns im Februar 2015 auf der Arbeit. Damals war ich 24 und Sie 34 Jahre alt. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden. Doch privaterKontakt bestand so eigentlich nicht zwischen uns. Nur wenn wir mal alle zusammen unter "Kollegen" etwas unternommen haben. Eines Abends nach einer gemeinsamen Spätschicht bot sie mir an mich nach hause zu fahren da ich einen etwas längeren Heimweg hatte. Dieses Angebot nahm ich dankend an. Am Ende haben wir die halbe Nacht in ihrem Auto verbracht und uns unterhalten.
Nach dieser " Nacht" pflegten wir dann auch privaten Kontakt zueinander. Wir wurden gute Freunde kann man sagen.
Im Juli hatte Sie dann Geburtstag. Wir feierten ihren Geburtstag im kleinen Kreis (Kollegen und Freunde). Nachdem die andern Gäste fort waren suchte sie das Gespräch mit mir. In diesem erzählte sie mir von den "Fehlern" die Sie im leben gemacht hatte und wie sie unter der tatsache leidet das ihre Kinder ( zu dem Zeitpunkt 5 und 10) wohl nie einen neuen Mann an ihrer Seite akzeptieren würden. Und das sie Angst davor hatte allein zu sein da ihre Familie sehr weit weg wohnt. Ich versprach ihr an diesem Tag das ich immer da sein werde wenn sie mich brauchen würde.
Danach verbrachten wir viel Zeit in unserer Freizeit zusammen. Oft wenn ich von Spät auf Frühschichten musste schlief ich bei ihr auf der Couch. Das Vertrauen zueinander wuchs immer mehr. Bis wir uns dann irgendwann mit andern Augen ansahen.
Im November 2015 fasste wir beide unseren Mut zusammen und es war passiert. Wir wurden ein Paar.
Von da an lief alles wunderbar. Sie stellte mich ihren Kindern als ihren neuen Freund vor. Alles war harmonisch. Die Kinder akzeptierten mich und konnten es nach einer Weile kaum noch erwarten bis ich wieder vorbeikommen würde. Und ich hab sie mit der Zeit immer mehr in mein Herz geschlossen. Bis zu dem Punkt wo ich sie schon so geliebt habe als seien es meine.
Wir unternahmen viel zusammen und am Ende verbrachte ich mehr Zeit nei ihnen als in meienr eigenen Wohnung. Es war eine unvergessliche Zeit.
Im August 2016 brach ich auf der Arbeit zusammen. Was zur folge hatte das ich im September das Unternehmen verlies. In der Zeit habe ich dann die Hauptaufgaben im Haushalt übernommen während ich nach einem neuen Arbeitsplatz in der nähe ihres Wohnortes ausschau hielt. Und sie unterstützte mich wo sie nur konnte. So wie ich es für sie tat.
2-3Monate später kamen bei mir Selbstzweifel auf. Bin ich gut genug für die 3? Ich der keine Arbeit hat?
Diese wurden immer größer bis zu dem Punkt wo ich zu einer sehr verschlossen Person wurde. Wobei ich eigentlich aufgeschlossen und lebensfroh bin. Dieser Zustand verschlimmerte sich mit der Zeit. Bis ich an dem Punkt ankam das ich etwas tun musste. In dessen trennte ich mich von ihr im Februar 2017 mit der Begründung das ich nicht gut genug für Sie und die Kinder bin und suchte mir Psyschologische hilfe. Ich weis das es ein großer Fehler war das nicht mit ihr gemeinsam zu tun. Aber ich war so von selbstzweifeln geplagt das mir das als die einzig richtige Lösung vorkam. Für Sie und die Kinder.
In der Therapie kam dann hervor das diese Selbstzweifel zugrunde zu führen sind auf gewisse Ereignisse in meiner Kindheit die ich nie richtig verarbeitet hatte. Ich absolvierte meine Therapiestunden und suchte mir eine Selbsthilfegruppe.
Mir ging es stück für stück besser. Im April meldete ich mich dann wieder bei Ihr. Wir sprachen uns aus. Sie verzeihte mir das was ich getan hatte und wir wurden wieder ein Paar. Zuerst war es alles etwas komisch. Was verständlich war denn immerhin hatte ich Sie sehr verletzt. Doch dann nach einiger Zeit brach das Eis. Sie strahlte wieder wenn sie mich sah.
Dann plötzlich anfang Juni 2017 war Sie an einem Tag ganz abweisend zu mir. Als ich sie darauf Ansprach sagte sie wir würden darüber reden wenn die Kinder schlafen. Abends dann sagte sie mir das es wohl besser wäre wenn ich mal ein paar tage weg bleibe. Sie müsse sich ihrer Gefühle klar werden. Schweren Herzens akzeptierte ich ihren Wunsch und ging.
Nach 2 Wochen meldete sie sich bei mir mit den Worten "Sorry das mit uns wird nichts mehr". Zuerst dachte ich Sie würde mir das was ich getan habe nur Heimzahlen wollte. Am 14.06 fuhr ich zu ihr für eine letzte Aussprache. Was dort am Schluss passierte ist für mich bis heute unverständlich. Sie umarmte mich Weinend und sagte sie Will mich aber sie kann nicht. Wir einigten uns darauf das Sie sich nochmal meldet damit ich mich von den Kindern verabschieden kann. Doch bisher hat sie sich nicht gemeldet.
Gestern war ihr Geburtstag. Und ich muss sagen das ich seitdem sehr unruhig bin. Ich vermisse alle 3 so sehr das ich es nicht einmal in Worte fassen kann. Aber ich weis auch das betteln und nachtrauern nichts bringt. . aber es Schmerzt nunmal sehr.
Nun frage ich mich halt war das was ich getan habe der Knackpunkt? Oder is da noch mehr was sie mir verschwiegen hat?
Ich habe meine Probleme in den Griff bekommen und ab den 01.08 startet auch mein neuer Job. Nur auf dem Weg habe ich die 3 wichtigsten Personen in meinem Leben verloren. Das ist im Moment einfach eine tatsache mit der ich nur schwer umgehen kann.
So das ist meine "Geschichte". Ich muss sagen alleine die tatsache das alles einmal niedergeschrieben zu haben hilft mir gerade meine Gedanken zu sortieren. Vermutlich wird es seine Zeit brauchen mit dem Schmerz umgehen zu können aber was bleibt einem anderes übrig.
wie schon in der Überschrift angedeutet kämpfe ich im Moment mit dem Gefühl Schuld daran zu sein das meine Ex-Partnerin sich von mir getrennt hat. Ich werde nun einfach mal "unsere Geschichte" aufschreiben. Vielleicht Hilft es mir die Sache in einem etwas anderem Licht zu sehen. Vielleicht gibt es ja auch unter euch jemanden mit ähnlichen Erfahrungen oder einfach nur jemanden der mich in der hinsicht versteht.
Kennengelernt haben wir uns im Februar 2015 auf der Arbeit. Damals war ich 24 und Sie 34 Jahre alt. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden. Doch privaterKontakt bestand so eigentlich nicht zwischen uns. Nur wenn wir mal alle zusammen unter "Kollegen" etwas unternommen haben. Eines Abends nach einer gemeinsamen Spätschicht bot sie mir an mich nach hause zu fahren da ich einen etwas längeren Heimweg hatte. Dieses Angebot nahm ich dankend an. Am Ende haben wir die halbe Nacht in ihrem Auto verbracht und uns unterhalten.
Nach dieser " Nacht" pflegten wir dann auch privaten Kontakt zueinander. Wir wurden gute Freunde kann man sagen.
Im Juli hatte Sie dann Geburtstag. Wir feierten ihren Geburtstag im kleinen Kreis (Kollegen und Freunde). Nachdem die andern Gäste fort waren suchte sie das Gespräch mit mir. In diesem erzählte sie mir von den "Fehlern" die Sie im leben gemacht hatte und wie sie unter der tatsache leidet das ihre Kinder ( zu dem Zeitpunkt 5 und 10) wohl nie einen neuen Mann an ihrer Seite akzeptieren würden. Und das sie Angst davor hatte allein zu sein da ihre Familie sehr weit weg wohnt. Ich versprach ihr an diesem Tag das ich immer da sein werde wenn sie mich brauchen würde.
Danach verbrachten wir viel Zeit in unserer Freizeit zusammen. Oft wenn ich von Spät auf Frühschichten musste schlief ich bei ihr auf der Couch. Das Vertrauen zueinander wuchs immer mehr. Bis wir uns dann irgendwann mit andern Augen ansahen.
Im November 2015 fasste wir beide unseren Mut zusammen und es war passiert. Wir wurden ein Paar.
Von da an lief alles wunderbar. Sie stellte mich ihren Kindern als ihren neuen Freund vor. Alles war harmonisch. Die Kinder akzeptierten mich und konnten es nach einer Weile kaum noch erwarten bis ich wieder vorbeikommen würde. Und ich hab sie mit der Zeit immer mehr in mein Herz geschlossen. Bis zu dem Punkt wo ich sie schon so geliebt habe als seien es meine.
Wir unternahmen viel zusammen und am Ende verbrachte ich mehr Zeit nei ihnen als in meienr eigenen Wohnung. Es war eine unvergessliche Zeit.
Im August 2016 brach ich auf der Arbeit zusammen. Was zur folge hatte das ich im September das Unternehmen verlies. In der Zeit habe ich dann die Hauptaufgaben im Haushalt übernommen während ich nach einem neuen Arbeitsplatz in der nähe ihres Wohnortes ausschau hielt. Und sie unterstützte mich wo sie nur konnte. So wie ich es für sie tat.
2-3Monate später kamen bei mir Selbstzweifel auf. Bin ich gut genug für die 3? Ich der keine Arbeit hat?
Diese wurden immer größer bis zu dem Punkt wo ich zu einer sehr verschlossen Person wurde. Wobei ich eigentlich aufgeschlossen und lebensfroh bin. Dieser Zustand verschlimmerte sich mit der Zeit. Bis ich an dem Punkt ankam das ich etwas tun musste. In dessen trennte ich mich von ihr im Februar 2017 mit der Begründung das ich nicht gut genug für Sie und die Kinder bin und suchte mir Psyschologische hilfe. Ich weis das es ein großer Fehler war das nicht mit ihr gemeinsam zu tun. Aber ich war so von selbstzweifeln geplagt das mir das als die einzig richtige Lösung vorkam. Für Sie und die Kinder.
In der Therapie kam dann hervor das diese Selbstzweifel zugrunde zu führen sind auf gewisse Ereignisse in meiner Kindheit die ich nie richtig verarbeitet hatte. Ich absolvierte meine Therapiestunden und suchte mir eine Selbsthilfegruppe.
Mir ging es stück für stück besser. Im April meldete ich mich dann wieder bei Ihr. Wir sprachen uns aus. Sie verzeihte mir das was ich getan hatte und wir wurden wieder ein Paar. Zuerst war es alles etwas komisch. Was verständlich war denn immerhin hatte ich Sie sehr verletzt. Doch dann nach einiger Zeit brach das Eis. Sie strahlte wieder wenn sie mich sah.
Dann plötzlich anfang Juni 2017 war Sie an einem Tag ganz abweisend zu mir. Als ich sie darauf Ansprach sagte sie wir würden darüber reden wenn die Kinder schlafen. Abends dann sagte sie mir das es wohl besser wäre wenn ich mal ein paar tage weg bleibe. Sie müsse sich ihrer Gefühle klar werden. Schweren Herzens akzeptierte ich ihren Wunsch und ging.
Nach 2 Wochen meldete sie sich bei mir mit den Worten "Sorry das mit uns wird nichts mehr". Zuerst dachte ich Sie würde mir das was ich getan habe nur Heimzahlen wollte. Am 14.06 fuhr ich zu ihr für eine letzte Aussprache. Was dort am Schluss passierte ist für mich bis heute unverständlich. Sie umarmte mich Weinend und sagte sie Will mich aber sie kann nicht. Wir einigten uns darauf das Sie sich nochmal meldet damit ich mich von den Kindern verabschieden kann. Doch bisher hat sie sich nicht gemeldet.
Gestern war ihr Geburtstag. Und ich muss sagen das ich seitdem sehr unruhig bin. Ich vermisse alle 3 so sehr das ich es nicht einmal in Worte fassen kann. Aber ich weis auch das betteln und nachtrauern nichts bringt. . aber es Schmerzt nunmal sehr.
Nun frage ich mich halt war das was ich getan habe der Knackpunkt? Oder is da noch mehr was sie mir verschwiegen hat?
Ich habe meine Probleme in den Griff bekommen und ab den 01.08 startet auch mein neuer Job. Nur auf dem Weg habe ich die 3 wichtigsten Personen in meinem Leben verloren. Das ist im Moment einfach eine tatsache mit der ich nur schwer umgehen kann.
So das ist meine "Geschichte". Ich muss sagen alleine die tatsache das alles einmal niedergeschrieben zu haben hilft mir gerade meine Gedanken zu sortieren. Vermutlich wird es seine Zeit brauchen mit dem Schmerz umgehen zu können aber was bleibt einem anderes übrig.